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Tabelle

 Pl. Mannschaft Sp S U N Tore Pkt
1.  Rapid Wien 19 8 8 3 30:19 32
2.  SV Ried 19 8 8 3 29:18 32
3.  Red Bull Salzburg 19 8 6 5 32:20 30
4.  Austria Wien 19 7 7 5 34:30 28
5.  Admira 19 7 7 5 30:28 28
6.  Sturm Graz 19 7 6 6 33:28 27
7.  FC Wacker 19 5 9 5 20:24 24
8.  Wiener Neustadt 19 5 7 7 17:27 22
9.  Mattersburg 19 3 8 8 22:26 17
10.  Kapfenberg 19 2 4 13 13:40 10

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 Nein, wir verlieren...(aber nicht wieder mit 1:2).



Steffen Hofmann: Torschütze zum 1:0
Kampfmannschaft • 
17.09.2009, 18:50 Uhr

Rapid marschiert, Wien regiert, der HSV wurde mit 3:0 paniert!

Peter Pacult brauchte vor dem Europa League Gruppenspiel gegen den HSV nicht viel in der Aufstellungstrickkiste kramen. Der Rapid-Coach begann wie schon gegen RB Salzburg mit einem 4-5-1. Als einzige Sturmspitze lief Nikica Jelavic auf. Rechts in der Abwehr kam Stefan Kulovits für den gesperrten Andreas Dober zum Einsatz. Und im Mittelfeld durfte Veli Kavlak erstmals seit seiner Verletzung wieder von Beginn an mitwirken. Der Trainerfuchs aus Floridsdorf, der mittlerweile seit etwas mehr als drei Jahren die grün-weißen Übungseinheiten leitet, sollte mit seiner Aufstellung Recht behalten.

Nicht nur Peter Pacult bewies mit seiner Aufstellung ein glückliches Händchen. Auch die Verantwortlichen des SK Rapid entschieden sich für das richige Stadion. Das Ernst Happel Stadion war bereits seit Tagen ausverkauft und die Stimmung war mehr als europareif. Die deutschen Schlachtenbummler und mitgereisten Reporter schienen mehr damit beschäftigt zu sein, das Treiben auf den Rängen als auf dem Rasen zu beobachten.

Rapid dominant

Auf dem Rasen tat sich einiges. Yasin Pehlivan (3.) setzt ein erstes Ausrufezeichen für die Gastgeber. Sein Schuss von der Strafraumgrenze geht knapp vorbei. Branko Boskovic (8.) versucht es auch mit einem Weitschuss, den Frank Rost im Tor der Hamburger ohne Probleme pariert. Der Montenegriner ist auch an der nächsten Rapid-Aktion beteiligt und schickt Nikica Jelavic (12.) auf der linken Seite. Der Stürmer umkurvt die gesamte HSV-Abwehr und findet in Rost seinen Meister. Rapid ist in der ersten Viertelstunde ganz klar tonangebend und bestimmt das Geschehen. Die Rothosen versuchen es ausschließlich mit hohen Bällen und hie und da mit einem Lochpass.

Jelavic mit Chance auf Führung

In der 21. Minute finden die Hütteldorfer die beste Einschussmöglichkeit vor. Nach einem Pass von Steffen Hofmann, der das Prädikat "weltklasse" mehr als verdient, überläuft Jelavic Rost, doch auf der Linie kann Dennis Aogo in höchster Not klären. Die erste nennenswerte Strafraumszene der Norddeutschen gibt es in Minute 26. Marcus Berg verschießt alleine vor Helge Payer, der im Großen und Ganzen einen eher ruhigen Arbeitstag hatte.

