11.11.2015 16:07
SK Rapid II, Regionalliga, Rückblick

Rapid II im Hinrunden-Rückblick

Zweikampfsieger Kapitän Maximilian Wöber! © Richies Kreativstudio

Albin Gashi findet nach seiner Verletzung immer mehr Anschluss. © GEPA

Nach sechzehn gespielten Runden in der Regionalliga Ost werfen wir einen genaueren Blick auf den bisherigen Saisonverlauf unserer zweiten Mannschaft und lassen die Hinrunde kurz Revue passieren. Aber der erste Schritt wurde bereits im März gemacht, wo mit Willi Schuldes ein neuer Sportlicher Leiter an der Spitze der Nachwuchsarbeit installiert wurde. Und der 46jährige Niederösterreicher gab klar die Marschrichtung vor: Den Jungen gehört die Zukunft! Ziel dieser Auslegung ist der reibungslose Übergang vom Jugend- zum Erwachsenenfußball und der schnellen Integrierung junger Talente in den Profikader. Diese Aufgabe übernehmen seit Juni Cheftrainer Michael Steiner und Assistenztrainer Patrick Jovanovic, die für die Entwicklung des 27-Mann-Kaders verantwortlich sind.

Entwicklung sichtbar trotz fehlender Ergebnisse

Dass es ein Geduldspiel werden würde, war allen Verantwortlichen von Beginn an klar. Doch mit Fortlauf der Hinrunde waren zudem auch gute Nerven gefragt. Die Mannschaft entwickelte sich zwar vom spielerischen Aspekt her in die richtige Richtung, wodurch Rapid II auch den Titelaspiranten auf Augenhöhe begegnete, mit der schlechten Chancenverwertung machten sich die Hütteldorfer allerdings sehr oft das Leben schwer. Das Resultat war nur ein Punkt nach drei gespielten Runden und der letzten Tabellenplatz. Positiv war dennoch das 1:1 gegen den SV Horn: Trotz spätem Ausgleich in der Nachspielzeit war die Steiner-Elf über weite Strecken der Partie die tonangebende Mannschaft.

Punktemaximum erst in der 4. Runde

Erst gegen einen Wiener Traditionsverein, den Wiener Sportklub, holte die grün-weiße Auswahl ihre ersten drei Punkte – Endstand 1:0 bei klarem Chancenplus. Aber ein sehr wichtiger Punktegewinn, wodurch vorerst der Sprung aus der Abstiegszone gelang.

 
Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis, allerdings nicht mit der Chancenauswertung. Daran müssen wir noch arbeiten. Aber es war sehr wichtig den ersten Sieg einzufahren.
Trainer Michael Steiner

Danach galt es erneut zwei bittere Runden – Sollenau (2:3) und Ritzing (0:3) – auszuharren, ehe Grün-Weiß mit einem 1:0-Erfolg gegen Parndorf nachlegte und somit den zweiten Saisonsieg einfuhr. Diesen Schwung nahmen die Spieler auch in die nächsten Begegnungen mit, doch mehr als zwei Unentschieden resultierten leider nicht daraus. Vor allem in Schwechat (1:1) scheiterte man am eigenen Unvermögen vor dem gegnerischen Gehäuse. Ziemlich ähnlich erging es Rapid II auch gegen den SV Oberwart, allerdings mit dem Unterschied, dass man in der 92. durch einen Elfmeter gerade noch das 1:1-Unentschieden rettete.

 
Heute war einfach auch viel Pech dabei. Einmal Stange, einmal Latte. Ich denke, dass sagt schon alles. Aus dem Spiel fehlt uns einfach ein richtiges Erfolgserlebnis.
Mittelfeldmotor Tamas Szanto

Julian Küssler: Einer unserer ganz Jungen. © GEPA

Licht und Schatten

In einem ausgeglichenen Spiel sicherte sich das Team von Michael Steiner einen Punkt auf der Hohen Warte: Gegen den First Vienna FC (1:1) präsentierte sich unsere Mannschaft von ihrer besten Seite und bot dem damaligen Tabellenersten erfolgreich die Stirn. Das komplette Gegenteil lieferten die Rapidler nur eine Woche später gegen Amstetten ab: Bereits nach den ersten 45 Minuten führten die Niederösterreicher mit 0:3 – Endstand: 0:4!

