07.01.2017 19:11
SK Rapid II, JuniorCup

Im internationalen Vergleich vorne dabei!

Gratulation Rapidler! Auf dem Stockerl und wieder beste ausländische Mannschaft!

Auch 2017 setzte der SK Rapid eine kräftige Duftmarke beim 27. JuniorCup in Sindelfingen, belegte den dritten Platz hinter dem VfB Stuttgart und dem Turniersieger TSG 1899 Hoffenheim und bewies, dass der Turniersieg im Vorjahr kein Zufall war. Mit einer 48-minütigen bzw. 66-minütigen Torsperre im Glaspalast, zählt man den 1:0-Sieg aus dem Finale 2016 dazu, stellten die jungen Hütteldorfer zudem einen neuen Rekord auf, der von einer anderen Mannschaft erstmal eingestellt werden muss. Nicht zuletzt aufgrund des Altersdurchschnitts – Belmin Jenciragic, Oliver Strunz, Nicholas Wunsch (alle Jahrgang 2000), Kelvin Arase (Jahrgang 1999), alle anderen Jahrgang 1998 – der grün-weißen Auswahl, die eines der jüngsten, wenn nicht sogar das jüngste Team stellte, können wir äußerst stolz auf den Auftritt unserer Mannschaft sein – Chapeau!

 
Großen Respekt an meine Mannschaft, die im letzten Spiel, trotz einiger Ausfälle, nochmal alles aus sich herausgeholt hat und zum Abschluss eine sehr gute Leistung gezeigt hat. Meiner Ansicht nach wäre mehr drinnen gewesen, doch im Halbfinale haben wir klar die erste Halbzeit verschlafen. Nichts desto trotz, ein toller Erfolg für den SK Rapid. Wir stehen auch ein Jahr später bei einem der weltweit besten U19-Turniere auf dem Stockerl.
Muhammet Akagündüz, SK Rapid II

Den wichtigen letzten Schritt zu spät.

Aber mit dem Rapid-Geist gelang der Sieg im kleinen Finale.

Tag 1 kostete viel Kraft

Die ersten beiden Partien liefen für Grün-Weiß wie am Schnürchen, doch das Duell mit der TSG Hoffenheim und vor allem der Schlagabtausch mit Leicester City kostete den jungen Rapidlern viel Substanz. Das war am zweiten Tag nicht zu übersehen. So musste unser Kapitän Attila Szalai in der ersten Halbzeit gegen RB Leipzig w.o. geben. Seine linke Wade machte nun komplett zu, ein weiterspielen war daher nicht mehr möglich. Und auch Nando Nöstlinger (Bänderüberdehnung im rechten Knöchel) und Ivan Leovac (Adduktorenverhärtung) mussten nach dem Halbfinale gegen den VfB Stuttgart passen. Deswegen wurde die beiden Aufeinandertreffen allerdings nicht verloren: "Wir haben uns zu sehr das Spiel der anderen Mannschaft aufzwingen lassen. Dafür waren wir nicht robust genug, denn unser Fußball liegt in der spielerischen Komponente", erklärte Trainer Muhammet Akagündüz.

Rapid-Geist fixiert Platz drei

So trafen die Hütteldorfer im kleinen Finale nochmals auf RB Leipzig. Die Devise lautete: Die letzten Kräfte mobilisieren, Fußball spielen und bis zur letzten Sekunde fighten – Wir wollen diesen dritten Platz! Dementsprechend fokusiert betraten unsere Spieler den Kunstrasen im Sindelfinger Glaspalast und nach wenigen Minuten wäre eine Führung nach guten Chancen von Stefan Pfeifer und Oliver Strunz möglich gewesen. Doch erst im dritten Anlauf erzielte Strunz die Führung und nach Foulspiel an Prirsch im Strafraum baute Kelvin Arase per 9-Meter den Vorsprung aus.

Die Deutschen ließen jedoch nicht locker und verkürzten im Gegenzug auf 2:1. Aber nach einem schönen Angriff war Nicholas Wunsch nur durch ein Foulspiel zu stoppen, wieder war es innerhalb der Box. Arase schnappte sich erneut den Ball und traf – 3:1, sein fünfter Turniertreffer! Ein weiteres Tor der Leipziger machte die Angelegenheit nochmal spannend, auch aufgrund der Zwei-Minuten-Strafe, die wir in der Schlussphase erhielten und so das Spiel in Unterzahl beenden mussten. Im Kollektiv, am Platz und mit Anfeuerungsrufen von der Bank aus, hielt Rapid diesen knappen Vorsprung und holte den starken dritten Platz.

 
Wir sind auch mit diesem Jahrgang vorne dabei im internationalen Vergleich und sind wieder unter allen Top-Mannschaften das beste ausländische Team. Das erfüllt uns mit Stolz. Immerhin haben wir im Vorjahr das große und heuer das kleine Finale gewonnen. Besonders freue ich mich aber über die individuelle Qualität unserer Spieler, wie unter anderem einem Kelvin Arase oder Nicholas Wunsch, die uns in unserer täglichen Arbeit bestätigt.
Willi Schuldes, Sportlicher Leiter Rapid II & Nachwuchs

Morgen geht es dann für die gesammelte Team wieder retour nach Wien, wo die nächsten Aufgaben auf Spieler, Trainer und Betreuer warten – Gute Heimreise und eine erfolgreiche Vorbereitung!

 

Turniertag 1
Vorrunde:

U19 Südkorea: 3:0 - Tore: Prirsch und Arase (2)
VfB Stuttgart: 2:0 - Tore: Küssler und Wunsch
TSG 1899 Hoffenheim: 0:1

Zwischenrunde:
Leicester City FC: 4:3 - Tore: Prirsch (2), Sahanek, Küssler

Turniertag 2
Zwischenrunde:
RB Leipzig: 0:3

Halbfinale:
VfB Stuttgart: 2:4 – Tore: Küssler, Arase

Platz 3:
RB Leipzig: 3:2 – Tore: Strunz, Arase (2)

  1. TSG 1899 Hoffenheim
  2. VfB Stuttgart
  3. SK Rapid
  4. RB Leipzig
  5. Leicester City
  6. Schalke 04
  7. U19 Südkorea
  8. Rosenborg Trondheim

Fotos: © GES Sportfoto / Mercedes-Benz

(cw)

 

Vereint unter unserem Wappen

Alte Heimat - neues Zuhause

Das Leitbild des SK Rapid