26.01.2026Frauenfußball

Frauen II drehen Spiel

Auch das Team von Lluis Baro i Llacer war am Samstag in Bratislava im Einsatz. Beim Testpiel gegen die U18 des SK Slovan Bratislava gelang nach einer Aufholjagd ein 3:2-Auswärtssieg.

Von Beginn an übernahmen die Grün-Weißen die Kontrolle über das Spiel-Geschehen und somit auch den Ballbesitz. Die Hütteldorferinnen ließen den Ball geduldig laufen, suchten immer wieder die nächste Lösung im Aufbau und wollten das Spiel mit Tempo und Passfolgen nach vorne tragen. Einzig die Abschlüsse fehlten in der Anfangsphase noch. Und dann schlug Slovan zu. Mit der ersten wirklich gefährlichen Umschaltszene gingen die Gegnerinnen in der 31. Minute mit 1:0 in Führung.

Nach der Pause blieb das Muster gleich. Rapid blieb spielbereit, kontrollierte weiterhin mit viel Ballbesitz, fand aber zu selten den direkten Weg in die gefährliche Zone. In Minute 60 wurde es bitter: Nach einer unglücklichen Aktion in der Defensive fiel das 2:0.

Statt zu kippen, wurden Lisa Marik und Co. danach noch entschlossener und erarbeitete sich den Torerfolg. Der Lohn kam in Minute 65, als ein schneller Gegenangriff in einer Flankenbewegung endete und Sophia Honemann den Ball zum 2:1 im Tor unterbrachte. Fünf Minuten später setzte Leonie Zöchling nach einem cleveren Ballgewinn nach, blieb souverän vor dem Kasten und stellte auf 2:2.

Die Jung-Rapidlerinnen hatten jetzt das Momentum auf ihrer Seite. Die Schlussphase blieb intensiv. In der 89. Minute wurde der Aufwand belohnt: Tatjana Tinesz verwertete ein starkes Zuspiel zum 2:3 und drehte die Partie endgültig.

„Das Ergebnis ist zweitrangig. Ich nahm vor allem mit, dass wir ein sehr gut gespieltes Spiel ablieferten. Wir hatten über die gesamte Partie hinweg viel Ballbesitz und wollten konsequent Fußball spielen. Nach den Rückschlägen blieben wir dran, gaben nicht auf und drehten das Spiel mit Teamgeist und Überzeugung. Wir verließen Bratislava zufrieden, weil die Einstellung stimmte und die Lust auf Fußball klar zu sehen war“, so das Fazit von Cheftrainer Lluis Baro i Lacer.

Foto: © Christian Müller

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