11.12.2016 19:10
Verein, Profis, SK Rapid GmbH

Fredy Bickel offiziell präsentiert

Der 51jährige Fredy Bickel ist am Sonntag zwei Stunden vor dem Ankick des letzten Bundesliga-Heimspiel im Jahr 2016 offiziell als neuer Geschäftsführer Sport des SK Rapid vorgestellt worden. Rund zehn Kamerateams und Dutzende Journalisten sowie Fotografen fanden sich im Media-Center des Allianz Stadions ein, für Fragen standen neben dem Neo-Sportchef natürlich auch Präsident Michael Krammer und Geschäftsführer Wirtschaft Christoph Peschek zur Verfügung.

Wir bieten an dieser Stelle die von www.sportreport.biz aufgezeichnete Presseskonferenz in voller Länge!

Link: Alle Infos zur Verpflichtung von Fredy Bickel als neuer Geschäftsführer Sport des SK Rapid

 

Die wichtigsten Statemetns von der Präsentation

 
 

Impressionen der Präsentation von Fredy Bickl - alle Bilder von unserem Fotopartner GEPA Pictures

 

Fredy Bickl beim Interview mit Roland Streinz von Sky Sport Austria

Stimmen von und zu Fredy Bickl bei Sky Sport Austria

Fredy Bickel (Geschäftsführer Sport SK Rapid Wien):

…über seine ersten Eindrücke von Rapid: „Ich kenne den österreichischen Fußball ganz am Rande zumindest, meine ersten Eindrücke von Rapid sind überwältigend. Das ist ein Klub, der sich überhaupt nicht verstecken muss, Schweizer Klubs könnten sich hier viel abschauen.“

…über den Kontakt mit Adi Hütter vor der Unterschrift: „Ich habe eine sehr gute Beziehung zu ihm, ich habe aber ganz bewusst die letzten Wochen nicht mehr mit ihm telefoniert, weil ich mich nicht beeinflussen lassen wollte. Am Donnerstag hatte ich ein langes Telefonat mit ihm und habe mich nochmal über Rapid erkundigt, er hat mir eigentlich nur gratuliert und mir sehr empfohlen das Angebot anzunehmen.“

…über seine ersten Handlungen: „Ich komme sicher nicht hierher und sage das und das passt mir nicht, es geht nur im Team, das ist für mich das Oberste. Ich habe jetzt viele Interviews gelesen, fast mehr als Spiele geschaut, weil es für mich wichtig ist die Menschen zu spüren, die Mannschaft, den Trainer, das Umfeld, auch die Fans. Daher wird das erste sicher auch Gespräche mit dem Trainerteam und den Spielern sein, bevor wir zusammen entscheiden wie wir weitergehen wollen.“

…über die Ziele mit Rapid: „Das Ziel können nur Titel sein, ich hätte mich auch nicht für Rapid entschieden, wenn nicht diese Ambitionen da wären. Ich sehe auch das Potenzial, das dieser Verein hat, das diese Mannschaft hat. Aber ich habe den Fehler schon mal gemacht und sofort von Titeln gesprochen, das werde ich sicher kein zweites Mal tun. Ziele müssen immer zuerst mit dem Trainerteam und den Spielern abgesprochen werden, aber es kann nicht sein, dass ein Klub wie Rapid nächste Saison nicht europäisch ist. Ich weiß, was bis zum Sommer zu tun ist und ich weiß, dass sehr viel Arbeit wartet.“

…über seinen Platz auf der Trainerbank: „Wenn es normal läuft und die Gespräche gut sind, dann sitze ich sicher ab Februar auf der Bank. Ich war immer auf der Trainerbank, es ist mir unglaublich wichtig den Puls zu spüren, den Trainer, die Mannschaft, ich habe immer so gearbeitet. Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich das mit jedem Trainer davor abgesprochen habe, wenn ich einen Trainer habe, der mir sagt, dass er das überhaupt nicht will, dann bin ich der Erste, der darauf verzichten wird.“

 
Damir Canadi (Trainer SK Rapid Wien):

...über Bickel: „Es ist absolut wichtig, dass das jetzt Thema jetzt geklärt ist, ich freue mich auf die Zusammenarbeit, ich habe nur Gutes gehört. Wenn er mich aushält, dann kann er gerne auf der Trainerbank sitzen, das stört mich gar nicht. Wir werden uns austauschen und in den nächsten Tagen auch persönlich kennenlernen. Dann werden wir unsere Eindrücke zusammenführen und dann für Rapid gemeinsam eine gute Arbeit erledigen. Er kann eine Vision aufbauen, die der Verein vorab schon mal klargestellt hat, wir versuchen dann das zu erreichen.“


Heribert Weber (Sky Experte):

...über Bickel: „Er tritt sicher an um auch alles im Umfeld zu verbessern. Wichtig ist auch, dass er in der Zukunft die richtigen Spieler für den Verein findet, damit auch wieder die Möglichkeiten gegeben ist endlich mal wieder einen Titel zu holen für Rapid.“

 
Alfred Tatar (Sky Experte):

...über Bickel: „Das ist eine hochinteressante Entscheidung, vor allem auch weil es zwischen Rapid und Young Boys Bern etliche Parallelen gibt. Young Boys Bern hat mit Basel einen Verein vor sich, der, ähnlich wie Salzburg, im Geldgebaren potenter ist, also sehr viel mehr investieren kann in die Mannschaft. Daher müssen beide Vereine, Young Boys und Rapid, versuchen Erfolge über das Humankapital einzufahren, das ist die Mannschaft. Hier sind der Trainer und der neue Sportdirektor gefordert diese Ressourcen, die da sind, auszuschöpfen. Im Fall von Bern ist ihm das nicht gelungen, mal sehen, ob er es mit Rapid schafft den Abstand zu Red Bull zu verkleinern.“

 

Die Pressekonferenz von der Präsentation in voller Länge - aufgezeichnet von www.sportreport.biz

 

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