Ein Sieg fürs Selbstvertrauen
Frauen II drehten 0:2-Rückstand und siegten mit 5:3
Im Auswärtsspiel beim FC Altera Porta feierten die SK Rapid Frauen II einen hart erarbeiteten 5:3-Erfolg. Nach einem schwierigen Start und einem frühen Zwei-Tore-Rückstand zeigte das junge Team große Moral, kämpfte sich noch vor der Pause zurück und entschied die Partie nach einer klaren Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit für sich.
Dabei begann das Spiel alles andere als nach Wunsch. Die Gastgeberinnen gingen in der 18. Minute durch Miriam Schlager mit 1:0 in Führung, nur fünf Minuten später erhöhte Annika Koch auf 2:0. Die Grün-Weißen taten sich in dieser Phase schwer, ihren Rhythmus zu finden und richtig ins Spiel zu kommen.
Doch die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. In der 28. Minute gelang Tatjana Tinesz der wichtige Anschlusstreffer zum 2:1. Dieser Treffer brachte mehr Stabilität ins Spiel der Rapidlerinnen, die sich in weiterer Folge immer besser in die Partie hineinarbeiteten. Kurz vor der Pause belohnte sich die Mannschaft dann für ihre Bemühungen. Lisa Marik traf in der 38. Minute zum 2:2-Ausgleich und stellte damit noch vor dem Seitenwechsel alles wieder auf Anfang.
Sophia Johnston sorgte für das zwischenzeitliche 2:3. © Christian Müller
Zur Halbzeit reagierte das Trainerteam mit einem Wechsel. Lilli Ankerl kam für Angelina Werneth ins Spiel. Nach dem Wiederanpfiff präsentierten sich die Spielerinnen von Lluis Baro i Llacer deutlich verbessert und mit mehr Kontrolle. Nur vier Minuten nach Wiederbeginn sorgte Sophia Johnston mit dem Treffer zum 3:2 für die erste Führung der Grün-Weißen an diesem Nachmittag.
In der 59. Minute bauten die Rapidlerinnen ihren Vorsprung weiter aus. Nach einem Eigentor von Marlies Tichy stand es 4:2 aus Sicht der Hütteldorferinnen. Altera Porta gab sich allerdings nicht geschlagen und kam in der 69. Minute durch einen Freistoßtreffer von Veronika Baptist noch einmal auf 3:4 heran. Die Antwort von Rapid folgte jedoch prompt. Nur wenige Minuten später stellte Sophia Honemann in der 73. Minute mit dem 5:3 den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her.
In der Schlussphase brachte das Trainerteam mit Sophia Czabke, Emily Rosenberg und Lena Koller noch frische Kräfte. So ließen die Rapidlerinnen nichts mehr anbrennen und brachten den verdienten Auswärtssieg über die Zeit.
Cheftrainer Lluis Baro i Llacer stellte die weitere Entwicklung in den Vordergrund: „Es war ein hart erarbeiteter Sieg, bei dem es uns schwerfiel, unseren Platz im Spiel zu finden. Nach dem schwierigen Start mussten wir auf unsere Qualität und auf unser Herz zurückgreifen, um zurückzukommen. In der zweiten Halbzeit war es deutlich besser, da konnten wir unser Spiel nach und nach aufziehen. Für dieses junge Team ist das ein weiterer Schritt in seiner Entwicklung, sowohl individuell als auch kollektiv. Wir müssen weiter an den Dingen arbeiten, die noch nicht funktionieren, und gleichzeitig das, was schon gut läuft, weiter verfeinern. Mit der zweiten Halbzeit bin ich sehr zufrieden und wir haben Lust auf mehr.“
Fotos: © Christian Müller
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