17.03.2019 19:32
Profis, Bundesliga, Hartberg, Spielbericht

Entscheidung gefallen: Rapid muss ins untere Play-Off

Das tut weh: Nach dem 2:2 sitzt die Enttäuschung tief.

Ein Sieg sollte her, nein, musste her am Sonntag gegen Hartberg. Und wenn möglich, mit vielen Toren, um im Fall der Fälle nicht rechnen zu müssen, sollte es am Schluss an der Tordifferenz liegen. Gesagt, getan: Rapid legte mit einem schier unbändigbaren Vorwärtsdrang los - und erarbeitete sich gleich in den Anfangsminuten einen Elfmeter. Christoph Knasmüllner hatte im Strafraum den Ball wieder erkämpft, Tormann Swete agierte zu ungestüm und beging ein Foul. Stefan Schwab trat an und verwandelte zum 1:0 (4.), da war sie, die frühe Führung! In dieser Art und Weise ging es weiter, unsere Mannschaft schien den Gegner fast erdrücken zu wollen: Hereingabe von Philipp Schobesberger, Max Hofmanns Versuch wurde gerade noch geklärt (6.). Mario Sonnleitners Kopfball fand das Ziel nicht, weil er abgedrängt wurde (7.). Rapids Angriffe rollten und drängten Hartberg nach hinten hinein – eine erste Entlastung kam durch einen abgefälschten Versuch, den Goalie Richard Strebinger entschärfte (13.).

Rapid verlagerte sein Spiel danach, ließ den Gegner zu sehr kommen. Aber man legte nach einer halben Stunde nach: Ein Schobesberger-Schuss prallte ab und der Ball rollte ideal zu Thomas Murg, der ins leere Tor einschob - 2:0 (29.)! Unser Mittelfeldspieler setzte mit einem Schuss nach, knapp vorbei (39.). Grün-Weiß dominierte das Geschehen und ging mit den zwei Toren in die Kabine, wohlwissend, dass man in der zweiten Hälfte noch nachlegen musste.

 

Rapids Angriffe rollten in Hälfte Eins - aber es wurde eine Punkteteilung.

Also auch hier: Gesagt, getan. Ein Kopfball von Stefan Schwab ging knapp vorbei (48.), ein Schuss von Schobesberger aus schrägem Winkel wurde pariert (54.). Aber mitten in die nächste Druckphase Rapids ging alles schief, was an diesem Tag schief gehen konnte - denn Hartberg gelang überraschend mittels eines Doppelschlags der postwendende Ausgleich. Zuerst setzte Flecker einen wuchtigen Schuss auf unser Gehäuse, den Strebinger zwar abwehren konnte; der Ball prallte aber von Max Hofmann unglücklich ab und von dort hinter die Linie – 1:2 (55.). Und nach einem Konterangriff bediente Rep den mitgelaufenen Huber ideal, der schließlich Richi Strebinger bezwang – 2:2 (58.). Das war auch für die 19.200 Fans hier ein Schock, aber Rapid steckte nicht auf, wollte den so dringend benötigten Sieg einfahren.

Und so ging es weiter: Ein Schuss von Srjdan Grahovac wurde gehalten, ein Kopfball von Max Hofmann nach Eckball strich am langen Eck vorbei. Aber je mehr die Minuten vergingen, desto augenscheinlicher zeigte sich, dass es mit dem erwünschten hohen Sieg nichts würde. Am Ende gab es noch Chancen auf beiden Seiten, die beste hatte der eingewechselte Andrei Ivan mit einem Lattenschuss (90.). Aber es lieb beim unbefriedigenden Unentschieden. Rapid muss damit ins untere Play Off, die Auslosung dafür erfolgt zum Wochenstart.

(gub)

 

tipico Bundesliga, 22. Runde:
SK Rapid - TSV Hartberg 2:2 (2:0)
Allianz Stadion, 19.200 Zuschauer, SR Schüttengruber

Torfolge: 1:0 Schwab (5./Elfmeter), 2:0 Murg (29.), 2:1 Hofmann (54./Eigentor), 2:2 Huber (57.);

SK Rapid: Strebinger – Müldür, Sonnleitner, Hofmann, Bolingoli – Grahovac, Schwab – Murg (77./Berisha), Knasmüllner (58./Ivan), Schobesberger – Pavlovic (58./Badji);

Hartberg: Swete – Blauensteiner, Huber, Siegl, Rasswalder – Flecker, Kainz (69./Skenderovic), Cancola (83./Sittsam), Tschernegg, Ilic (76./Sanogo) – Rep;

Gelbe Karten: Bolingoli, Sonnleitner, Badji; Swete, Flecker, Cancola, Blauensteiner

 

Die Stimmen nach dem Match

 

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Tabelle

Team Spiele Tore Punkte
1. SK Rapid 3 +3 22
2. SV Mattersburg 3 -7 17
3. SCR Altach 3 0 16
4. FC Admira 3 -17 14
5. TSV Hartberg 3 -16 13
6. FC Wacker Innsbruck 3 -19 11

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