28.07.2015
Kampfmannschaft

Skrapid.at: Unser Gegner vom Freitag, RB Salzburg, wird von vielen schon - vermeintlich uneinholbar -  als Meister gesehen. Der Punkterückstand zu Rapid ist aber nicht so groß. Markus Katzer ist verletzt. Du bist vor kurzem wieder in die Startelf gerückt. All das sind Parallelen zum Meisterjahr 2008, beim 7:0, kannst du dich erinnern?Christian Thonhofer (lacht): Ja! So ein Resultat werden wir aber nie wieder zusammen bekommen. Aber wenn wir im theoretischen Meisterrennen dabei bleiben wollen, müssen wir auch diesmal gewinnen. Da gibt es nichts. Ich glaube auch, dass RB Salzburg auch ohne Leitgeb und Gustafsson stark sein wird. Keine einfache Sache für uns!Aber ihr habt durch das 3:0 gegen Wr. Neustadt am Wochenende wieder Selbstvertrauen gesammelt. Es war das neunte Meisterschaftsspiel in Serie ohne Niederlage. Warum läuft’s plötzlich wieder gut?Naja, ganz einfach: Wir haben immer gewusst, dass die Mannschaft Qualität hat, also haben wir so weitergearbeitet wie bisher und uns nicht beeinflussen lassen. Sicher, man bekommt äußere Faktoren wie Kritik oder Pfiffe mit, das darf dich dann aber nicht beirren. Es wird immer Leute geben, die unzufrieden sind du kannst es nie jedem Recht machen. Aber nur, wenn es mal nicht so läuft, darfst du nicht alles über Bord werfen. Einfach an sich weiter arbeiten, dann holt man irgendwann wieder das Beste aus sich heraus.Verstehst du, wenn Anhänger auch mal zu pfeifen beginnen, wenn es nicht so läuft?Ja, schon. Wir sind hier bei Rapid und da ist die Erwartungshaltung naturgemäß hoch. Manchmal hat es viel mit Wunschdenken zu tun, das im Gegensatz zur Realität steht. Aber aufs Jahr gesehen muss man im ein oder anderen Spiel  auch Glück haben, um bestimmte Ziele zu erreichen. Du bist jetzt seit vier Meisterschaftsspielen in Folge in der Startelf gestanden. Ein befreiendes Gefühl?Sicher waren meine vergangenen Monate nicht lustig. Es gab Verletzungen, ich fand mich auf der Tribüne wieder oder spielte eben bei den „Amas“. So gab es Tiefen, durch die muss man manchmal durch. Ich trainierte weiter und härter. Jetzt spiele ich wieder und bin glücklich. So ist Fußball.Und der Fußball will es auch, dass es am Freitag zu einem ganz entscheidenden Spiel kommt. Nervös?Nein, sicher nicht. Vielmehr ist Vorfreude vorhanden. Schauen wir, was passieren wird!32. Runde:RB Salzburg - SK RapidFreitag, 23. April 2010Anpfiff: 20:30 Uhr(gub)