Charity Partner

Rapid macht mehr

Es ist uns jedes Jahr eine Freude unsere Laufveranstaltung auch in den Dienst der guten Sache "Rapid macht mehr" zu stellen. Wir spenden von jeden Teilnehmer 5 Euro der Startgebühr unseres großen Rapidlaufs. Daher sind wir auch jedes Jahr äußerst motiviert so viele Menschen wie möglich für unsere Lauf zu begeistern, welche auch ein soziales und gesellschaftliches Zeichen setzen wollen.

Wir ermöglichen es den Organisationen am Renntag mit einen Team einem Informationsstand im Event-Bereich zu gestalten und natürlich ist es ihnen ausdrücklich erlaubt um Spenden zu bitten. Unsere Unterstützung ist Ihnen sicher! Der Rapidlauf 2017 steht ganz im Zeichen der Volkshilfe - eine wichtige Initiative die der SK Rapid gerne und mit vollen Einsatz mit mehreren Aktionen unterstützt.


Volkshilfe

Rund 300.000 Kinder und Jugendliche bis 19 Jahre in Österreich sind armutsgefährdet - damit stellen sie fast ein Viertel der armutsgefährdeten Menschen in unserem Land. Armut verbreitet sich unter Kindern und Jugendlichen stärker als in anderen sozialen Gruppen. Besonders gefährdet sind Kinder aus Familien, welche von (Langzeit-)Arbeitslosigkeit oder Erwerbstätigkeit mit niedrigem Lohnniveau betroffen sind, Kinder mit Migrationshintergrund, aus Ein-Eltern-Familien sowie aus Familien mit drei und mehr Kindern.

Armutsgefährdet zu sein bedeutet für Kinder und Jugendliche ein Aufwachsen unter schwierigen Bedingungen: In überbelegten und feuchten Wohnungen zu leben, selten oder nie auf Urlaub zu fahren, sich keine Vereinsmitgliedschaften leisten oder keine FreundInnen zu sich einladen zu können, das Taschengeld für die Haushaltsausgaben zu sparen. Armut schließt von zentralen kindlichen Lebensbereichen aus. Dazu gehören auch der Zugang zu kindgerechten Büchern, tägliches Obst oder Gemüse, neue Kleidung oder eine geheizte Wohnung. Armut ist nicht nur mit materiellen Entbehrungen verbunden, sondern grenzt die Betroffenen aus, schränkt ihre sozialen Kontakte und Bildungschancen ein, belastet sie gesundheitlich, erzeugt Scham – und ist mit fehlenden Zukunftsperspektiven verbunden.

Um Kinderarmut aktiv zu bekämpfen, hat sich die Volkshilfe für die nächsten 10 Jahre sowohl praktisch als auch auf Ebene der Grundlagenarbeit den Schwerpunkt auf das Thema Kinderarmut in Österreich gelegt. Seit ihrer Gründung im Jahr 1947 ist die Volkshilfe aktiv im Kampf gegen Armut und soziale Ausgrenzung und arbeitet im Bereich Kinder-und Jugendwohl. Gemeinsam mit den betroffenen Menschen werden die Lebenswelten gestaltet und Verhältnisse geschaffen, die es ermöglichen, herausfordernden Situationen gestärkt zu begegnen. Österreichweit werden Spendenmittel gesammelt, die armutsbetroffenen Menschen – darunter vielen Kindern und Jugendlichen - in den einzelnen Bundesländern zugute kommen. Darüber hinaus setzt die Volkshilfe mit ihren neun Landesorganisationen vielfältige Aktivitäten, um die Lebenschancen von Kindern zu verbessern.

 

Kinderzukunft (Volkshilfe Österreich)

Das wohl bekannteste Projekt im Kampf gegen Kinderarmut ist das von der Volkshilfe Österreich in Wiener Neustadt gestartete Pilotprojekt "Kinderzukunft. Jedem Kind alle Chancen!". In gemeinsamen Anstrengungen mit Behörden, Schulen und Kindergärten, Unternehmen und Zivilgesellschaft und unter Einbezug armutsbetroffener Kinder und Jugendlicher gestaltet die Volkshilfe die Lebenswelten der jungen Menschen so, dass sie ihre Potenziale entfalten und Chancen ergreifen können. Der Zugang zu Freizeiteinrichtungen wurde erleichtert und städtische Unterstützungsmaßnahmen gebündelt. In der Schwerpunkt-Aktion "Kinderzimmer" entstehen dank (Sach-)Spenden und freiwilligem Engagement kindergerechte Wohnumgebungen. Das Projekt trägt somit einerseits zum Empowerment von Kindern und Jugendlichen mit Armuts- und Ausgrenzungserfahrungen bei, auf der anderen Seite wird direkte Hilfe über Spenden geleistet und ein Bewusstsein für die Situation armutsbetroffener Kinder und Jugendlicher geschaffen. Es wird nun auf weitere Städte und Gemeinden in Österreich ausgeweitet.

