
Gerhard Hanappi-Stadion
Keisslergasse 6
A-1140 Wien
Sitzplätze: 17.500
Anfahrt: U4, S1, S3, S45, S50, Westbahn, SB 49, regionalen Buslinien
Anfahrtsplan: Hier zum Downloaden
Geschichte des Stadion
Das Gerhard Hanappi-Stadion im Westen Wiens wurde am 10. Mai 1977 mit dem Spiel Rapid gegen Austria unter dem Namen Weststadion eröffnet und war somit Nachfolger der legendären Pfarrwiese. Das Projekt "Stadionneubau" wurde dem langjährigen und verdienstvollen Rapidkapitän Gerhard Hanappi übertragen, der sich nach seiner Karriere als Fußballer der Architektur verschrieb. Einige Jahre darauf plant Hanappi im Auftrag der Stadt Wien die neue Heimspielstätte für Rapid mit einem Fassungsvermögen von 19.600 Fans. Ein klassisches Fußballstadion, welches damals wie heute dank der zahlreichen Anhänger eine einzigartige Atmosphäre schafft. Nachdem Hanappi 1980 an Lymphdrüsenkrebs verstirbt, wurde das Weststadion nach ihm benannt.

| Name:
| Dipl.Ing. Gerhard Hanappi (16.2.29 - 23.8.80) |
Nationalität:
| Österreich |
Position: | Mittelfeld/Angriff |
Erfolge bei Rapid:
siebenfacher Österreichischer Meister, Österreichischer Cupsieger, EC-Semifinale, Zentropa-Cup-Sieger, Mitropacup-Finale und dreifacher "Fußballer des Jahres"
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Revitalisierung
Zwischen 2001 und 2003 werden zahlreiche Umbauarbeiten am Stadion sowie am Trainingsgelände vorgenommen und Rapid muss seine Heimspiele zeitweise im Ernst Happel-Stadion bestreiten. Die Revitalisierung des Stadions umfasst im Wesentlichen die vollständige Überdachung aller vier Tribünen, neue Ton- und Beleuchtungsanlage, Herabsetzung der Zäune vor Tribünen Nord und Süd, ein zusätzlicher Trainingsplatz, Garage mit rund 400 Stellplätzen und Garderoben bzw. Einrichtungen für den Nachwuchs.
Mit dem 231. Wiener Derby am 27. Oktober 2002 wurde das Gerhard Hanappi-Stadion wiedereröffnet und bietet seitdem 17.500 Zusehern Platz (mehr Tickets dürfen aus Sicherheitsgründen nicht verkauft werden). Von den Fans wurde das Stadion gemäß ihrem Wahlspruch "Rapid ist uns're Religion" auch oft „Sankt Hanappi“ genannt. Ein Ausdruck den der damalige Rapidcoach Josef Hickersberger in der Meistersaison 2004/2005 (kein einzig verlorenes Spiel) prägte.
Nach den Umbauarbeiten 2003 arbeitet Rapid im Rahmen seiner Möglichkeiten konsequent an weiteren Projekten zur Verbesserung der Stadion- und Trainingsinfrastruktur. So konnte in den letzen Jahren beispielsweise eine Rasenheizung, Videoüberwachungsanlage, zwei neue VIP-Klubs für 200 Personen, 25qm2 Vidi-Wall, Fitness- sowie Physiotherapieräume sowie ein neuer Kunstrasen angeschafft bzw. zur Verfügung gestellt werden.