05.04.2026Profis

Dämpfer am Ostersonntag

Am Ostersonntag sollten nicht nur Punkte ins grün-weiße Osternest, sondern insbesondere wichtige Zähler im engen Duell um die Tabellenführung nach Hütteldorf wandern. Gegen den SK Sturm wollten unsere Rapidler daher die Serie von drei Siegen in Folge gegen die Grazer fortsetzen. Doch am Ende des Tages mussten wir nach dem positiven Aufschwung der letzten Wochen einen Dämpfer hinnehmen und uns 0:2 gegen die Grazer geschlagen geben.

Rückstand entgegen dem Spielverlauf

Die Marschrichtung war von Anfang an klar, geduldig kombinierte sich unsere Mannschaft nach und nach vors Grazer Tor. Ein erster Vorstoß lief über Romeo Amane und Tobias Gulliksen, der Stanglpass unseres Norwegers fand jedoch letztlich keinen Abnehmer (3.). Nur drei Minuten später tänzelte sich Niki Wurmbrand sehenswert durch die Abwehr, blieb schlussendlich jedoch im entscheidenden Moment hängen (6.). Doch trotz der energischen Anfangsphase waren es die Grazer, die entgegen dem Spielverlauf nach einem Eckball in Führung gingen, 0:1 (13.). Der Gegentreffer brachte uns ins Wanken, die Gäste kamen nach und nach mehr in die Partie. So musste auch gleich Niki Hedl eingreifen, was er mit einer starken Parade aber auch gekonnt tat (31.). Kurz vor der Pause setzten die Rapid-Fans dann schon zum Jubel an, ein bemühter Abschluss von Bendi Bolla segelte nur knapp über die Querlatte (43.). So gings nach packenden 45 Minuten leider mit dem Rückstand in die Pause.

Umkämpfte 95 Minuten endeten schlussendlich in einer schmerzhaften Niederlage. © GEPA

Unglücklicher Schlusspunkt

Die zweite Halbzeit startete intensiv, unsere Abwehr hatte alle Hände voll zu tun – ein schwarz-weißer Angriff wurde von SP Raux-Yao gerade noch im Rutschen geklärt (46.). Doch wenig später nahm das Pech überhand: Niki Hedl ließ den Ball nach einem Distanzschuss unglücklich aus, Seedy Jatta nützte den Moment und erhöhte auf 0:2 (53.). Andi Weimann hatte im Gegenzug fast den Anschlusstreffer am Fuß, doch die Innenstange verhinderte den Grün-Weißen Glanzmoment (54.). Cheftrainer Johannes Hoff Thorup brachte frische Kräfte, Petter Nosa Dahl ersetzte Tobias Gulliksen (57.), ehe ein Dreifach-Wechsel für Schwung sorgen sollte: Yusuf Demir (erstmals nach seiner Rückkehr im Einsatz), Marco Tilio und Ercan Kara durften statt Niki Wurmbrand, Ange Ahoussou und Janis Antiste aufs Feld (71.). Die Partie wurde allerdings von Minute zu Minute hitziger, intensive Zweikämpfe mündeten in langwierigen Diskussionen und zerfahrenen Spielunterbrechungen. In den Schlussminuten bescherte uns ein Freistoß noch eine Torchance, Kapitän Matthias Seidl brachte die Kugel gut zur Mitte, Yusuf Demir hämmerte den Ball allerdings über die Maschen (88.). Bis zum Schlusspfiff in Minute 95 sollte sich somit leider auch nichts mehr am Spielstand ändern.

Trotz einer guten Anfangsphase konnte unsere Mannschaft das Spiel nicht unter Kontrolle bringen – Kopf hoch und zurückkämpfen, Rapidler!

Das heutige Spiel wurde präsentiert von Gösser.

Fotos: GEPA

ADMIRAL Bundesliga | 25. Runde | Allianz Stadion

Tore: Vallci (13.), Jatta (53.)

Rapid-11: Hedl; Ahoussou (71. Tilio), Raux-Yao, Cvetković, Gulliksen (57. Dahl), Bolla, Seidl ©, Amane, Antiste (71. Kara), Weimann, Wurmbrand (71. Demir Y.)

Ersatz: Gartler, Tilio, Grgić, Kara, Dahl, Demir Y., Szladits, Gröller, Demir F. 

Jannes Horn fehlte aufgrund seiner fünften gelben Karte.

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