Schulsozialarbeit (Volkshilfe Burgenland)

Im Sinne eines niederschwelligen und auf Freiwilligkeit basierenden ProjektAnsatzes geht es darum, bei SchülerInnen und Schülern Interesse und die Motivation zu lernen wieder zu wecken und zu fördern, die oftmals durch persönliche Krisen in den Hintergrund getreten sind. Das Vermeiden von Schulabsentismus ("Fehlstunden") und Schulabbruch ohne positiven Schulabschluss, vor allem im 9. und letzten Pflichtschuljahr, stellt das zentrale Ziel dar. Der Kontakt zu den SchülerInnen erfolgt sowohl direkt an der Schule als auch zumindest in gleichem zeitlichen Umfang außerhalb der Schule in jenen Lebenswelten der SchülerInnen, in denen diese vorwiegend Ihre Freizeit verbringen. Als oberstes Prinzip der Schulsozialarbeit für die primäre Zielgruppe der SchülerInnen gilt strengste Vertraulichkeit und der Grundsatz der Hilfe zur Selbsthilfe.

Sozialpädagogische Familienhilfe (Volkshilfe Niederösterreich)

Die Sozialpädagogische Familienhilfe versteht sich als Ergänzung und Unterstützung der Arbeit der öffentlichen Jugendwohlfahrt tätigen und wird ausschließlich im Auftrag der Jugendwohlfahrt tätig. Sie soll in Familien zum Einsatz kommen, die mit erzieherischen, materiellen, psychischen und sozialen Problemen belastet sind und wo im Interesse des Kindeswohls eine über das Angebot der Jungendabteilungen hinausgehende Betreuung und Begleitung der Familien notwendig ist. Die Sozialpädagogische Familienhilfe ist durch den
Einsatz vor Ort, in den Wohnungen der Familien, charakterisiert und bezieht alle Familienmitglieder in ihre Arbeit ein. Die Fähigkeiten und Stärken der Einzelnen Familienmitglieder sollen gefördert und Veränderungsprozesse in Gang gesetzt werden. Die Familiensituation soll soweit stabilisiert werden, dass eine umfassende Entwicklung und Förderung der Kinder innerhalb der Familie möglich ist. Erreicht wird das vor allem durch Beratungsgespräche und therapeutische Interventionen, aber auch praktische Hilfestellungen wie z.B. Haushaltsbudget gemeinsam erstellen, Unterstützung bei der Wohnungssuche, Anträge auf finanzielle Unterstützung stellen oder Begleitung zu Ämtern, Behörden, Ärzten etc. kommen im Sinne einer ganzheitlichen Betreuung zum Einsatz.

HomeRun (Volkshilfe Oberösterreich)

HomeRun ist ein Coachingprojekt für junge Menschen auf ihrem Weg zum Lehrabschluss während der gesamten Lehrzeit. Bereits Monate vor Lehrbeginn organisiert HomeRun für die zukünftigen Lehrlinge Praktika und unterstützt sie dadurch, ihren Wunschberuf und den potentiellen Lehrbetrieb intensiv kennen zu lernen. In Kooperation mit dem Lehrbetrieb begleitet und betreut HomeRun die Lehrlinge, um alle Herausforderungen ihres gewählten Berufes bis zum positiven Lehrabschluss erfolgreich zu bewältigen. Voraussetzungen für die Teilnahme sind eine Erwerbsminderung von mind. 30%.

Offene Lernräume (Volkshilfe Wien)

Das Angebot richtet sich an SchülerInnen der Sekundarstufe I. Es sollen jene Jugendlichen angesprochen werden, welche keine finanziellen bzw. sozialen Möglichkeiten zur Unterstützung bei der Erlangung ihrer Ausbildungsziele haben. Eigenmotivation und realistische Lernziele sind wesentliche Kriterien für die kontinuierliche Teilnahme. Gender- und Diversitätsaspekte (Muttersprache, Schultyp, Alter, Leistungsniveau) fungieren als Orientierungsinstrumente für die Auswahl der TeilnehmerInnen. Um das gegenseitige Empowerment der SchülerInnen zu stützen, sollen bewusst unterschiedliche Niveaus und Altersgruppen angesprochen werden. Angelehnt an die Grundprinzipien der Offenen Jugendarbeit stehen die Niederschwelligkeit des Angebots, Freiwilligkeit der Teilnahme und die Orientierung an den Ressourcen und Bedürfnissen der Zielgruppen (thematisch und methodisch) im Vordergrund. Das Projekt wird in
Kooperation mit dem Verein Wiener Jugendzentren in den Räumlichkeiten der Jugendzentren durchgeführt. Die Betreuung erfolgt durch ein Team von ehrenamtlichen MitarbeiterInnen, die kontinuierliche sozialpädagogische Begleitung durch hauptamtliche MitarbeiterInnen der jeweiligen Einrichtung.