Ehrenpräsidenten

Hermann GÖSSNITZER
Unter seiner Führung wurde mit dem Rudolfsheimer Platz die erste vereinseigene Sportanlage gebaut und 1903 die Erstklassigkeit erreicht. Präsident von 1902 bis 1904.
Adolf WALLER
Hauptverantwortlich für den Ausbau des Rudolfsheimer Platzes in ein kleines Stadion mit Tribüne für insgesamt rund 4.000 Zuschauer im Jahr 1906. Präsident von 1906 bis 1909.
Johann HOLUB
Am drittlängsten dienende Präsident der Vereinsgeschichte. Unter seiner Führung holte Rapid den Mitropacup 1930 und den Tschammer Pokal 1938. Sein Verdienst war es auch, dass Rapid eine „sanfte“, die Existenz des Vereins nicht erschütternde „Anpassung“ an den NS-Sport gelang. Präsident von 1928 bis 1939.
Heinz HOLZBACH
Unter seiner Führung wurde das damalige Weststadion eröffnet und konnten in den 1980er-Jahren vier Meistertitel, vier Cupsiege und der Einzug ins Europapokalfinale der Pokalsieger 1985 gefeiert werden. Präsident von 1976 bis 1990.
Anton BENYA Gilt unabhängig von seiner vergleichsweise kurzen Amtszeit als offiziell gewählter Präsident als einer der wichtigsten Funktionäre des Klubs in der zweiten Republik. Präsident von 1990 bis 1993.
Rudolf EDLINGER
Unter seiner Führung gelang die finanzielle Konsolidierung nach dem existenzbedrohenden Ausstieg des langjährigen Hauptsponsors ohne den SK Rapid an Dritte zu verkaufen. Sportlich konnten zwei Meistertitel erreicht werden, zudem gelang einmal der Einzug in die Gruppenphase der UEFA Champions League und gleich viermal in die UEFA Europa League. Zudem wurde in seiner Amtszeit die Rolle des Klubs in der unsäglichen NS-Zeit wissenschaftlich und erstmals von einem österreichischen Fußballverein aufgearbeitet. Auch erfolgt ist die Weichenstellung zum Neubau einer Heimspielstätte am traditionellen Standort Wien-Hütteldorf. Präsident von 2001 bis 2013.