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Tabelle

 Pl. Mannschaft Sp S U N Tore Pkt
1.  Rapid Wien 19 8 8 3 30:19 32
2.  SV Ried 19 8 8 3 29:18 32
3.  Red Bull Salzburg 19 8 6 5 32:20 30
4.  Austria Wien 19 7 7 5 34:30 28
5.  Admira 19 7 7 5 30:28 28
6.  Sturm Graz 19 7 6 6 33:28 27
7.  FC Wacker 19 5 9 5 20:24 24
8.  Wiener Neustadt 19 5 7 7 17:27 22
9.  Mattersburg 19 3 8 8 22:26 17
10.  Kapfenberg 19 2 4 13 13:40 10

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Umfrage


Jetzt wartet auf unsere Mannschaft Helsingborg - gibt es hier den ersten Sieg im Turnier?

 Ja, es muss doch einmal klappen!
 Nein, aber wir trennen uns Unentschieden.
 Nein, wir verlieren...(aber nicht wieder mit 1:2).



Bereits in der 1. Spielminute brachte Nikica Jelavic Rapid in Führung.
Kampfmannschaft • 
17.12.2009, 18:58 Uhr

Jahresabschluss 2009: 3:3-Unentschieden gegen Celtic

"Ein wunderschönes Bild" sagte Stadionsprecher Andy Marek. Die Schalparade, die die Rapid-Fans zu Beginn des Spiels präsentierten, war wieder einmal einzigartig. Auch das winterliche Wiener Wetter konnte nicht verhindern, dass Rapids letzte 90 Minuten im Jahr 2009 wieder zu einem  - wenn auch eigenwilligen, weil kuriosen - Erlebnis wurden.

3:0 nach 18 Spielminuten

Exakt 35 Sekunden waren gespielt, da durfte bereits erstmals gejubelt werden. Nikica Jelavic traf von der Strafraumgrenze genau ins Eck, Celtic-Schlussmann Boruc kam nicht mehr heran. Die frühe Führung für unsere Mannschaft. Und Rapid kombinierte weiter munter drauf los. Bereits in der achten Spielminute hieß es 2:0. Jelavic drückte nach Idealpass von Salihi den Ball über die Linie. Der bereits neunte Europacup-Treffer des Kroaten. Da konnte einem trotz gefühlten Minusgraden schon warm ums grün-weiße Herz werden. 

Vor allem weil es nach 18 Minuten bereits 3:0 stand. Aus einem Konter heraus umkurvte Nikica Jelavic praktisch die gesamte schottische Abwehr, bediente dann ideal Salihi, der aus kurzer Distanz das dritte Tor des Abends markierte. Celtic-Coach Anthony Mowbray wusste nicht so recht, wie ihm geschah. Resigniert stand er in der Coachingzone. Amtskollege Peter Pacult war hingegen zum Lachen zumute, das ihm nur kurz verging. Fortune (24.) traf vom Fünfer zum Anschlusstreffer. 

Flotte Partie

Die erste halbe Stunde hatte es wirklich in sich. Vier Tore und eine überlegene Rapid-Elf, Celtic wusste erst nach 3:1 durch Fortune ein bisschen besser zu gefallen. Nach nicht ganz einer halben Stunde durfte Trimmel für Dober ins Spiel: Kulovits rückte auf die rechte Abwehrseite, Hofmann agierte ab diesem Zeitpunkt im zentralen Mittelfeld und Trimmel spielte auf Hofmanns bisheriger Position.

In der 39. Minute eroberte sich Veli Kavlak nach einem schlechten Pass der Schotten das Leder, zog von der Strafraumgrenze ab, und Boruc konnte sich erstmals mit einer sehenswerten Parade auszeichnen, indem der Pole den Ball zur Ecke lenkte. Auch Raimund Hedl, der den verletzten Helge Payer ersetzte, zeigte sich aktiv. Kurz vor der Pause konnte er einen Schuss von McGinn mit einer Glanzparade über das Tor wehren.

Keine Wechsel nach der Pause

Zu Beginn der zweiten 45 Minuten kamen beide Teams unverändert aus den Kabinen. Und Hedl konnte sich gleich erneut gegen McGinn auszeichnen. Mit einem Reflex verhinderte unsere Nummer 1 den Anschlusstreffer von Celtic. Im Gegenzug rettete Boruc gegen Salihi (53.). Rapid zeigte nach wie vor schönen Kombinationsfussball, meistens kam der letzte Pass jedoch leider zu ungenau.

