28.08.2018 15:20
Verein, Fanzone, Business

Publikumsmagnet, Sehenswürdigkeit und Wirtschaftsfaktor

Geschäftsführer Christoph Peschek kann sich über beeindruckende Zahlen aus gleich zwei Studien für den SK Rapid freuen!

Der SK Rapid ist der beliebteste Fußball-Verein des Landes. Das zeigte eine kürzlich präsentierte Umfrage von Nielsen Sports*, der zufolge mehr als die Hälfte der Befragten zu den Rapid-Sympathisanten gehört (alle Infos dazu hier). Alleine in der Bundeshauptstadt sind es 70%, zudem geben 43% der Wiener an, dass der SK Rapid ihr Lieblingsverein ist – womit die Grün-Weißen deutlich vor der Austria (16%) und Red Bull Salzburg (9%) liegen. Damit ist der Traditionsverein aber nicht nur Publikumsmagnet, sondern auch ein beachtlicher Wirtschaftsfaktor, wie eine Studie von SportsEconAustria**, dem 2004 gegründeten österreichischen Institut für Sportökonomie, belegt.

Wertschöpfung für Wien
Für das Geschäftsjahr 2017/18, in dem Rapid nicht in der UEFA Europa League vertreten war, errechneten die Studienautoren durch den laufenden Betrieb und die Ausgaben der Fans und Fanklubs eine Bruttowertschöpfung von insgesamt 47,7 Millionen Euro pro Jahr alleine für die Stadt Wien. Der unmittelbare und mittelbare Bruttowertschöpfungseffekt entspricht in etwa jenem ganzer Wirtschaftsbereiche wie der „Herstellung von Fahrrädern“ "Tonstudios und Musikverlage" oder "Hörfunktveranstalter“. Der regionalwirtschaftliche "Hebel" von Rapid, ausgedrückt im Wertschöpfungsmultiplikator, beläuft sich auf 1,54,  was bedeutet, dass jeder direkt durch Rapid erwirtschaftete Euro weitere 54 Cent Wertschöpfung in anderen Wiener Sektoren auslöst. In diesen Zahlen noch gar nicht berücksichtigt sind die regionalwirtschaftlichen Impulse aus der Investitionstätigkeit. Hier profitieren regionale Vorleister noch stärker, kommen auf jeden erwirtschafteten Euro in der Bauwirtschaft nochmals 61 Cent in anderen Sektoren.

688 Arbeitsplätze durch den SK Rapid
Außerdem sichert man, laut SportsEconAustria, insgesamt 688 Arbeitsplätze in Wien, die unmittelbar oder mittelbar auf Rapid und seine Fans zurückzuführen seien. Zur Einschätzung der Größenordnung: Somit ist die Anzahl der direkt beim SK Rapid beschäftigten Personen vergleichbar mit jener, die in Wien zur „Herstellung von Textilien“ (311 bzw. 339) beschäftigt sind. Der gesamte Beschäftigungseffekt des SK Rapid ist vergleichbar mit jenem der niederösterreichischen Gemeinde Semmering, so die Studienautoren. Etwa 220 Nachwuchsspieler in Wiener Schulen und Ausbildungsbetrieben sowie das SK Rapid Special Needs Team unterstreichen zudem die gelebte soziale Verantwortung des Rekordmeisters.
 
RAPID TV: Christoph Peschek im Gespräch zum Wirtschaftsfaktor SK Rapid und vielen interessanten Zahlen aus den hier erwähnten Studien!

Durch den laufenden Betrieb wird ein unmittelbarer und mittelbarer gesamter fiskalischer Effekt von 20,15 Millionen Euro erzielt, davon mit 11,2 Mio. Euro mehr als die Hälfte an lohnabhängigen Steuern und Abgaben. Dazu kommen Umsatzsteuer, sonstige Produktionsabgaben, Gütersteuern, inländische Ertragssteuern und sonstige Steuern und Abgaben.

Christoph Peschek, Geschäftsführer Wirtschaft / CEO der SK Rapid GmbH, zeigt sich erfreut: „Man kann daraus erkennen, dass Investitionen in den Sport im Allgemeinen und in Rapid im Besonderen vielfach zurückkommen und der SK Rapid endgültig zu einem nennenswerten Wirtschaftsfaktor für unsere Heimatstadt wurde“. Er ergänzt: „Die Heimat des SK Rapid ist Hütteldorf. Wir freuen uns, dass unser neues Zuhause, das Allianz Stadion, mit einem Zuseherschnitt von rund 20.000 Personen und über 12.000 Besuchern bei Stadion- und Rapideumführungen mittlerweile Platz 11 bei den Besucherzahlen der Wiener Sehenswürdigkeiten belegt“.

*Im Zuge des Fußball-Monitors von Nielsen Sports werden jedes Jahr 1.200 Personen (Fußballinteressierte zwischen 16 und 69 Jahren in Österreich) hinsichtlich ihrer Lieblingsvereine, ihrer Meinung zur Österreichischen Bundesliga und dem Erlebnis Stadionbesuch befragt.

**Mit einer Multiregionalen Input-Output-Analyse hat SportsEconAustria die regional- und volkswirtschaftlichen Effekte des SK Rapid Wien erhoben.
 
„Man kann daraus erkennen, dass Investitionen in den Sport im Allgemeinen und in Rapid im Besonderen vielfach zurückkommen und der SK Rapid endgültig zu einem nennenswerten Wirtschaftsfaktor für unsere Heimatstadt wurde. Die Heimat des SK Rapid ist Hütteldorf. Wir freuen uns, dass unser neues Zuhause, das Allianz Stadion, mit einem Zuseherschnitt von rund 20.000 Personen und über 12.000 Besuchern bei Stadion- und Rapideumführungen mittlerweile Platz 11 bei den Besucherzahlen der Wiener Sehenswürdigkeiten belegt“.
Christoph Peschek, GF Wirtschaft SK Rapid
 
 

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Tabelle

Alle Spiele
Team Spiele Tore Punkte
1. FC RB Salzburg 10 +18 30
2. SKN St. Pölten 10 +9 21
3. LASK 10 +7 20
4. FK Austria Wien 10 0 16
5. Wolfsberger AC 10 +3 14
6. SK Sturm Graz 10 -1 13
7. SK Rapid 10 0 12
8. SV Mattersburg 10 -11 10
9. TSV Hartberg 10 -6 9
10. FC Wacker Innsbruck 10 -7 9
11. SCR Altach 10 -2 8
12. FC Admira 10 -10 8