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Tabelle

 Pl. Mannschaft Sp S U N Tore Pkt
1.  FC Red Bull Salzburg 2 2 0 0 11:1 6
2.  RZ Pellets WAC 2 2 0 0 8:1 6
3.  SV Scholz Grödig 2 1 1 0 3:2 4
4.  SV Josko Ried 2 1 0 1 3:2 3
5.  CASHPOINT SCR Altach 1 1 0 0 1:0 3
6.  SK Rapid Wien 2 1 0 1 2:6 3
7.  FK Austria Wien 2 0 1 1 1:5 1
8.  SK Puntigamer Sturm Graz 2 0 0 2 1:3 0
9.  FC Admira Wacker Mödling 1 0 0 1 1:4 0
10.  SC Wiener Neustadt 2 0 0 2 1:8 0

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Umfrage


Am Samstag geht es für uns weiter mit dem Auswärtsspiel in der Südstadt....

 Wird schwierig, aber wir gewinnen!
 Ich rechne mit einem Unentschieden.
 Kein guter Boden für uns - wir verlieren.



In den Trainings legt sich Branko Boskovic ordentlich ins Zeug.
Kampfmannschaft • 
26.01.2013, 21:52 Uhr

"Wir haben eine große Zukunft vor uns"

skrapid.at: Branko, du hast nun ein paar Tage in Grün-Weiß hinter dir. Schon wieder eingewöhnt, bei deinem neuen, alten Verein?

Branko Boskovic: Auf jeden Fall, die Atmosphäre hier im Trainingslager ist sehr gut, jeder ist freundlich und ich sehe, dass zwischen Spielern und Betreuern eine sehr positive, tolle Stimmung herrscht. Ein Miteinander, in dem es Spaß macht.

Einige kennst du ja noch von deiner ersten Zeit bei Rapid, die meisten Kollegen, vor allem die jungen, sind neu für dich. Siehst du dich mit deinen 32 Jahren nun als eine Art Leitwolf?

Kann man so sagen. Alle sind sehr locker drauf und ich werde nun im Trainingslager nach und nach Zeit haben, alle anderen kennenzulernen. Ganz offen gesagt: Ich kann die vielen jungen Spieler wertfrei beurteilen, weil ich sie vorher nicht kannte. Das sind Spitzentalente, vor allem die Menge an ihnen, das hätte ich nicht gedacht. Rapid hat eine große Zukunft vor sich!  

Wieder zurück, hast du auch einen anderen Blick auf Rapid: Was hat sich für dich geändert, was ist dir sofort ins Auge gestochen?

Zuerst mal natürlich das Training im Praterstadion, das ist ein ganz neues Umfeld für mich. Ich war ja nur Hütteldorf gewöhnt. Jetzt haben wir dort mehr Platz, das ist alles sehr schön geworden. Aber ich werde Zeit brauchen, um mich einzugewöhnen.

Die brauchtest du auch in Washington. Wie war es in Übersee, erzähl uns ein bisschen von deinen Erfahrungen.

Es ist eine andere Welt. Die Major Soccer League ist eine sehr junge Liga, die sicher eine aussichtsreiche Zukunft vor sich hat, da immer mehr junge, gute Spieler daraus hervorgehen. Die Leute dort orientieren sich hauptsächlich an der englischen Liga. Generell gibt es aber auch im Lebensstil sehr viele Unterschiede, aber das musst du wissen, wenn du so einen Schritt machst und in dieses Land wechselst. Unterm Strich war es eine sehr lehrreiche, gute Zeit. Vor allem möchte ich auch DC United danken, die mir nach meinem Kreuzbandriss sehr geholfen und mich unterstützt haben. Dennoch ist es sehr weit weg von Zuhause und in der letzten Zeit dachte ich viel an meine Familie und Freunde, darum wollte ich wieder zurück. Und "zurück" ist ganz einfach auch mit Rapid verbunden.

Da sind wir wieder beim Stichwort: Bei Rapid hast du in dreieinhalb Saisonen viel erlebt, woran erinnerst du dich besonders gerne?

Natürlich an den Meistertitel 2008, das war eine ganz große Sache. Als wir da auf dem Rathausplatz standen, mit so vielen Fans davor (Branko macht große Augen, Anm.) und davor die Fahrt mit dem Mannschaftsbus dorthin, der von 32 Harley Davidsons begleitet wurde - Wahnsinn. Die ganze Stadt war Grün-Weiß, ein wunderschönes Erlebnis für mich.

Und von den Spielen? Etwa die Derbys, wo du ja auch das ein oder andere Mal nicht nur schöne Tore, sondern ebenso schöne Siege gefeiert hast?

Ganz ehrlich? Die Siege gegen Austria waren nicht so etwas Besonderes für mich - einfach, weil wir fast immer gegen sie gewonnen haben (lacht). Aber es war toll, unseren Fans diese Siege zu schenken. Generell waren wir damals in einer optimalen Form und haben sehr viele Spiele gewonnen, was uns schlussendlich auch zu unseren Zielen geführt hat. Wie zum Meistertitel.

Ein Ziel wird auch ein guter Start in die Rückrunde sein, in wenigen Wochen geht es wieder los, und dann wartet gleich das Derby.

Ja, aber bis dahin ist es noch ein langer Weg. Wir müssen hart an uns arbeiten, jetzt sind die Beine noch hie und da schwer, und man ist konditionell vielleicht noch nicht so weit. Für mich bedeutet das, dass ich noch viel zu tun habe. Dritan Baholli, unser Fitnesstrainer, schaut da sehr darauf. Und ja, das ist sicher ein Ziel für mich: Dass ich bis zum Derby wieder voll mit meinen Kräften da bin!

Videogruß von Branko Boskovic aus Portugal

(gub)



  
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