07.02.2026Frauenfußball

Nächster Sieg dank spätem Treffer

Nach dem fulminanten 5:2-Sieg über USV Neulengbach standen die Rapidlerinnen am Samstag erneut einem Bundesligisten gegenüber. Auf der Verbandsanlage des OÖFV testete man gegen den LASK und gewann knapp mit 1:0. Den entscheidenden Treffer erzielte Aldijana Masinovic per Elfmeter spät in der Partie.

Dafür schickte Cheftrainerin Katja Gürtler folgende Elf auf den Platz: Jasmin Zotter im Tor. Davor das Defensiv-Trio bestehend aus Isabell Schneiderbauer, Tina Charwat und Ronja Leidler. Auf der Sechs Kapitänin Sandrina Haupt und Ilvy Taucher. Auf den Flügeln stürmten Kristina Decker und Lisa Rammel. Das kreative Zentrum wurde von Jasmin König geführt, davor sorgten Vanessa Rauter und Lana Khalaf für Gefahr.  

Chancen auf beiden Seiten

Die Hütteldorferinnen kamen gut in die Begegnung, agierten zu Beginn offensiv vor allem über Standards und suchten immer wieder die zweite Kugel nach langen Bällen. Die erste erwähnenswerte Aktion passierte nach einer Ecke. In Minute 15 spielten Kristina Decker und Vanessa Rauter kurz ab, der Ball landete bei Ilvy Taucher, deren Abschluss jedoch zu hoch ausfiel.

Kurz darauf schickte Jasmin König Lisa Rammel in Minute 19 auf der Seite, die sich im Laufduell durchsetzte und flach in die Mitte gab – Vanessa Rauter kam zum Abschluss, wurde aber geblockt. Zwei Minuten darauf zog König nach einem Rammel-Lauf in die Mitte vom Sechzehnerrand ab, doch die Torfrau konnte sicher halten (21.). Rapid blieb dran, Rammel behauptete sich erneut an der Seitenlinie, stürmte in den Strafraum, wurde beim Abspiel aber entscheidend gestört (27.).

Mit der nächsten Aktion segelte ein LASK-Abschluss ans Außennetz von Jasmin Zotters Tor (28.). Kurz vor der Pause wurde es nach einem Foul an Lana Khalaf noch einmal gefährlich: Ein König-Freistoß rutschte zu Taucher durch, deren Abschluss jedoch ebenfalls festgehalten werden konnte (41.). Mit 0:0 ging es in die Kabinen.

Eine zweikampfbetonte Partie lieferten sich die Rapidlerinnen gegen den LASK. © Christian Müller

Späte Entscheidung vom Punkt

Zur Pause wurde zwei Mal gewechselt. Aldijana Masinovic kam für Lana Khalaf, Tabea Aitenbichler ersetzte Ilvy Taucher

Die zweite Halbzeit startete mit vielen Zweikämpfen. Erst nach gut 10 Minuten sahen die anwesenden Fans einen Abschluss – allerdings vom LASK (55.) Auf der Gegenseite prüfte Rauter die schwarz-weiße Torfrau mit einem Schuss vom Strafraumrand (57.), blieb aber ohne Erfolg.

Kurz nach ihrer Einwechslung rettete Kayleigh van Niehoff, die für Jasmin Zotter kam, mit einer herausragenden Fußabwehr auf der Linie (60.). Den folgenden Eckball köpfte Isabell Schneiderbauer gerade noch aus dem Tor (61.) In der Folge brachte das Trainerteam frische Kräfte: Victoria Leitner-Garcia für Ronja Leidler, Birgit Muck für Sandrina Haupt. Später folgten Viktoria Bittendorfer für Kristina Decker und Hannah Gessl für Vanessa Rauter (75.). In Minute 77 wurde es kurz eng, als eine Stahlstädterin alleine vor dem Tor auftauchte, den Ball aber nicht unterbringen konnte.

Als die ZuschauerInnen dann schon mit einem Remis rechneten, bekam die Gürtler-Elf einen gerechten Elfmeter zugesprochen, den Masinovic eiskalt zum 0:1 verwandelte. In der Schlussphase hätte die Torschützin sogar nachlegen können: Bittendorfer lupfte einen Freistoß auf den Kopf der Torschützin, Masinovic verpasste jedoch knapp (88.). Und dann war Schluss. Die Hütteldorferinnen siegen erneut gegen einen Bundesligisten und fahren mit einem 1:0-Sieg im Gepäck zurück nach Wien.

Aldijana Masinovic jubelt über den Siegestreffer. © Christian Müller

Testspiel | Verbandsanlage OÖFV

Tore: Masinovic (83.)

Rapid-11: Zotter (60. Van Niehoff), Leidler (70. Leitner-Garcia), Decker (75. Bittendorfer), Haupt © (70. Muck), König, Schneiderbauer, Rammel, Khalaf (45. Masinovic), Rauter (75. Gessl), Taucher (45. Aitenbichler), Charwat

Ersatz: V. Niehoff, Aitenbichler, Bittendorfer, Gessl, Leitner-Garcia, Masinovic, Muck, Zimmermann

Fotos:  © Christian Müller

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