Es folgte ein verdienter 2:0-Sieg im Burgenland beim SC Neusiedl/See, wo die grün-weiße Offensive in der ersten Halbzeit ihre oft vermisste Kaltschnäuzigkeit bewies und aus den besten beiden Möglichkeiten zwei Tore erzielte.

Zweite Derby-Niederlage schmerzt

Der Erfolg kam genau im richtigen Moment, denn nur wenige Tage später wartete im Heimspiel das Rückspiel gegen die Austria Amateure und Rapid II drückte auf die Revanche zur 0:2-Niederlage zum Saisonauftakt. Doch auch im zweiten Aufeinandertreffen kam man über ein 1:2 nicht hinaus. Zusammengefasst: Kvasina machte an diesem Abend mit seinen beiden Treffern den Unterschied!

 
Wir hatten über die volle Spielzeit mehr Spielanteile, vor allem in der zweiten Halbzeit. Allerdings ist es uns nicht gelungen den Führungstreffer zu erzielen. Bei den beiden Gegentreffern haben wir schlecht verteidigt. Dennoch bin ich mit der Leistung meiner Mannschaft nicht unzufrieden.
So der Cheftrainer nach der bitteren Niederlage

Zusammen: Hütteldorfer Jungs und grün-weiße Hornissen. © Gerald Fischer

Einen versöhnlichen Abschluss der Hinrunde erarbeiteten sich die Hütteldorfer aber gegen die Admira Juniors. In einem offenen Schlagabtausch, bei dem man zweimal den Ausgleich hinnehmen musste, sicherte ein Weitschusstor von Philipp Plank den gerechten 3:2-Endstand.

Fazit: Die junge Mannschaft musste in der ersten Saisonhälfte sehr viel Lehrgeld bezahlen, konnte aber im spielerischen Bereich enorm zulegen. Einziges Manko: Die Chancenverwertung! Dort gilt es in der Wintervorbereitung anzusetzen, denn Tamas Szanto ist als Mittelfeldspieler mit seinen sechs Saisontreffern der beste grün-weiße Torschütze.

Jetzt gilt es das Wochenende abzuwarten, denn je nach Ausgang der restlichen Spiele der 16. Runde überwintert unsere Mannschaft knapp vor der Abstiegszone oder rutscht im schlimmsten Fall auf Rang 14 ab. 

 

1

A

Austria Amateure

0:2

2

H

SV Horn

1:1

3

A

FC Stadlau

1:3

4

H

Wiener SK

1:0

5

A

Sollenau

2:3

6

H

Ritzing

0:3

7

A

Parndorf

1:0

8

H

St. Pölten Juniors

0:0

9

A

Schwechat

1:1

10

A

Ebreichsdorf

1:2

11

H

SV Oberwart

1:1

12

A

First Vienna FC

1:1

13

H

Amstetten

0:4

14

A

SC Neusiedl/See

2:0

15

H

Admira Juniors

3:2

16

H

Austria Amateure

1:2

(cw)

 

Tabelle

Team Spiele Tore Punkte
1. ASK Ebreichsdorf 30 +70 72
2. FC Mauerwerk 30 +35 65
3. FC Mannsdorf-Großenzersdorf 30 +25 57
4. Wiener Sport-Club 30 +10 55
5. SV Sparkasse Leobendorf 30 +16 51
6. SK Rapid II 30 +15 47
7. SC Neusiedl am See 1919 30 0 44
8. FCM ProfiBox Traiskirchen 30 -4 40
9. ASK-BSC Bruck/Leitha 30 -12 40
10. Mattersburg Amateure 30 -12 36
11. Wiener Linien 30 -6 35
12. Admira Juniors 30 -17 35
13. SC/ESV Parndorf 1919 30 -9 32
14. St.Pölten Juniors 30 -22 27
15. FC Stadlau 30 -31 23
16. Schwechat 30 -58 10

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