26.06.2017 12:00
Verein, Fanzone, Business

Mülltrennen: Immer ein Volltreffer!

Wir unterstützen die aktuelle Kampagne zur getrennten Sammlung der MA 48 und der ARA
 
Mülltrennen: Immer ein Volltreffer! Die Botschaft ist unmissverständlich: Jeder von uns soll seinen Müll trennen, dadurch den Restmüll reduzieren und dazu beitragen, dass wertvolle Altstoffe weiterverwertet werden können. Die MA 48 startet gemeinsam mit der ARA (Altstoff Recycling Austria AG) nun eine neue Bewusstseinskampagne zur Mülltrennung und konnte dafür den SK Rapid Wien gewinnen. Stefan Schwab und Arnór Ingvi Traustason treten für Umweltschutz ein – und das mit vollem Einsatz. Für die MA 48 zeigen die beiden Rapidler, wie Mülltrennung in Wien geht. „Geschossen“ wurde das Video und die Bilder im Allianz Stadion, dem Zuhause des Rekordmeisters in Wien-Hütteldorf.
 
Umweltstadträtin Ulli Sima zeigt sich begeistert von den Kicker-Qualitäten und bedankt sich für den Öko-Einsatz der Grün-Weißen: „Mülltrennen macht Sinn und es freut mich, dass wir nun auf sportlicher Ebene Allianzen dafür schmieden!“
 
„Der SK Rapid hat eine Vorreiterrolle in vielen gesellschaftlichen und gemeinnützigen Aspekten im täglichen Leben, auch abseits des Spielfelds. Damit einher geht eine Vorbildfunktion, in welcher wir sehr gerne den Umweltgedanken unterstützen“, so Geschäftsführer Wirtschaft Christoph Peschek.
Die MA 48 und die ARA zeigen mit der Kampagne, wie einfach die getrennte Sammlung in Wien funktioniert. „Wir wollen die Bevölkerung – und hier vor allem junge Menschen – durch einfache Botschaften zur richtigen Sammlung motivieren“, so ARA Vorstand Christoph Scharff. Humor darf dabei natürlich auch nicht fehlen, wie die fußballaffinen Slogans der einzelnen Sujets und der Kurzfilm beweisen. Der witzige Film ist vor allem auf den Social-Media Kanälen der 48er und des SK Rapid zu sehen.

 

Der kultige Werbspot in voller Länge


Grün-Weiß trennt sich…?

….aber nur beim Altglas! Denn Mülltrennung ist den Hütteldorfern ein Anliegen. Für Bunt- und Weißglas stehen in Wien 7.000 Altglasbehälter für die Sammlung zur Verfügung, jährlich werden in Wien ca. 30.000 Tonnen an Altglas gesammelt. Das Altglas wird in Glasfabriken zur Produktion von neuen Flaschen eingesetzt. Dadurch können wertvolle Rohstoffe eingespart werden. Zur Herstellung von neuen Glasverpackungen eignet sich aufgrund seiner Materialeigenschaften auch nur Verpackungsglas, keinesfalls aber Spiegel, Draht-, Fensterglas oder Glühbirnen (z.B. aufgrund des unterschiedlichen SchmelzverhaltensWeißglas besteht bis zu 60 % aus Sekundärrohstoff, Buntglas aus bis zu 90 %. Je 10 % Altglas bei der Neuproduktion reduzieren 3 % Energieverbrauch und 7 % CO2-Emissionen. Österreichweit werden durch die Verwertung von Altglas jährlich ca. 260.000 Tonnen an Primärrohstoffen - Quarzsand, Kalkstein, Dolomit und Soda - eingespart.

 

Das Making-Of des Werbespots


Da ist Alu nicht daneben!!

Rund 13.000 Tonnen Altmetalle (Eisen und Buntmetalle wie Aluminium) werden in Wien in den 6.200 blauen Tonnen und am Mistplatz getrennt gesammelt. Aus dieser Menge könnte man über 50 Wiener Riesenräder bzw. 1,4 Mio. Fahrräder herstellen. Die gesammelten Metallabfälle werden zuerst durch Magnetabscheidung und maschinelle Sortierung in verschiedene Metallfraktionen getrennt und von Stör-und Fremdstoffen befreit. Eisenmetalle werden als Schrott zusammen mit anderen Schrottsorten und Roheisen in Stahlwerken zur Stahlproduktion verwendet. Endprodukte sind beispielsweise Eisenbahn-und Kfz-Bauteile, Waschmaschinengehäuse oder Armierungsstahl (wird zur Bewehrung von Stahlbetonbauwerken verwendet). Aluminiumverpackungen können zur Produktion von hochwertigen Gussteilen eingesetzt werden. Zum Wiederaufschmelzen von recyceltem Aluminium wird um 95 Prozent weniger Energie verbraucht, die zur Herstellung der gleichen Menge neuer Aluprodukte aus Hüttenmaterial benötigt wird.

