10.01.2017 16:44
SK Rapid, Verein, Profis, Damir Canadi

Damir Canadi im Neujahrsinterview

Unser Trainer Damir Canadi bei seinem ersten Interview am Platz - Willkommen zurück!

Nach einem intensiven und spannenden Jahr gab es für unseren Cheftrainer Damir Canadi einiges aufzuarbeiten, so war der Urlaub nicht nur wichtig, sondern kam auch zur richtigen Zeit. Doch seit Anfang der Woche ist es wieder vorbei mit der Ruhe. Viel Arbeit liegt vor uns und so absolvierte unsere Mannschaft, nach den gestrigen Leistungstest auf der Schmelz, ihre erste Trainingseinheit. Ball und Rasen sind jedoch vorerst tabu und so werden erst am Donnerstag die ersten Übungen mit dem gewohnten Sportgerät absolviert. So nutzten wir diese Gelegenheit, um unseren Trainer ein paar Fragen zu stellen:  

skrapid.at: Alles Gute im neuen Jahr und willkommen zurück im Trainingsbetrieb. Wie gehst du jetzt an die Aufgabe Rückrunde heran?

Damir Canadi (DC): "Wir haben so einige Schwerpunkte gesetzt und es gehört in vielen Teilbereichen gearbeitet. Im Nachhinein betrachtet war es sogar sehr wichtig, dass ich bereits sechs Wochen die Mannschaft und den Verein kennen lernen durfte. Fredy Bickel und ich haben nun die Aufgabe das Ganze gut zu analysieren, die bestmöglichen Bedingungen zu schaffen und uns in der Organisation zu verbessern. Wir haben ein klares Konstrukt und anhand dessen werden wir arbeiten. Es war zwar nicht alles optimal, aber die Mannschaft konnte im letzten Halbjahr sehr viel mitnehmen. Das sind auch Dinge an denen jeder einzelner Spieler wächst."

Kann man also sagen, dass deine Tätigkeit beim SK Rapid so richtig beginnt? Bleibt genügen Zeit um die Mannschaft vorzubereiten?

DC: "Im Fußball hat man immer wenig Zeit, aber darum geht es nicht. Es geht in erster Linie darum, dass wir uns weiterentwickeln und dafür werden wir alles beim SK Rapid unternehmen, um am Ende den höchstmöglichen Erfolg anzustreben. Dafür müssen wir jetzt im Training und in den Testspielen eine gute Arbeit abliefen und uns dementsprechend konzentriert auf die Rückrunde vorbereiten. Nach dem ersten Spiel werden wir wissen, wo wir stehen. Im Grunde ist es die erste Prüfung, bei uns eben das Derby. Aber darauf freue ich mich bereits und wir wissen genau, was das emotional für uns und für Wien bedeutet. Wir wollen gewinnen, um diesen positiven Schwung mitzunehmen."

 

Bei frostigen -6 Grad ging es für unsere Mannschaft in die Prater-Hauptallee zum Lauftraining.

Canadi: "Eine große Zielsetzung ist natürlich der ÖFB Cup und diese Chance wollen wir nutzen."

Derzeit rangieren wir auf Platz fünf der Tabellen und haben bereits zehn Punkte Rückstand auf den ersten Konkurrenten. Was ist aus deiner Sicht noch möglich und welche Ziele wurden gesteckt?

DC: "Ein internationaler Startplatz war vor der Saison ein Ziel und ist es auch weiterhin. Wir werden natürlich alles unternehmen um europäisch dabei zu sein, doch wie sich die anderen Mannschaften in der Bundesliga schlagen, können wir nicht beeinflussen. Wir müssen unsere Aufgaben erledigen und dann werden wir sehen, ob jemand schwächelt. Daher werden wir den Fokus auf uns selbst legen und dementsprechend auftreten. Eine große Zielsetzung ist natürlich der ÖFB Cup und diese Chance wollen wir nutzen."

Jetzt heißt es der Kader wird verkleinert, gleichzeitig wurde man schon mehrmals mit neuen Spielern in Verbindung gebracht. Wie sieht es hier aus?

DC: "Zum Thema Spielerverpflichtungen gibt es nichts zu berichten. Fakt ist aber, dass wir versuchen den Kader zu reduzieren. Hier wird eine optimale Größe von etwa 23-25 Spielern angestrebt, die auch qualitativ in Frage kommt, um unsere Ziele zu erreichen. Ob das dann umsetzbar ist, werden wir sehen. Denn es gibt immerhin auch Spielerverträge und arbeitsrechtliche Dinge, die es ebenfalls abzuklären gibt. Das wird ein laufender Prozess und geht nicht von heute auf morgen. Wir müssen auch die Entscheidungen der Spieler akzeptieren. Tomi ist unter anderem nach Absprache mit der sportlichen Leitung derzeit nicht im Training dabei, um einen etwaigen vorzeitigen Vereinswechsel abzuklären. Näheres dazu, wenn es spruchreif ist. Und Maximilian Entrup, der seit Oktober mit einer Knöchelverletzung außer Gefecht war, wird vorerst bei Rapid II mittrainieren."

Abschließend noch die Frage nach unseren verletzten Spielern. Wie ist hier die aktuelle Lage?

DC: "Arnor Traustason hatte heute noch eine Kontrolle seiner Rippe und war dafür zum Röntgen im Spital. Hier sollte es keine Überraschungen geben, sodass er uns wieder voll zur Verfügung steht. Ebenso Steffen Hofmann, der bereits im letzten Spiel gegen Altach sein Comeback gab und gut in der Pause gearbeitet hat. Bei Stefan Schwab und Philipp Schobesberger gilt es allerdings noch abzuwarten. Da ist es noch zu früh um genauere Prognosen aufzustellen, wann sie wieder ins Mannschaftstraining einsteigen werden. Sie sind aber auf einem guten Weg."

Danke Chefcoach, weitermachen! Damit gibt es nur noch eines zu sagen: Immer vorwärts Rapid Wien!

(cw)

 

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