05.03.2026Frauenfußball

Kantersieg im Testspiel

Der Spielbericht zum 14:0-Heimsieg gegen SK Sigma Olomouc

Zum zweiten Test der Länderspielpause war der tschechische Zweitligist SK Sigma Olomouc zu Gast in Hütteldorf. Nach torreichen 90 Minuten stand am Ende ein 14:0 zu Buche. 

In Abwesenheit von Ronja Leidler, die zu Mittag mit dem U19-Nationalteam 2:1 gegen ein starkes Finnland gewann, wurde wie folgt begonnen: Mit Jasmin Zotter und der Dreierkette aus Kapitänin Birgit Muck, Tina Charwat sowie Isabell Schneiderbauer schickte das Trainer*innenteam die gewohnte defensive Stabilität aufs Feld. Da Sandrina Haupt noch angeschlagen passen musste, wurde die Doppelsechs von Kristina Decker und Ilvy Taucher besetzt. An den Außenflügeln waren Tabea Aitenbichler und Lisa Rammel unterwegs. Dazwischen sollten Vanessa Rauter, Jasmin König und Lana Khalaf für die notwendige Torgefahr sorgen. 

Frühe Tore ebnen den Weg

Stichwort Torgefahr: Die erste Chance ereignete sich nach etwas mehr als drei Minuten. Eine Rauter-Flanke ging über die letzte Verteidigungslinie, woraufhin Rammel das erste Mal Richtung Torfrau sprintete. Rauter ließ die angereisten Fans dann wenig später jubeln. Nach einem Taucher-Abschluss war sie zur Stelle und schob den Nachschuss ins Tor (9.). Wenig später traf König sehenswert nach Vorlage von Khalaf (13.). Auch die Gäste versuchten sich in Torschüssen, diese kamen aber immer zu ungenau aufs Tor von Zotter. Treffer Nummer zwei erzielte König in Minute 23 - erneut nach starker Vorlage von Khalaf, die vor der Torfrau noch einmal querlegte. Im Anschluss gab es Chancen im Minutentakt. Ein weiterer Treffer fiel nach Schuss von Taucher, den die Torfrau noch abwehren konnte. Rammel reagierte am schnellsten um erhöhte auf 4:0 (30.). Für Tor Nummer fünf war dann wieder Rammel verantwortlich, sie überlupfte nach perfektem Zuspiel von König die Torfrau und wieder zappelte der Ball im Netz (34.).  Gerade noch Vorlagengeberin dann selbst für das 6:0 verantwortlich: König traf nach starkem Dribbling in den Sechzehner (41.).  Zum Pausenpfiff klingelte es erneut, Rammel staubte ab und somit ging's mit einem 7:0 in die Kabinen.

Viele Treffer bis zur Pause. Auch Jasmin König trug sich mehrmals in die Torschützinnenliste ein.

Noch mehr Tore

Nach der Pause stand Kayleigh Van Niehoff zwischen den Pfosten, sie ersetzte Zotter. Dann passierte erstmal wenig. Sigma stand defensiv etwas sicherer, was es den Rapidlerinnen zunächst erschwerte, sich bis vor das Tor zu kombinieren. In der 55. erspielten sich unsere Hütteldorferinnen eine erzwungene Chance: Nach einer Rammel-Flanke lenkte eine Verteidigerin der Gäste den Ball Richtung Tor, wo die Schlussfrau gerade noch parieren konnte. Wenig später eröffnete Rauter dann aber doch den Torreigen. Sie traf aus der Drehung zum 8:0 (56.). Eine Stunde war um, als Rammel nach einem Olomouc-Eckball zum wiederholten Male ihrer Gegnerin entwischte. Sie legte quer auf Khalaf, die den Ball knapp verpasste. König war aber mitgelaufen und schob souverän zum 9:0 ein. Diese Unterbrechung nutzte die Cheftrainerin für einen Vierfachwechsel: Rauter, Taucher, Aitenbichler, Khalaf kamen raus. Sie wurden ersetzt durch Viktoria Bittendorfer, Sophia Johnston, Milla Puck und Annika Seidl.

Sekunden später: In typischer Rammel-Manier sprintete unsere Flügelspielerin schon wieder in den gegnerischen Sechzehner. Diesmal war Puck mit dabei, die das Ergebnis zweistellig werden ließ (66.). 

Die 71. Minute brachte die Zuseher*innen zum Staunen: Muck kombinierte sich durch zu Puck, die sehenswert auf König weiterleitete und sie traf erneut! Noch einen drauf legte Rammel, die nach Bittendorfer-Vorlage zum 12:0 jubelte (83.). Bitendorfer wollte knapp später selbst abschließen, traf den Ball aber nicht richtig woraufhin Puck abstaubte und den nächsten Volltreffer für sich verbuchte (85.). Für den Schlusspunkt sorgte König, die in der letzten Minute auf 14:0 stellte. 

Gute Stimmung herrschte auch nach dem Spiel.

Testspiel | Trainingsgelände Allianz Stadion

Tore: Rauter (9., 56.), König (13., 23., 41., 61., 71., 90.), Rammel (30., 34., 45., 84.), Puck (66., 85.)

Rapid-11: Zotter (45. Van Niehoff); Muck ©, Charwat, Schneiderbauer; Decker, Taucher (62. Seidl); Aitenbichler (62. Puck), Rauter (62. Johnston), König, Khalaf (62. Bittendorfer), Rammel

Ersatz: Van Niehoff, Bittendorfer, Johnston, Leitner-Garcia, Puck, Seidl

Fotos:  © Christian Müller  

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