25.05.2026Profis

Letzte Chance genutzt

Tag der Entscheidung in Wien, West, Hütteldorf: Im Rückspiel des Europacup-Play-offs gegen die SV Ried mussten unsere Rapidler heute eine 1:2-Niederlage drehen, um sich das internationale Ticket durch Überstunden zu sichern. Im Vergleich zum Hinspiel rückten heute Marco Tilio, Nenad Cvetković und Bendi Bolla in die Start-11, Ange Ahoussou, Andi Weimann und Jonas Auer nahmen hingegen auf der Bank Platz. Dank zwei Kopfballtoren von Jakob Schöller und einem traumhaften Volley von Louis Schaub gewinnen wir schlussendlich das Europacup-Play-off gegen die Innviertler!

Schöller x1

In der Anfangsphase waren unsere Rapidler in der Offensive enorm präsent, kombinierten sich geduldig nach vorne – Chancen wollten aber vorerst keine gelingen. Die Rieder starteten eher passiv, kamen in Minute 8 erstmals vor unser Gehäuse, Niki Hedl schnappte sich aber im letzten Moment die Kugel. Die erste grün-weiße Chance verbuchte Petter Nosa Dahl, sein Kopfball landete in den Händen des schwarz-grünen Keepers (11.). Nur wenige Minuten später setzte Marco Tilio Niki Wurmbrand in Szene, sein Abschluss segelte nur knapp über die Querlatte (18.). Der Zug nach vorne war da, zwingende Chancen wurden jedoch immer kurz vorm Ziel entschärft. Ein Treffer lag dennoch in der Luft, nach 26 Minuten war es dann endlich so weit: Nach einem Eckball von Bendi Bolla schraubte sich Jakob Schöller in die Höhe und erzielte per Kopf das 1:0!

Die nächste Möglichkeit gehörte wieder Grün-Weiß, Marco Tilio hämmerte einen Volley nach einem weiten Einwurf knapp über den Kasten (36.). Die Chancenwertung lag klar in unserer Hand, Niki Wurmbrand zündete wenig später seinen Turbo, den Stanglpass setzte Petter Nosa Dahl in einer hundertprozentigen Möglichkeit drüber (39.). Kurz vor dem Pausenpfiff meldete sich dann Ried mit einem Abschluss zurück, Niki Hedl tauchte jedoch ab und entschärfte sensationell (44.). So gings mit der 1:0-Führung zur Kabinenansprache.

Jakob Schöller bewies Köpfchen und jubelte heute über zwei enorm wichtige Kopfballtreffer! © GEPA

Schöller x1, Schaub x1

Die Gäste kamen spritzig aus der Kabine, setzten einen Abschluss wenige Sekunden nach Wiederanpfiff über die Latte (46.). Auf unserer Seite prüfte Dahl den Keeper, der zu zentrale Abschluss war aber keine Gefahr (52.). Angeschlagen vom Feld musste dann Romeo Amane, für ihn kam Tobias Gulliksen in die Partie (55.). Ein Da Capo vom Führungstreffer war uns in Minute 59 dann leider nicht vergönnt, nach einer Ecke von Bendi Bolla wurde Jakob Schöllers Kopfball auf der Linie geklärt. Doch dann passte alles genau: Tobias Gulliksen flankte gekonnt in den Strafraum und wieder war Jakob Schöller zur Stelle und erzielte per Kopf das 2:0 (66.)! In der Rapidviertelstunde war der Arbeitstag für Marco Tilio vorbei, Andi Weimann kam in die Partie (75.). Die nächste Chance hatte dann Ercan Kara, der heute sein 150. Pflichtspiel für Grün-Weiß bestritt, sein scharfer Abschluss wurde mühevoll geklärt (83.). Für die Schlussminuten durften dann auch noch Louis Schaub und Tobias Børkeeiet statt Ercan Kara und Petter Nosa Dahl aufs Grün (86.). Und der letzte Wechsel trug Früchte: Tobias Gulliksen bewies sich erneut als Assistgeber und Louis Schaub hämmerte den Ball sehenswert per Volley ins Netz, 3:0 (92.)!

Das sollte es dann auch gewesen sein, nach 94 Minuten war Schluss: Mit einem blauen Auge sicherten sich unsere Rapidler heute das letzte Europacup-Ticket! Durchatmen, jetzt geht’s ab in die Sommerpause – danke für eure unermüdliche Unterstützung in dieser sehr durchwachsenen Saison, liebe Rapidlerinnen und Rapidler!

Fotos: GEPA

ADMIRAL Bundesliga | Europacup-Play-off Rückspiel | Allianz Stadion

Tore: Schöller (26., 66.), Schaub (92.)

Rapid-11: Hedl; Schöller, Raux-Yao, Cvetković, Bolla, Seidl ©, Amane (55. Gulliksen), Dahl (86. Børkeeiet), Tilio (75. Weimann), Wurmbrand, Kara (86. Schaub)

Ersatz: Gartler, Børkeeiet, Gulliksen, Ahoussou, Schaub, Auer, Weimann, Haidara, Demir F.

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