Ehrentafel

Ehrenkapitäne

Heribert WEBER
(Ehrenkapitän
seit 1981)
 Von 1978 bis 1989 erzielte der Abwehrspieler und Libero in 315 Meisterschaftsspielen 39 Tore und gewann mit den Wienern viermal den österreichischen Meistertitel und ebenso oft den ÖFB Pokal. Heri Weber erzielte bei 43 Europacupeinsätzen für Rapid drei Tore und gehörte auch zur Mannschaft von 1984/85, die unter dem damaligen Trainer Otto Barić in das Endspiel um den Europacup der Cupsieger einzog.
Steffen HOFMANN
(Ehrenkapitän
seit 2017)
Der von den Fans zum „Fußballgott“ ernannte Mittelfeldregisseur spielt – mit kurzer Unterbrechung – seit 2002 für Rapid. Dabei wurde er bisher zwei Mal Meister: 2005 und 2008. Als Kapitän führte er die Hütteldorfer ein Mal in die Gruppenphase der Champions League (2005) und sechs Mal in die Gruppenphase der Europa League. 2009/2010 wurde er als erster und einziger Mittelfeldspieler Torschützenkönig der Bundesliga. Seit 16.7.2017 ist er alleiniger Rekordspieler des SK Rapid. Zu Beginn der Saison 2017/2018 übergab er die Kapitänsschleife an Stefan Schwab, nachdem er die Grün-Weißen 422 mal als Kapitän aufs Feld führte.

 

Ehrenpräsidenten

Hermann GÖSSNITZER
Unter seiner Führung wurde mit dem Rudolfsheimer Platz die erste vereinseigene Sportanlage gebaut und 1903 die Erstklassigkeit erreicht. Präsident von 1902 bis 1904.
Adolf WALLER
Hauptverantwortlich für den Ausbau des Rudolfsheimer Platzes in ein kleines Stadion mit Tribüne für insgesamt rund 4.000 Zuschauer im Jahr 1906. Präsident von 1906 bis 1909.
Johann HOLUB
Am drittlängsten dienende Präsident der Vereinsgeschichte. Unter seiner Führung holte Rapid den Mitropacup 1930 und den Tschammer Pokal 1938. Sein Verdienst war es auch, dass Rapid eine „sanfte“, die Existenz des Vereins nicht erschütternde „Anpassung“ an den NS-Sport gelang. Präsident von 1928 bis 1939.
Heinz HOLZBACH
Unter seiner Führung wurde das damalige Weststadion eröffnet und konnten in den 1980er-Jahren vier Meistertitel, vier Cupsiege und der Einzug ins Europapokalfinale der Pokalsieger 1985 gefeiert werden. Präsident von 1976 bis 1990.
Anton BENYA Gilt unabhängig von seiner vergleichsweise kurzen Amtszeit als offiziell gewählter Präsident als einer der wichtigsten Funktionäre des Klubs in der zweiten Republik. Präsident von 1990 bis 1993.
Rudolf EDLINGER
Unter seiner Führung gelang die finanzielle Konsolidierung nach dem existenzbedrohenden Ausstieg des langjährigen Hauptsponsors ohne den SK Rapid an Dritte zu verkaufen. Sportlich konnten zwei Meistertitel erreicht werden, zudem gelang einmal der Einzug in die Gruppenphase der UEFA Champions League und gleich viermal in die UEFA Europa League. Zudem wurde in seiner Amtszeit die Rolle des Klubs in der unsäglichen NS-Zeit wissenschaftlich und erstmals von einem österreichischen Fußballverein aufgearbeitet. Auch erfolgt ist die Weichenstellung zum Neubau einer Heimspielstätte am traditionellen Standort Wien-Hütteldorf. Präsident von 2001 bis 2013.