26.07.2026Rapidler

ÖFB-Cup: Ungefährdeter Sieg in Runde 1

Nur drei Tage nach dem ersten Pflichtspiel der neuen Saison ging es für Grün-Weiß bereits mit der nächsten Herausforderung weiter. In der 1. Runde des UNIQA ÖFB Cups waren die Hütteldorfer beim SV Wienerberg zu Gast. Im zehnten Wiener Gemeindebezirk wollte Rapid den nächsten Erfolg der noch jungen Saison einfahren.

Im Vergleich zum erfolgreichen Pflichtspielauftakt in der UEFA Conference League Qualifikation in Andorra nahm Cheftrainer Johannes Hoff Thorup zahlreiche Veränderungen in seiner Startelf vor. Im Tor begann Paul Gartler. Die Viererkette bildeten Jannes Horn, Amin-Elias Gröller, Jakob Schöller und Eaden Roka. Im Mittelfeld liefen Louis Schaub, Nicolas Bajlicz, Tobias Gulliksen, Marco Tilio und Moulaye Haidara auf, während Tonni Adamsen im Sturm startete. Rotationsbedingt standen Romeo Amane, Nenad Cvetković und Nikolaus Wurmbrand diesmal nicht im Spieltagskader.

Geduld zahlt sich kurz vor der Pause aus

Wie erwartet übernahm Grün-Weiß gegen den Neo-Regionalligisten von Beginn an das Kommando und setzte sich früh in der Hälfte der Gastgeber fest. Bereits nach vier Minuten bot sich die erste gute Möglichkeit: Tonni Adamsen steckte den Ball ideal auf Moulaye Haidara durch, dessen Abschluss im Sechzehner jedoch vom Wienerberger Schlussmann entschärft werden konnte. Nur wenige Minuten später jubelte Rapid erstmals vermeintlich. Erneut war es Adamsen, der Haidara mit einem Steilpass in Szene setzte. Der Angreifer stand dabei allerdings knapp im Abseits, legte den Ball anschließend noch quer auf Tobias Gulliksen, der einschob – der Treffer wurde aufgrund der vorausgegangenen Abseitsstellung jedoch richtigerweise aberkannt (9.).

Auch in der Folge blieben die Hütteldorfer klar tonangebend. Nach einer sehenswerten Kombination über die rechte Seite brachte Marco Tilio den Ball scharf zur Mitte, wo ein Wienerberger Verteidiger die Hereingabe beinahe ins eigene Tor abfälschte (12.). Während Rapid die erste Viertelstunde klar dominierte, fehlte in weiterer Folge trotz deutlicher Feldüberlegenheit zunächst die letzte Konsequenz im Abschluss.

Erst in der Schlussphase des ersten Durchgangs häuften sich die Torchancen wieder. Nach einer Hereingabe fiel der Ball mit etwas Glück vor die Füße von Tonni Adamsen, dessen Abschluss aus kurzer Distanz im letzten Moment noch von einem Verteidiger geblockt wurde (33.). Kurz vor dem Pausenpfiff wurden die Bemühungen der Grün-Weißen schließlich belohnt: Nach einer hohen Balleroberung schaltete Rapid schnell um, Louis Schaub bediente Adamsen, der den Ball zum verdienten 1:0-Pausenstand im Tor unterbrachte. Für den Dänen war es zugleich der erste Pflichtspieltreffer im grün-weißen Trikot (45.).

Grün-Weiß macht früh alles klar

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild kaum. Rapid kontrollierte das Geschehen mit viel Ballbesitz und ließ den Neo-Regionalligisten kaum zur Entfaltung kommen. Nur wenige Minuten nach Wiederbeginn kombinierten sich Marco Tilio, Tobias Gulliksen und Tonni Adamsen sehenswert bis vor das Tor, der Abschluss verfehlte das Gehäuse allerdings knapp (49.). Kurz darauf legten die Grün-Weißen nach. Nach der ersten Offensivaktion der Gastgeber schaltete Rapid blitzschnell um. Gulliksen setzte Adamsen perfekt in Szene, dessen erster Abschluss noch geblockt werden konnte. Marco Tilio scheiterte im Nachsetzen ebenfalls, ehe der Ball erneut bei Adamsen landete, der zum verdienten 2:0 einschob und damit seinen Doppelpack perfekt machte (54.).

Auch in weiterer Folge blieb Rapid spielbestimmend. Nach einer Balleroberung auf der linken Seite leitete Gulliksen den Angriff über Adamsen ein, der uneigennützig für Moulaye Haidara auflegte. Der Angreifer ließ sich die Chance nicht entgehen und stellte mit einem platzierten Abschluss vom Strafraumrand auf 3:0 (65.).

In der Folge nutzte Cheftrainer Johannes Hoff Thorup die Gelegenheit, weitere frische Kräfte zu bringen. Petter Nosa Dahl und Jonas Auer kamen nach knapp einer Stunde für Marco Tilio und Jannes Horn ins Spiel. Wenig später ersetzten Ercan Kara und Furkan Demir den zweifachen Torschützen Tonni Adamsen sowie Eaden Roka, ehe in der Schlussphase auch Moritz Oswald für Moulaye Haidara eingewechselt wurde.

Schlussendlich ließ Rapid nichts mehr anbrennen und feierte mit einem souveränen 3:0-Erfolg beim SV Wienerberg den verdienten Einzug in die zweite Runde des UNIQA ÖFB Cups.

Fotos: GEPA

UNIQA ÖFB Cup | 1. Runde | Wienerberg Arena

Tore: Adamsen (45., 54.), Haidara (65.)

Rapid-11: Gartler, Roka (71. Demir F.), Schöller, Tilio (59. Dahl), Adamsen (71. Kara), Gulliksen, Schaub, Bajlicz, Horn (59. Auer), Haidara (82. Oswald), Gröller

Ersatz: Hedl, Raux-Yao, Kara, Dahl, Seidl, Auer, Oswald, Demir F., Bolla

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Spielbericht
UNIQA ÖFB Cup
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