Protest gegen Höhe der Sperre von Matthias Seidl
Rapid ruft die nächste Instanz an:
Nach der Roten Karte tief in der Nachspielzeit beim 1:3 des SK Rapid in Linz wurde Matthias Seidl gestern vom Senat 1 der Österreichischen Fußball-Bundesliga mit einer Sperre von zwei Spielen sanktioniert.
© SK Rapid|Widner
Der SK Rapid wird gegen diesen Beschluss Protest einlegen, kündigt Geschäftsführer Sport Markus Katzer an. „Matthias Seidl ist ein völlig unbescholtener Spieler, der gemeinhin in der Liga als vorbildlicher Sportsmann gilt. Am Montag kam er leider bei einem Zweikampf zu spät und muss daher mit dem Ausschluss leben. Für rohes Spiel gab es allerdings im Laufe der Saison fast ausnahmslos eine Sperre von einem Spiel unbedingt und wir sind der Meinung, das ist auch bei einem Spieler, der in fast 100 Ligaspielen bislang lediglich sieben Gelbe Karten bekommen hat, angemessen. Dass Matti bei einem Derby zusehen muss, sollte Strafe genug sein und auch die TV-Bilder vom Ausschluss gegen den LASK zeigen, dass er seinen Gegenspieler nicht verletzen, sondern den Ball erobern wollte. Wir hoffen auf eine dementsprechende Entscheidung des Protestkomitees, das in der Vorsaison bereits einmal die Strafe eines Kapitäns eines Wiener Klubs reduziert hat.“