Remis gegen Zwettl
1:1 gegen Zwettl – Frauen II belohnten sich nicht für dominante Leistung
Die Elf von Lluis Baro i Llacer startete konzentriert und setzte die ersten Akzente. In der 17. Minute brachte Leonie Zöchling die Rapidlerinnen mit 1:0 in Führung. Auch danach blieben die Grün-Weißen tonangebend, bestimmten das Tempo und dominierten die Partie mit hohem Ballbesitz. Mit etwas mehr Konsequenz und Qualität im letzten Drittel wäre eine höhere Führung zur Pause möglich gewesen.
Zur zweiten Halbzeit kam Lea Bodzenta neu ins Spiel, Emily Rosenberg blieb in der Kabine. In der 58. Minute folgte der nächste Wechsel, Sara Rostok ersetzte Angelina Werneth.
Zwettl nutzte in der 62. Minute eine ihrer wenigen Möglichkeiten: Lydia Kühböck traf zum 1:1-Ausgleich. Unsere Rapidlerinnen ließen sich davon nicht aus der Ruhe bringen, blieben im Spielaufbau stabil und versuchten weiter, mit klaren Abläufen zu Chancen zu kommen.
In der 70. Minute brachte Rapid noch einmal neue Energie: Laura Grosssteiner kam für Hannah Lewis, Leni Schmiedl ersetzte Marie Steindl. Trotz weiteren Drucks blieb es beim Remis.
Nach Abpfiff rückte Cheftrainer Lluis Baro i Llacer das Ergebnis bewusst in den Hintergrund: „Wieder einmal ist das Ergebnis nicht das Entscheidende, sondern die Fortschritte, die wir in der Vorbereitung machen. Ein Spiel, das wir von Anfang bis Ende mit viel Ballbesitz dominiert haben. Mit etwas mehr Konsequenz und Qualität im letzten Drittel hätten wir es problemlos gewinnen können. Trotzdem bin ich sehr zufrieden mit der Leistung. Das Team hat einen klaren Schritt nach vorne gemacht, und unsere jungen Spielerinnen entwickeln sich gut und sind Schritt für Schritt bereit, den nächsten Qualitätssprung zu machen.“
Foto: Christian Müller