Nach einem schnell abgespielten Freistoss verkürzte Fortune in der 67. Minute auf 3:2. Bei Rapid mangelte es nach wie vor am letzten Pass, die Müdigkeit war danach anzumerken. Kurz vor der Rapid-Viertelstunde schiebt Drazan den Ball geschickt über die gegnerische Abwehr, doch Jelavic kann den Ball nicht unter Kontrolle bringen (75.).

In der 78. Spielminute kam Muhammed Ildiz noch zu seinem Debüt. Salihi machte Platz für ihn. Danach scheint das Spiel entschieden zu sein, doch in der Nachspielzeit kommen die Schotten noch zum 3:3. Der Winterkönig verabschiedet sich somit mit einem Remis in die Winterpause.    

Zwei neue Rekorde

Trotz 3:0-Führung ein kleiner Trost: Mit dem Remis gegen Celtic haben die Hütteldorfer gleich zwei neue Vereinsrekorde aufgestellt. Erstmals absolvierte unsere Mannschaft zwölf Spiele auf europäischer Ebene. Nebenbei wurden noch nie so viele grün-weiße Tore wie in dieser Europacup-Saison erzielt. Die Fans legten "17.740,40 Kilometer für Rapid" zurück, wie ein Transparent vor der Rapid-Kurve vermeldete. Zu den Gruppenspielen in der Fremde reisten rund 13.000 Anhänger.

Eine Bilanz, die sich sehen lassen kann. Rapid hat sich die Winterpause mehr als verdient, überwintert in der Meisterschaft als Erster und absolvierte eine gute Saison in der Europa League.

Stimmen zum Spiel:

Peter Pacult: "Man hat heute gesehen, dass die Saison schon sehr lange gedauert hat. Vor allem in den letzten 20 Minuten hat man gemerkt, dass die Mannschaft nicht mehr zusetzen kann. Wir hatten zwar einen tollen Beginn, doch leider sind wir nicht über die Runden gekommen. Trotzdem muss ich der Mannschaft und den Fans ein Kompliment für dieses Jahr aussprechen."

Alfred Hörtnagl: "Das war sicher ein absolut tolles Fußballspiel auf hohem Niveau. Wir sind gut gestartet, es hat nach einem klaren Sieg für uns ausgeschaut. Dann sind wir etwas gemächlich geworden, und Celtic ist mit dem Anschluss zurückgekommen. Wir haben ein bisschen zu wenig gemacht, um am Ende als Sieger vom Platz zu gehen. Wir haben nur noch versucht, das Resultat zu verwalten. Auf internationaler Ebene wird so etwas sofort bestraft. Celtic hat am Ende auch verdient den Ausgleich erzielt."

Raimund Hedl: "Man darf nicht die letzten 70 Minuten sehen, sondern die ganze Europa League. Rapid hat phasenweise allen Teams Paroli geboten hat, aber wenn man taktisch und kämpferisch nicht alles bis zum Schluss ausspielt, wird man bestraft. Bis zum 3:0 ist alles aufgegangen, und dann gar nichts mehr. Wir waren einfach zu nachlässig."

Steffen Hofmann: "Wir haben am Ende viele leichte Fehler gemacht, das darf nicht passieren. Wir hätten die Möglichkeit gehabt, Celtic zu schlagen. Das Ergebnis ist bitter. Einen besseren Start wie heute kann man gar nicht haben. Am Ende ist uns ein bisschen die Luft ausgegangen. Wir haben das Spiel durch leichte Fehler aus der Hand gegeben. Mein Resümee in der Europa League ist, dass wir mithalten können, aber um zu gewinnen, muss alles passen, und alle müssen auf ihrem Topniveau spielen."

SK Rapid Wien - Celtic Glasgow 3:3 (3:1)
Ernst-Happel-Stadion, 48.000 (ausverkauft), SR Robert Malek/POL

Torfolge: 1:0 ( 1.) Jelavic, 2:0 ( 8.) Jelavic, 3:0 (19.) Salihi, 3:1 (24.) Fortune, 3:2 (67.) Fortune, 3:3 (91.) McGowan;

SK Rapid: Hedl - Dober (30. Trimmel), Soma, Patocka, Katzer - Hofmann, Kulovits, Boskovic, Kavlak (59. Drazan) - Jelavic, Salihi (78. Ildiz);

Celtic: Boruc - Caddis, Loovens, McManus, Wilson - Flood, Nguemo, Crosas, McGinn (78. Carey) - Fortune (90. Killen), McGowan;

Bilder vom Spiel

(chb)



  
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