18.12.2013 16:34
Verein

Auf Helmut Schulte folgt Andreas Müller

Andreas Müller kann nicht nur auf eine lange und erfolgreiche Spielerkarriere zurückblicken, sondern hat in den letzten Jahren auch umfangreiche Erfahrungen auf Management- und Vorstandsebene in der Deutschen Bundesliga gesammelt. Müller, der am 13. Dezember 1962 in Stuttgart geboren wurde,  startete unmittelbarer nach seiner Spielerlaufbahn beim FC Schalke 04 im Juli 2000 seine Tätigkeit als Teammanager und Vorstand und wurde sechs Jahre später als Nachfolger des legendären Rudi Assauer Manager des deutschen Traditionsklubs aus Gelsenkirchen. In dieser Funktion blieb Müller rund drei Jahre lang, in den fast zehn Jahren als Vorstandsmitglied war er  achtmal in internationalen Bewerben mit dabei, darunter dreimal in der Gruppenphase der UEFA Champions-League. Auf nationaler Ebene holten die "Königsblauen" in diesem Zeitraum zweimal den DFB-Pokal (2001, 2002) und wurden dreimal Vizemeister (2001, 2005, 2007). Zuletzt (von September 2012 bis April 2013) war Andreas Müller, der es beim VfB Stuttgart (1983 – 1987), Hannover 96 (1987/88) und dem FC Schalke 04 (1988 – 2000) u.a. auf 332 Bundesligaspiele (32 Tore) und 86 Zweitligabegegnungen (13 Treffer) brachte, als Manager bei der TSG 1899 Hoffenheim tätig. Abseits des Klubfußballs war der UEFA-Cup-Sieger von 1997 zudem als Vorstand der Firma GoalSky AG im Einsatz, weiters ist Müller im Besitz der UEFA-Trainer-A-Lizenz, die er 1992 in der DFB-Sportschule Hennef absolvierte.Vertrag bis Sommer 2016 - Präsentation am Donnerstag in WienDer 51-jährige Müller folgt somit seinem Landsmann Helmut Schulte, der am Donnerstag seinen letzten Arbeitstag für den SK Rapid bestreiten wird, nach. Präsident Michael Krammer in einem Statement zur ersten Personalentscheidung in seiner noch jungen Präsidentschaft: "Nach den guten Erfahrungen, die Rapid mit Helmut Schulte gemacht hat, wollten wir den Weg mit einem international erfahrenen Mann weitergehen. Andreas Müller hat nicht nur einen reichen Erfahrungsschatz in dieser Funktion, sondern passt auch gut zu einem Traditionsklub wie dem SK Rapid. Er hat uns bei den der Vertragsunterschrift vorangegangenen Gesprächen vollends überzeugt und ich freue mich auf die Zusammenarbeit, die bis zumindest Ende der Saison 2015/16 fixiert ist", so Krammer. Andreas Müller wird den Medienvertretern bereits am Donnerstag im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt. Müller selbst in einer ersten Reaktion: "Ich freue mich sehr auf diese Herausforderung bei einem absoluten Traditionsverein, der ehrgeizige Ziele anstrebt und in ganz Europa bekannt ist!"