28.02.2019 09:27
Profis, Bundesliga

"Es war an der Zeit und jetzt wollen wir nachlegen"

Jawohl: Der Sieg gegen Salzburg zeigte, dass man die UEL-Mühen gut weggesteckt hatte.

Fünf Jahre sind generell schon eine lange Zeit, aber vor allem im Fußball nochmal ganz besonders: Im April 2014 siegte unsere Mannschaft gegen RB Salzburg mit 2:1. Noch im alten Gerhard-Hanappi-Stadion mit dabei waren bei uns Haudegen Mario Sonnleitner, Christopher Dibon, Max Hofmann und Deni Alar sowie natürlich Ehrenkapitän Steffen Hofmann. Alle anderen verließen Grün-Weiß mit den Jahren und auch der nächste Heimerfolg gegen den Klassengegner stellte sich in dieser Zeit nicht mehr ein. Bis zum vergangenen Sonntag, dem 2:0, was nicht nur drei wichtige Zähler aufs Hütteldorfer Konto brachte, sondern auch einen tatsächlich historischen Sieg markierte. "Es war an der Zeit, wir konnten es schon nicht mehr hören, wie lange wir nicht gegen sie gewonnen hatten", brachte es nicht nur Stefan Schwab auf den Punkt.

Aber der Sieg vom Wochenende soll nur ein Startschuss sein, in ein hoffentlich weiter erfolgreiches Frühjahr. Nachdem die europäischen, realistischen Ambitionen mit dem Ausscheiden gegen Inter Mailand ad acta gelegt wurden, gilt die Konzentration nun Cup (im April geht's ins Halbfinale gegen den LASK, Karten-Infos folgen) und eben der Liga. Rapid rangiert weiter auf Platz 8, nun ist der Abstand nach oben, also zumindest zu Platz 6 und dem damit verbundenen Strich, nicht mehr ganz so groß: Vier Punkte. "Jetzt wollen und müssen wir nachlegen", kündigt der Kapitän an, wissend, dass er in St. Pölten gesperrt ist. Ebenso wegen seiner fünften Gelben Karte passen muss Manuel Martic, der letztes Jahr noch bei den Niederösterreichern spielte. 

Somit war der volle Erfolg gegen den Meister in gewisser Hinsicht zwar eine Genugtuung, aber kann auch ein Befreiungsschlag werden - wenn, ja, wenn man nun auch am kommenden Samstag gewinnt (Anpfiff in der NV-Arena um 17:00 Uhr, live auf SKY und im SK Rapid-Ticker). "Auch Salzburg liegt jetzt hinter uns und wir müssen schauen, dass wir einfach konzentriert weiterarbeiten", betont Richi Strebinger. Von einem gewissen Vorteil ist auch hier, dass sich Rapid wieder nur ein Spiel pro Woche vorbereiten kann. Was es auch im Trainings-Alltag einfacher macht, um Dinge auszuprobieren, zu regenerieren und gezielt vorzubereiten. Damit es auch mit dem nächsten Schritt nach oben klappt, und die zahlreichen Rapid-Fans in St. Pölten (Gästsektor ausverkauft, Zusatzsektor geöffnet) Grund zum Jubeln haben werden.

tipico Bundesliga, 20. Runde:
SKN St. Pölten - SK Rapid
Samstag, 2. März
Anpfiff: 17:00 Uhr

Status: Der Gästesektor ist ausverkauft!

Links: Statistik zum Spiel | Karten-Infos zu den nächsten Spielen

(gub)

 

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