Kein Kunststück: Plastikflaschen trennen!

In Wien werden jährlich rund 5.000 Tonnen Kunststoffflaschen gesammelt. Für die Produktion von 1 Tonne PET-Flaschen benötigt man 1,9 Tonnen Erdöl. Durch die Verwertung von PET-Flaschen werden durch die WienerInnen daher jährlich fast 10.000 Tonnen an Erdöl eingespart. Durch den Einsatz neuer technischer Verfahren ist es trotz der hohen hygienischen Anforderungen möglich, aus recycelten Materialien Produkte für den Lebensmittelbereich herzustellen. So können aus alten Getränkeflaschen neue Getränkeflaschen produziert werden ("bottle to bottle"). Weitere Recyclingprodukte sind Fasern für den Textilbereich oder zur Wärmedämmung, Kunststoffgebinde und vieles mehr.

Getrennte Sammlung hat Tradition

Bereits Ende der 70er-Jahre wurde in Wien mit der Einführung der getrennten Sammlung begonnen. Die Sammelsysteme wurden im Laufe der Jahre immer wieder optimiert und an die geänderten Rahmenbedingungen angepasst. Heute stehen den Wienerinnen und Wienern mehr als 210.000 Altstoffbehälter, die Wiener Mistplätze sowie die Problemstoffsammelstellen für die getrennte Sammlung von Alt- und Problemstoffen zur Verfügung. Die Wienerinnen und Wiener sind bereits fleißige Mülltrenner, sie sammeln pro Jahr über 350.000 Tonnen an Altstoffen. Die getrennte Altstoffsammlung in Wien ist sowohl hinsichtlich Sammelmenge als auch Qualität eine Erfolgsgeschichte:
Die gesammelte Menge an Altstoffen liegt im Vergleich mit anderen europäischen Metropolen im Spitzenfeld. Innerhalb Österreichs ist auch die Qualität der in Wien getrennt erfassten Altstoffe vorbildlich. Dennoch kann die Sammelmenge weiter gesteigert werden, weil immer noch Plastikflaschen, Dosen oder auch Glasflaschen im Restmüll landen. Diese Verpackungen gehen dann für das Recycling, Rohstoffschonung und Energieeinsparung verloren.

Gut für das Klima: Recycling spart jährlich 75.000 Tonnen CO2

Altstoffe wie Papier, Plastikflaschen, Glas oder Metall sind wichtige Rohstoffe, die im Restmüll nichts zu suchen haben. Durch die getrennte Sammlung über die Sammelbehälter der MA 48 oder die Wiener Mistplätze werden wertvolle Altstoffe wieder stofflich verwertet und ersetzen Primärrohstoffe. Diese Einsparung von Ressourcen und Energie führte in Summe zu rund 75.000 t CO2-Einsparungen jährlich und liefert einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Das entspricht den Emissionen von 38.000 PKWs, die jährlich 15.000 Kilometer fahren.

Online-Stadtplan und 48er-App weisen Weg zur nächsten Sammelstelle

Alle Infos zu den 48er-Entsorgungseinrichtungen gibt es im Online-Stadtplan (www.wien.gv.at/stadtplan) der Stadt Wien: Einfach im Karteninhalt „Saubere Stadt“ die jeweilige Entsorgungseinrichtung anklicken. Nach Eingabe der Adresse erscheinen sofort die nächsten Sammelstellen im Umkreis des Wohnorts. „Die 48er“ App – mit mittlerweile 23.000 NutzerInnen – bietet eine weitere Möglichkeit, ganz bequem mit wenigen Handgriffen den nächsten Entsorgungsort zu finden: Hier werden die öffentlichen Sammelstellen im Menüpunkt „Stadtplan“ über die jeweiligen Filter im Stadtplan angezeigt. Das integrierte Mist-ABC zeigt den richtigen Entsorgungsweg an.

 


 

Pics vom Dreh

 

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Anzahl der Stimmen: 7792
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(4) Thomas SCHRAMMEL
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