24.08.2019 19:35
Profis, Bundesliga, LASK Linz, Spielbericht

Bittere 1:2 Heimniederlage

An dieser Stelle: Gute Besserung, Thorsten Schick!

Der erste Part unseres Schlagerspiel-Reigens am vergangenen Wochenende gegen den SK Sturm konnte erfolgreich gemeistert werden. Der zweite Saisonsieg in Folge gab vor dem Spitzenspiel in Hütteldorf gegen den LASK zusätzliches Selbstvertrauen. Das rundherum hinsichtlich möglicher Transfers oder einer Spielverlegung konnte gut ausgeblendet werden und so galt der volle Fokus unter der Woche dem kommenden Gegner aus Oberösterreich.

Aufgrund der Verletzung von Srdjan Grahovac und dem Wechsel von Mert Müldür war Cheftrainer Didi Kühbauer gezwungen Veränderungen in der Startelf im Vergleich zur Vorwoche vorzunehmen. Dejan Ljubicic feierte nach seinem Comeback am vergangenen Wochenende heute sein Startelf-Saisondebüt im defensiven Mittelfeld. An vorderster Front agierte von Beginn an Aliou Badji, ansonsten schenkte das Trainerteam wieder jenen neun Spielern das Vertrauen, welche letzte Woche den Auswärtssieg einfahren konnten.

Zum 15jährigen Jubiläum der Fangruppe „Lords“ veranstaltete der Block West einige eindrucksvolle Choreografien und verwandelte sich zu Spielbeginn in eine orangene Wand. Die 19.400 Zuseher sahen temporeiche Anfangsminuten mit sehr offensiv ausgerichteten Rapidlern. Für die ersten Annäherungsversuche aus grün-weißer Sicht sorgten Christopher Dibon und Thorsten Schick jeweils von der Strafraumgrenze. Die Linzer hingegen hatten die etwas klareren Torchancen, als zwei Mal Marko Raguz im Strafraum zum Kopfball kam. Dann ein Schockmoment: Nach einer unglücklichen Bewegung blieb Thorsten Schick mit schmerzverzehrtem Gesicht am Boden liegen, griff sich sofort ans linke Knie und musste in weiterer Folge mit der Trage vom Platz getragen werden (14.). Stephan Auer ersetzte unsere Nummer 13 auf der rechten Außenbahn, die Pechsträhne im ersten Abschnitt nahm mit der Verletzung aber erst seinen Lauf: Ex-Rapidler Marvin Potzmann mit der Flanke – Marko Raguz gewinnt das Kopfballduell – 0:1 (23.). Wenige Minuten darauf dann der nächste notgedrungene Wechsel: Tobias Knoflach musste an Stelle von Schlussmann Richie Strebinger ran, da dieser aufgrund von Kreislaufproblemen nicht weiterspielen konnte (28.).

Das Spiel verlor an Qualität und Chancen waren auf beiden Seiten kaum welche vorhanden. Dafür wurde die Gangart härter und die Zweikämpfe gewannen deutlich an Intensität. Die wohl beste Chance vor der Pause vergab Taxi Fountas, nachdem dieser einen schnellen Gegenangriff einleitete, mit etwas Ballglück von der Strafraumgrenze zum Abschluss kam – den Ball aber über das Tor setzte (43.) – Pause!

 

Über 90-Minuten ein umkämpftes Spiel.

Der zwischenzeitliche Ausgleich von Schobesberger war am Ende doch zu wenig.

 Mit Wiederanpfiff der zweiten Spielhälfte ging es im wahrsten Sinne des Wortes schnell: Max Ullmann im Doppelpass mit Aliou Badji und der Flanke zur Mitte – Philipp Schobesberger löste sich im Rücken seines Gegenspielers und schob den Ball am langen Eck ins Netz – 1:1 (47.). Rapid erhöhte das Offensivpensum und suchte schnell den Weg in die Offensive: Eine scharfe Ullmann-Hereingabe sowie ein Lochpass auf Murg konnten vom Schlussmann der Linzer entschärft werden. In einer Phase wo die Linzer auf ihre Chancen lauerten und sich eher auf die Defensivarbeit konzentrierten kam es dann zum langersehnten Debüt unserer Nummer 32: Koya Kitagawa wurde unter tosendem Applaus bei seinem Bundesligadebüt empfangen. Der junge japanische Offensivspieler leitete auch gleich den nächsten guten Angriff der Hütteldorfer ein. Während die Linzer den Ball nach einer Flanke noch nicht endgültig klären konnten, zog Dejan Ljubicic von der Strafraumgrenze ab, der wuchtige Distanzschuss wurde dann aber doch noch von einem gegnerischen Bein geblockt (76.).

Dann die 83. Spielminute die den Spielverlauf wieder auf den Kopf stellen sollte: Maxi Hofmann ging nach einem Kopfballduell sofort zu Boden und schnell war klar, für unseren Innenverteidiger kann es aufgrund von einer Nasen-Verletzung nicht weitergehen – der Höhepunkt der heutigen Verletzungsmisere, da das Auswechselkontingent bereits aufgebraucht war, musste unsere Mannschaft die Schlussphase mit 10-Mann bestreiten. Die Überzahl spielte den Linzern in die Karten – zunächst bekam Tobi Knoflach nach einem Frieser-Kopfball noch die Hände rechtzeitig nach oben, in der Aktion darauf standen sich unser Schlussmann und Kapitän Stefan Schwab im Weg, die Situation konnte dennoch bereinigt werden. Aufgrund der Verletzungsunterbrechung gab es eine 7-minütige Nachspielzeit – mit folgen: James Holland verlängerte den Ball nach einer Ecke in Richtung zweite Stange, Marko Raguz kam mit der Fußspitze noch an den Ball und fälschte diesen unhaltbar ab – 1:2 (95.). Ein letztes Aufbäumen war wirkungslos – schmerzhafte Heimniederlage!

Fotos: GEPA

 

tipico Bundesliga, 5. Runde
SK Rapid - LASK 1:2 (0:1)
Allianz Stadion, 19.400 Zuschauer, SR Ciochirca 

Tor: 0:1 Raguz (23.), 1:1 Schobesberger (47.), 1:2 Raguz (95.)

SK Rapid: Strebinger (28. Knoflach) – Schick (17. Auer), Dibon, Hofmann, Ullmann – Schwab (K), Ljubicic - Murg, Fountas, Schobesberger - Badji (75. Kitagawa)

LASK: Schlager - Wostry, Trauner, Wiesinger (63. Pogatetz) - Potzmann (46. Renner), Michorl, Holland, Ranftl - Frieser, Raguz, Goiginger (56. Tetteh)

Gelb: 53. Fountas, 64. Dibon, 78. Wostry 

 

Die Stimmen nach der Partie

 

Die Pressekonferenz mit beiden Cheftrainern

 

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Tabelle

Team Spiele Tore Punkte
1. RB Salzburg 7 +28 21
2. LASK 7 +8 16
3. Wolfsberger AC 7 +11 15
4. SK Rapid 7 +6 13
5. SK Sturm Graz 7 +3 12
6. TSV Hartberg 7 0 11
7. WSG Tirol 7 -3 8
8. SCR Altach 7 0 7
9. SV Mattersburg 7 -12 6
10. FK Austria Wien 7 -6 5
11. SKN St. Pölten 7 -16 5
12. FC Admira 7 -19 1

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