10.05.2026Admiral Bundesliga

Niederlage im 350. Derby

Dem heutigen Muttertag alle Ehre machte die Spielpaarung der 31. Runde der ADMIRAL Bundesliga: Das 350. Wiener Derby ging im mit 25.500 Fans ausverkauften Allianz Stadion über die Bühne. Nach dem enttäuschenden Ergebnis am vergangenen Wochenende wollten unsere Rapidler heute im letzten Heimspiel der Meistergruppe den ersehnten Derbysieg unter Cheftrainer Johannes Hoff Thorup feiern und drei wichtige Punkte im Rennen um die Europacupplätze sichern. Ein Blick auf den grün-weißen Kader offenbarte dabei einige Änderungen: Kapitän Matthias Seidl fehlte aufgrund seiner Rotsperre, Lukas Grgić ersetzte unsere Nummer 18 – Andreas Weimann führte unsere Mannschaft daher mit der Schleife aufs Feld. Darüber hinaus nahm Louis Schaub nach langer Verletzungspause erstmals wieder auf der Bank Platz (die gesamte Aufstellung gibt’s wie immer am Ende des Berichts)!

Schlussendlich ging das gewünschte Vorhaben nicht auf: Nach zwei Gegentreffern mussten wir eine klare Heimniederlage einstecken.

Früher Rückstand

Die Partie wurde gleich in den ersten Minuten einem Stadtduell gerecht: Hohe Intensität, viele Zweikämpfe und grün-weißer Kampfgeist waren von Beginn an zu sehen. In der 3. Minute wurden die Gäste erstmals gefährlich, doch Nenad Cvetković war zur Stelle und blockte den Abschluss konsequent ab (3.). Nur eine Minute später wurden wir erstmals vorstellig: Petter Nosa Dahl hämmerte einen Volley aufs kurze Eck, der violette Schlussmann reagierte jedoch aufmerksam und klärte zur Ecke (4.). Doch in der neunten Minute waren es schließlich die Gäste, die in Führung gingen: Nach einer Flanke kam Sanel Saljic frei zum Kopfball und platzierte die Kugel über Niklas Hedl hinweg ins lange Eck, 0:1 (9.).

Unsere Rapidler bemühten sich um eine schnelle Antwort, kamen in der 23. Minute zu einer guten Chance: Nach einem Abschluss von Petter Nosa Dahl landete der Ball bei Jannes Horn, der abzog, die Kugel jedoch nur ans Außennetz setzte. Wenig später musste unsere Nummer 38 dann leider verletzungsbedingt vom Feld, Niki Wurmbrand kam aufs Grün (25.). Der nächste offensive Nadelstich folgte wieder von Dahl, der sich gegen mehrere Gegenspieler durchsetze und den Ball präzise in den Strafraum brachte, Janis Antiste kam zum Kopfball, verfehlte das Gehäuse jedoch knapp (34.). Bis zum Pausenpfiff drückten die Gäste auf den zweiten Treffer, der durch starke Defensivarbeit (noch) nicht gelang – Pause!

Für unsere Mannschaft gab es heute nichts zu holen gegen den Stadtrivalen. © GEPA

Unglückliche zweite Hälfte

Unverändert gings in den zweiten Durchgang, indem Niki Hedl nach knapp einer Stunde mit einer guten Parade eines Distanzschusses auf sich aufmerksam machte (59.). Nur zwei Minuten später war er aber chancenlos: Ein Eckball der Gäste landete unglücklich auf der Schulter von Serge-Philippe Raux-Yao und sogleich im eigenen Tor, 0:2 (61.). Bendi Bolla nahm sich dann ein Herz und versuchte es aus der Ferne, der Ball segelte jedoch knapp vorbei (62.). Cheftrainer Johannes Hoff Thorup brachte mit Ercan Kara und Yusuf Demir statt Janis Antiste und Jakob Schöller frische Kräfte (66.). Offensiv wollte jedoch insbesondere im zweiten Durchgang einfach nichts gelingen, Tobias Gulliksen sollte ebenso noch statt Lukas Grgić für Schwung sorgen (82.).

Doch trotz aller Bemühungen konnten unsere Rapidler den hohen Ballbesitz nicht in Chancen, geschweige denn Tore, ummünzen – was bleibt, ist die enttäuschende Derbyniederlage.

Das 350. Wiener Derby wurde präsentiert von Raiffeisen Stadtbank Wien.

Fotos: GEPA

ADMIRAL Bundesliga | 31. Runde | Allianz Stadion

Tore: Saljic (9.), Raux-Yao (61./ET)

Rapid-11: Hedl; Horn (25. Wurmbrand), Cvetković, Raux-Yao, Schöller (66. Demir Y.), Bolla, Grgić (82. Gulliksen), Amane, Dahl, Weimann ©, Antiste (66. Kara)

Ersatz: Gartler, Kara, Wurmbrand, Børkeeiet, Gulliksen, Ahoussou, Schaub, Demir Y., Demir F.

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