27.10.2018
Regionalliga Ost, SK Rapid II

SK Rapid II: Mageres Unentschieden in Stadlau

Ivan Mocinic stand wie vergangene Woche schon in der Startelf und konnte weiter Spielpraxis sammeln. Taktisch vertraute Muhammet Akagündüz seinem gewohnten 4-3-3 System.

Bei regnerischen 10-Grad Außentemperatur brauchten unsere jungen Hütteldorfer nicht lange um auf Betriebstemperatur zu kommen. Kapitän Elias Felber mit viel Übersicht und einem gefühlvollen Zuspiel in den Strafraum. Eddie Jusic konnte den Ball gut verarbeiten und lupfte das Leder über den Schlussmann – die Latte verhinderte eine frühe Führung (6.). Gerade in so einem Spiel, wo die Hausherren tief in der eigenen Hälfte standen und ihre Aufmerksamkeit aufs Verteidigen richtete, hätte ein Torerfolg in den Anfangsminuten dem Spiel sehr gut getan. Dementsprechend ereignislos verliefen die kommenden Spielminuten. Rapid mit mehr Ballbesitz und Spielanteilen jedoch ohne klaren Torchancen. Die Stadlauer mit einer kompakten Defensive und gutem Zweikampfverhalten. Das mangelnde Selbstvertrauen, aufgrund der letzten Ergebnisse, war beiden Teams anzumerken. Wenn jedoch ein Spieler einmal die Initiative ergriff wurde es prompt gefährlich: Daniel Markl konnte sich gut in den Strafraum durchtanken. Aus guter Position wusste unser Stürmer das Leder genau zu platzieren und versenkte die Kugel im langen Eck – 1:0 (22.)! Der Führungstreffer trug allerdings nicht dazu bei, dass das Spiel an Qualität zunahm. In weiterer Folge verlagerte sich das Spielgeschehen ins Mittelfeld, mit seltenen Vorstößen in die Gefahrenzone. So resultierte die nächste Großchance in diesem Spiel, nach einem misslungenen Rückpass der Hausherren. Daniel Markl war aufmerksam und fing die Kugel ab, umkurvte den Schlussmann. Der anschließende Abschluss aus spitzem Winkel fiel allerdings etwas zu leicht aus und so konnte der Ball gerade noch von der Linie gekratzt werden (39.). In der darauffolgenden Offensivaktion machte es unser Stürmer allerdings besser: Nemanja Tomasevic drang auf der linken Seite gut in den Strafraum ein, behielt das Auge für den mitgelaufenen Daniel Markl, dieser musste nur mehr ins leere Tor einschieben – 2:0 (41.)! Die Freude war nur von kurzer Dauer, direkt nach dem Anstoß vollendete Kapitän Bayer die erste nennenswerte Torchance zum 1:2 Anschlusstreffer (42.). Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Halbzeitpause.

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Führung zu einfach aus der Hand gegeben

Unsere grün-weiße Auswahl fand zu Beginn der zweiten Hälfte gut ins Spiel. Die Gastgeber konnten gut in Schach gehalten werden. Umso überraschender fiel dann auch der Ausgleich, eine Unachtsamkeit von unserem Schlussmann nutzte Topcic zum Torerfolg und egalisierten somit den Spielstand – 2:2 (55.). Nach einem zwei Tore-Rückstand meldeten sich die Hausherren wieder zurück in der Partie und wurden stärker. Das Spiel gewann an Tempo und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Auf Seiten der Grün-Weißen hatte Nemanja Tomasevic die beste Möglichkeit als dieser im Strafraum aus halb linker Position zum Abschluss kam. Die besseren Torchancen auf den vermeintlichen Siegtreffer ergaben sich allerdings für den Gegner. Nach einer abgefälschten Flanke vergab Topcic aus kurzer Distanz für die Heimmannschaft. Unsere Hütteldorfer taten sich schwer gefährliche Torchancen herauszuspielen. Im letzten Drittel fehlte vor allem in Hälfte zwei die entscheidende Konsequenz. Am Ende konnte unsere grün-weiße Auswahl noch froh sein, einen Punkt eingefahren zu haben, nachdem die Gastgeber einen gut ausgespielten Konter nicht vollendeten. Ein Punkt der in der aktuellen Situation zwar keinem Team weiter hilft, aufgrund der Leistung aber gerecht ausfällt. Somit bleibt Rapid II in der Tabelle, mit einem Spiel weniger, weiter auf dem sechsten Tabellenplatz.

Regionalliga Ost, 13. Runde:
FC Stadlau : SK Rapid II 2:2 (1:2)
Sportplatz Stadlau, Samstag, 27. Oktober
Torerfolge: 0:1 Markl (22.), 0:2 Markl (41.), 1:2 Bayer (42.), 2:2 Topcic (55.)

SK Rapid II spielte mit:Hedl – Sulzbacher, Greiml, Gobara, Moormann – Mocinic (58. Schuster), Felber, Wunsch – Ibrahimoglu (70. Hofer), Jusic (58. Tomsevic), Markl

Fotos: Richard Cieslar