27.04.2026Wiener Frauen Landesliga

Schmerzhafte Niederlage bei der Vienna

Unsere Frauen II mussten sich in der 15. Runde der Wiener Frauen Landesliga der First Vienna FC 1894 1c mit 1:2 geschlagen geben. Es war ein intensives, leidenschaftliches Spiel, das trotz einer starken Leistung der Grün-Weißen zugunsten der Gastgeberinnen endete. 

Die Partie begann für die Jung-Rapidlerinnen holprig. In den Anfangsminuten fanden die Grün-Weißen schwer ins Spiel, agierten zu ungenau im Aufbau – und wurden bestraft: Ümran Atik traf in der 5. Minute zur Führung für die Gastgeberinnen.

Doch anstatt sich vom frühen Rückstand beirren zu lassen, übernahmen die Hütteldorferinnen zusehends die Kontrolle. Mit guten Kombinationen und zunehmender Präzision erarbeiteten sie sich eine Chance nach der anderen – der Ausgleich wollte jedoch nicht fallen. Es ging also mit einem knappen Rückstand in die Pause.

Mit einer Änderung kam das Team von Lluis Baro i llacer aus der Kabine. Julianna Espinoza ersetzte Tatjana Tinesz. Auch im zweiten Durchgang zeigte sich das selbe Muster. Grün-Weiß spielte auf, kontrollierte das Geschehen und hatte zahlreiche gute Möglichkeiten. In der 54. Minute fiel endlich die verdiente Belohnung – Annika Seidl erzielte den 1:1-Ausgleich.

Nach knapp einer Stunde kam Laura Grosssteiner für Hannah Lewis und in der 71. Minute brachte der Trainer noch Sara Kalajdzic für Leonie Zöchling

Rapid drängte weiterhin auf den nächsten Treffer, doch das entscheidende Tor wollte nicht fallen. Entgegen dem Spielverlauf schlug Vienna in der 83. Minute eiskalt zu: Ginikachukwu-Winnifred Ozoike traf zur erneuten Führung für die Gastgeberinnen. Trotz aller Bemühungen konnten die Grün-Weißen in der verbleibenden Zeit keine Antwort mehr finden. So blieb es bei der unglücklichen 1:2-Niederlage. 

Den einzigen Treffer für Rapid erzielte Annika Seidl. © Christian Müller

"Ich bin sehr stolz auf das Team, es hat alles gegeben. Das ist die Magie des Fußballs: Selbst wenn man gut spielt und alles gibt, gewinnt man nicht immer. Es gibt dem Team nichts vorzuwerfen, denn sie haben jederzeit ihr Bestes gegeben. Kopf hoch – wir müssen aus der Niederlage lernen und weiter daran arbeiten, uns zu verbessern", sagte Cheftrainer Lluis Baro i llacer nach dem Schlusspfiff. 

Fotos: © Christian Müller

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