Drei Punkte zum Abschluss
Das letzte Spiel in dieser Saison, ein letzte Mal in Liga Zwei - zum Abschluss ging es für die Rapidlerinnen zum FC Pinzgau Saalfelden. Nach intensiven 90 Minuten fiel der Jubel umso lauter aus: mit einem 2:1-Auswärtserfolg verabschieden sich die Grün-Weißen aus der 2. Frauen Bundesliga.
Zum Abschluss also schickte Cheftrainerin Katja Gürtler folgende Elf in die Partie: Zwischen den Pfosten begann Jasmin Zotter, davor die Dreierkette rund um Tabea Aitenbichler, Tina Charwat und Isabell Schneiderbauer. Neben unserer Kapitänin Sandrina Haupt durfte Youngster Annika Seidl heute erstmals von Beginn an ran. Für die Flügel waren Viktoria Bittendorfer und Sophia Johnston zuständig und im Sturm wurden Vanessa Rauter, Jasmin König und Milla Puck aufgeboten.
Mit Vorsprung in die Pause
Die Rapidlerinnen bestimmten das Spiel von Beginn an. Nach frühem Druck und einer Ecke von Jasmin König (4.), die Isabell Schneiderbauer per Kopf abschloss, hatten die Pinzgauerinnen in der 11. Minute ihre erste Chance – Vanessa Rauter konnte den Abschluss blocken, dann hielt Jasmin Zotter den zweiten Versuch. Kurz darauf scheiterte Sophia Johnston scheiterte mit einem Schuss knapp über die Latte (14.).
Nach einer ausgeglichenen Zwischenphase erhöhten die Grün-Weißen den Druck wieder: Isabell Schneiderbauer fand Viktoria Bittendorfer mit einem Diagonalpass (22.), die allerdings von Torfrau Eden Millan gestoppt wurde. In der 33. Minute fiel dann das verdiente Führungstor. Sophia Johnston zog über rechts, legte flach in die Mitte, Milla Puck scheiterte zunächst – Jasmin König war aber im Nachschuss zur Stelle. 1:0!
Im Anschluss lag der zweite Treffer in der Luft: Nach zwei Abschlüssen aus einer Ecke (38.) rettete die Saalfeldener Defensive auf der Linie, kurz darauf klärte die Torfrau Millan einen Kopfball von Vanessa Rauter nach einem Freistoß von Sandrina Haupt zur Ecke (41.). Wenig später war Schluss und es ging zur Pausenansprache in die Kabinen.
Jasmin König sorgte für die Führung in Hälfte Eins.
Später Siegestreffer
Mit drei Wechsel kamen die Rapidlerinne aus der Kabine. Ronja Leidler, Lana Khalaf und Ilvy Taucher kamen für Isabell Schneiderbauer, Milla Puck und Sandrina Haupt. Gleich in der 47. Minute folgte die Schrecksekunde: Jasmin Zotter verlor am Fünfer den Ball, doch Annika Seidl konnte noch entscheidend eingreifen und einen Abschluss verhindern.
Rapid drückte weiter. Ilvy Taucher wollte in der 50. Minute Jasmin König einsetzen, der Pass kam aber nicht richtig an. Annika Seidl zeigte in der 55. Minute eine starke Einzelaktion, kämpfte sich durch zwei Gegnerinnen und bediente Viktoria Bittendorfer – deren Flanke fand aber keine Abnehmerin.
In der 58. Minute jubelten die mitgereisten Rapid-Fans schon als Jasmin König nach einem Konter an die Stange traf, der Ball schien hinter der Linie zu sein – der Schiedsrichter entschied jedoch auf kein Tor.
Nach einem Saalfeldener Abschluss von Melanie Riedlsberger ohne Gefahr (66.) kam Aldijana Masinovic kam für Torschützin Jasmin König (67.). Dann der Schock in der 70. Minute: Alexandra Winkler umkurvte Jasmin Zotter und glich zum 1:1 aus.
Die Grün-Weißen ließen aber nicht locker. Lana Khalaf zog mit Tempo an ihrer Gegenspielerin vorbei, die Torfrau klärte (71.). In der 72. Minute kam Kristina Decker für Annika Seidl. Ein Freistoß von Viktoria Bittendorfer in der 76. Minute brachte eine Doppelchance – Vanessa Rauter traf nicht richtig, Lana Khalafs Nachschuss flog zu hoch.
Dann, in der 89. Minute, die Erlösung. Vanessa Rauter traf aus spitzem Winkel zum 2:1. Mit dem Schlusspfiff stand ein knapper, aber verdienter 2:1-Auswärtssieg für die Rapidlerinnen – der letzte in der 2. Frauen Bundesliga.
Damit verabschieden sich die Rapidlerinnen mit insgesamt 54 Punkten aus der 2. Frauen Bundesliga. Danke für diese Saison, wir sehen uns nächste Saison in der Frauen Bundesliga!
Beim Startelfdebüt zeigte Youngster Annika Seidl eine solide Leistung.
2. Frauen Bundesliga | 22. Runde | Trainingsgelände Allianz Stadion
Tore: König (33.), Winkler (70.), Rauter (89.)
Rapid-11: Zotter; Haupt © (46. Taucher); König (67. Masinovic); Bittendorfer; Schneiderbauer (46. Leidler); Johnston; Seidl (72. Decker); Puck (46. Khalaf); Rauter; Aitenbichler; Charwat
Ersatz: V. Niehoff; Leitner-Garcia; Decker; Leidler; Taucher; Khalaf; Masinovic
Fotos: © Laura Balogh
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