25.04.2026Frauenfußball

Später Treffer sichert Punkt

Der Spielbericht zum 1:1 gegen USC Landhaus

Heimspielsamstag in Hütteldorf. Das Duell der 18. Runde lautete SK Rapid gegen USC Landhaus. Und nach zwei Niederlagen gegen die Floridsdorferinnen brannten die Rapidlerinnen auf eine Revanche. Diese gelang nur halb. Nach unglücklichem Rückstand in Hälfte Eins erkämpften sich die Rapidlerinnen dank einem Last-Minute-Tor von Jasmin König ein 1:1 und sicherten sich damit einen Punkt.

Dafür schickte unsere Cheftrainerin Katja Gürtler folgende Elf ins Rennen: Kayleigh van Niehoff im Tor, davor die Dreierkette bestehend aus Isabell Schneiderbauer, Tina Charwat und Ronja Leidler. Im zentralen Mittelfeld war Kapitänin Sandrina Haupt neben Ilvy Taucher und Milla Puck aufgeboten. An den Flügeln waren Viktoria Bittendorfer und Lisa Rammel gefordert. Die Sturmspitze besetzten Vanessa Rauter und Lana Khalaf

Bitterer Gegentreffer

Rapid begann die Partie druckvoll und bestimmte von Beginn an das Spielgeschehen. Bereits in der 4. Minute brachte Bittendorfer eine erste Flanke in den Sechzehner, die Landhaus-Torfrau war jedoch zur Stelle. Kurz darauf brach Rammel auf der rechten Seite durch und drang mit Tempo in den Strafraum ein – kurz vor dem Abschluss klärte die Gegnerin noch ins Aus. Den anschließenden Eckball von Bittendorfer erreichte keine Rapidlerin.

Nach etwas mehr als zehn Minuten hatten die Grün-Weißen das Spiel klar im Griff und verbrachten den Großteil der Zeit in der gegnerischen Hälfte. In der 9. Minute segelte ein weiterer Eckball von Bittendorfer von rechts in den Sechzehner, Schneiderbauer und Rammel verfehlten das Leder jedoch knapp.

Der Spielverlauf sprach eigentlich für Grün-Weiß – bis zur 18. Minute. Aus dem Nichts tauchte Jelena Dordic  allein vor Torfrau van Niehoff auf und schob den Ball ins Netz.

Nach dem Rückstand versuchte die Gürtler-Elf, wieder ins Spiel zu finden, der Spielfluss wurde jedoch immer wieder durch hart geführte Zweikämpfe unterbrochen. In der 23. Minute schloss Taucher nach schöner Kombination vom Sechzehner ab – der Ball lenkte sich zwar durch die Beine einer Verteidigerin, landete aber direkt in den Armen der gegnerischen Torfrau. Kurz darauf zog eine Bittendorfer-Flanke gefährlich knapp über das Landhaus-Tor. In der 26. Minute legte Bittendorfer nochmals auf Taucher ab, deren Abschluss ging jedoch zu ungenau am Tor vorbei. 

In der 37. Minute brachte Tina Charwat nach einer weiteren Unsportlichkeit der Gegnerinnen einen Freistoß aus der Mitte der gegnerischen Hälfte in die Box – Khalaf verpasste nur knapp. Die Landhauserinnen standen defensiv weiterhin zu dicht. In der 42. Minute trat Bittendorfer einen weiteren Freistoß von der rechten Seite in den Strafraum, Khalaf kam aber nicht gut genug an den Ball. Nach zwei Minuten Nachspielzeit pfiff der Schiedsrichter die erste Hälfte ab. Der Zwischenstand lautete 0:1.

Jasmin König jubelt über ihren Last-Minute-Treffer zum 1:1. ©ChaLuk

Last-Minute Tor lässt Grün-Weiß jubeln

Mit Tempo starteten die Hütteldorferinnen in die zweite Hälfte, die mit einer Veränderung begann. Jasmin König ersetzte Puck. Bereits in der 47. Minute stach Rammel durch, spielte auf Vanessa Rauter – diese drehte nochmals ab, die anschließende Rammel-Flanke wurde von der Gegnerin zur Ecke geklärt. Sekunden später musste van Niehoff im direkten Duell mit ihrer Gegenspielerin bestehen, die zum Glück nur die Stange traf.

In der 52. Minute schlug Bittendorfer nach einem Foul an Rammel einen Freistoß von rechts hoch in die Box – die Lufthoheit hatten diesmal die Gegnerinnen. Rapid blieb aber dran: In der 56. Minute presste Rammel früh, sie schnappte sich den Ball und sprintete in den Sechzehner – ihr Zuspiel war jedoch etwas zu kurz für Rauter. In der 57. Minute zeigte Khalaf eine starke Einzelaktion, stoppte das Spielgerät aus der Luft und legte am Sechzehner ab zu Jasmin König. Deren Schuss wurde abgefälscht und verfehlte die Stange nur knapp.

In der 62. Minute brachte Bittendorfer erneut einen Eckball von rechts an den Elferpunkt, wo Khalaf auf Rauter verlängerte – ihre Kopfball-Prüfung zupfte die Torfrau gerade noch aus dem Eck.

Traineri Katja Gürtler reagierte in der 73. Minute mit einem Doppelwechsel und brachte Kristina Decker und Sophia Johnston für Rammel und Kapitänin Haupt. In den folgenden Minuten spielten beide Teams vor allem lange Bälle zwischen den Strafräumen. In der 80. Minute sah Emily Schäfer von Landhaus wegen Zeitspiels die gelb-rote Karte, da sie bereits zuvor verwarnt worden war.

In der 83. Minute schickte Taucher Johnston ins Laufduell, die Gegnerin nahm ihr jedoch den Ball ab und spielte ins Aus. Die darauffolgende Ecke brachte in der 84. Minute die bis dahin größte Chance des Spiels: Khalaf köpfte platziert ins Eck – die Torfrau kam aber gerade noch ran.

Es folgte ein weiterer Wechsel Birgit Muck kam für Bittendorfer. Die Entscheidung sollte sich unmittelbar bezahlt machen: Nach fünf Minuten Nachspielzeit fand ein langer Ball der frisch eingewechselten Muck in der 90.+2. Minute genau König – und die traf zum umjubelten 1:1-Ausgleich! Nur wenige Sekunden später verpasste die Torschützin nach einer Schneiderbauer-Flanke den möglichen Siegtreffer um wenige Zentimeter. Dann war Schluss. Das Spiel endete nach intensiven 90 Minuten mit einem leistungsgerechten 1:1-Unentschieden. 

Jasmin König jubelt über ihren Last-Minute-Treffer zum 1:1. ©ChaLuk

2. Frauen Bundesliga | 18. Runde | Trainingsgelände Allianz Stadion

Tore: Dordic (19.), König (90.+2)

Rapid-11: van Niehoff; Leidler; Haupt © (74. Decker); Bittendorfer (88. Muck); Schneiderbauer; Rammel (74. Johnston); Puck (45. König); Khalaf; Rauter; Taucher; Charwat

Ersatz: Zotter; Leitner-Garcia; Muck; Decker; König; Johnston; Seidl

Fotos:  © ChaLuk

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