10.01.2019 23:03
Verein

Nach Rapidkessel: Treffen der Präsidenten

Am Donnerstagnachmittag kam es im Nachgang zu den Vorfällen beim letzten Wiener Derby, bei dem Mitte Dezember über 1.300 Rapid-Anhänger bei klirrender Kälte stundenlang von der Polizei eingekesselt wurden und zudem auch das Spiel nicht besuchen konnten, zu einem Treffen von Rapid-Präsident Michael Krammer mit dem Wiener Landespolizeipräsidenten Gerhard Pürstl.

Michael Krammer meinte nach dem knapp einstündigen Termin: "Wir konnten ein durchaus konstruktives Gespräch abhalten, bei dem klar die jeweiligen Sichtweisen dieser Vorkommnisse dargelegt wurden. Aus meiner Sicht bleibt es dabei, dass die Vorgangsweise absolut unverhältnismäßig war, aber wurde hier zugesichert, dass dies durch zuständige Gremien wie die Volksanwaltschaft in den nächsten Wochen noch eingehend evaluiert wird. Informiert wurde von Präsident Pürstl, dass die Wiener Polizei künftig - unabhängig vom Verein - die sogenannten Corteos, die Fanmärsche, untersagen wird. Dies müssen wir einmal zur Kenntnis nehmen und werden wir den Vorschlag prüfen, ob die Organisation künftig durch uns selbst erfolgen könnte. Hier gibt es aber viele offene Fragen, sowohl aus rechtlicher als auch organisatorischer Sicht, und daher lässt sich nicht seriös voraussagen, wie dies in Zukunft vonstatten gehen kann. Natürlich werden wir alles versuchen, unserer Anhängerschaft diese fast schon traditionelle Zugangsmöglichkeit zu einem Spiel - wie dies in den letzten Jahren in ganz Europa wie Hamburg, Amsterdam und in vielen Städten mehr problemlos möglich war - weiter zu ermöglichen."

Der Rapid-Präsident ergänzt: "Weiters wurde ich vom Landespolizeipräsidenten informiert, dass der derzeitige Zugang zum Auswärtssektor beim umgebauten Stadion der Wiener Austria künftig nicht mehr genehmigt wird. Das trifft auch Vereine wie Sturm Graz, die ebenfalls ähnlich viele Fans wie wir mitbringen, auch daher gilt mein Angebot für einen gemeinsamen Sicherheitsgipfel mit Präsident Pürstl und meinen Kollegen von Sturm Graz und Austria Wien sowie von Gerhard Stocker, der als Präsident von Wacker Innsbruck ebenso von dieser Thematik betroffen ist wie als Vorsitzender des Aufsichtsrates der österreichischen Bundesliga. Die drei Kollegen aus dem Fußball haben mir ihre Zusage zu einem solchen Treffen bereits übermittelt", so Krammer, der abschließt: "Wir wollen nach vorne blicken und zukunftsorientierte Lösungen finden, uns allen ist gemein, dass es uns ein Anliegen ist, stimmungsvolle und friedliche Fußballfeste in möglichst vollen Stadien zu erleben."

Das sagten Rapid-Präsident Michael Krammer und Vizepräsident Nikolaus Rosenauer am Tag nach den Vorfällen in Favoriten - aufgenommen am 17.12.2018

 

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