Hofmann trifft zum 1:0

In der 35. Minute gibt es aus halblinker Position eine gute Möglichkeit aus einem ruhenden Ball. Eine Sache für Steffen Hofmann. Der Rapid-Kapitän schaut kurz auf, zirkelt den Ball über die Mauer - 1:0 für die Grün-Weißen. Hofmann ist somit zweitbester Torschütze im Europacup für die Gastgeber. Zwölf Tore gehen auf sein Konto, nur Hans Krankl, der 18 Mal auf europäischer Ebene getroffen hat, rangiert in der ewigen Schützenliste vor ihm. Dem nicht genug: Der Mann, der Aston Villa mit seinen zwei Toren eliminierte, Nikica Jelavic (44.), erhöhte aus kurzer Distanz zum 2:0. Veli Kavlak leitete den zweiten Treffer mit einer tollen Vorarbeit ein. Zuerst vernascht er Aogo auf der rechten Seite, um Jelavic nachher ideal zu assistieren. Rapid zeigt im Happel Stadion in den ersten 45 Minuten eine starke Leistung. Die Gäste kamen nur ein einziges Mal vor das Gehäuse von Payer.

Grün-Weiß steht hinten sicher

Kaum hat die zweite Halbzeit begonnen, prüft Hofmann (51.) Rost. Danach versuchen die Hamburger das Spiel zu gestalten, doch die Gastgeber spielen den 2:0-Vorsprung locker über die Bühne. Und dann ist es der eingwechselte Drazan (76.), der sogar noch auf 3:0 für Rapid stellt. Ein unglaublicher Abend im Happel Stadion. Der Block West hatte also mit seinem Spruchband vor der C/D-Kurve Recht: "Rapid marschiert, Wien regiert, ganz Europa wird paniert!" Auch wenn heute "nur" der HSV und nicht ganz Europa parniert wurde - eine tapfer aufspielende Rapid-Elf legt einen sensationellen Start in die Europa League Gruppenphase hin. Nach dem ersten Spiel ist Rapid sogar Tabellenführer der Gruppe C. Tel Aviv gewinnt nämlich sein Heimspiel gegen Celtic mit 2:1.

In zwei Wochen geht es auf europäischer Ebene weiter: Dann gastiert Rapid in Glasgow bei Celtic.

Stimmen zum Spiel:

Peter Pacult: "Leider haben wir am Anfang zwei große Chancen ausgelassen, aber wir haben dann zum richtigen Zeitpunkt die zwei Tore gemacht. Mit dem 1:0 ist ein Ruck durch die Mannschaft gegangen, mit dem 2:0 haben wir die zweite Luft bekommen. Der Sieg geht in dieser Höhe in Ordnung und ist für uns eine Riesensache. Die drei Punkte sind gut für uns, aber es kommen noch fünf Spiele. Vorher hat man gesagt, die Österreicher können nur Ski fahren, Gott sei Dank haben wir das Gegenteil bewiesen. Der Aufstieg gegen Aston Villa steht für mich aber noch eine Stufe höher als dieser Sieg."

Bruno Labbadia: "Wir haben das Spiel in den ersten 20 Minuten im Griff gehabt, außer dass wir zu viele Chancen zugelassen haben. Im Abwehrverhalten hat aber die letzte Konsequenz gefehlt. Rapid hat es uns nach dem 2:0 sehr schwer gemacht und leidenschaftlich verteidigt, von daher war es eine verdiente Niederlage. Ich war von der Stärke Rapids nicht überrascht."

SK Rapid - HSV 3:0 (2:0)
Ernst Happel Stadion, 49.850 Zuschauer (ausverkauft), SR Bebek;

Tore: 1:0 Hofmann (35.), 2:0 Jelavic (44.), 3:0 Drazan (76.);

Rapid spielte mit: Payer - Kulovits, Eder, Soma, Katzer - Pehlivan, Kavlak, Heikkinen, Hofmann, Boskovic ((60. Drazan) - Jelavic (86. Salihi);

Der HSV spielte mit: Rost - Boateng (46. Demel), Rozehnal, Mathijsen, Aogo - Trochowski (46. Pitroipa), Jarolim, Ze Roberto, Elia - Berg (73. Torun), Petric;

Gelbe Karten: Boskovic, Pehlivan bzw. Trochowski;

Pressestimmen über den 3:0-Sieg gegen den HSV

Spielzusammenfassung

Diashow

(chb)



  
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