Niederlage beim ersten Bundesliga-Heimspiel
Der Spielbericht zum 0:1 gegen den SCR Altach in Runde 4 der ADMIRAL Frauen Bundesliga
Das erste Heimspiel in der ADMIRAL Frauen Bundesliga endet für die Rapidlerinnen ohne Punkte. In der 4. Runde musste sich Grün-Weiß dem SCR Altach in Hütteldorf mit 0:1 geschlagen geben. Nach einer guten ersten Hälfte und einigen Möglichkeiten entschied ein Kopfballtreffer von Lea Marie Reisinger kurz nach der Pause die Partie.
Aber von vorne. Katja Gürtler schickte für die Heimspielpremiere folgende Elf auf den Rasen: Kayleigh van Niehoff im Tor, davor Kathi Moser, Tina Charwat und Sophie Hoke. Im Zentrum dirigierten Sandrina Haupt und Anna Holl, davor waren Lilli Brandl, Ilvy Taucher und Sophia Zöger für die Offensive zuständig. Die Sturmspitze bespielte Aldijana Masinovic.
Gute Anfangsphase bleibt unbelohnt
Die Rapidlerinnen starteten druckvoll in ihr erstes Bundesliga-Heimspiel und jubelten bereits nach vier Minuten erstmals. Nach einem Eckball landete das Leder im Altacher Tor, Schiedsrichter Andreas Gruber entschied allerdings zurecht auf Abseits (4.). Nur zwei Minuten später sorgte erneut ein Eckball von Sophia Zöger für Gefahr, gleich mehrere Abschlussversuche der Grün-Weißen wurden jedoch geblockt (6.).
Auch danach hatte Rapid zunächst mehr vom Spiel. Ein Freistoß von Zöger aus guter Position fand an der zweiten Stange keine Abnehmerin (20.), ehe Anna Holl aus rund 30 Metern abzog. Ihr platzierter Versuch ins rechte Eck wurde von Altach-Torfrau Stella Busse sicher gefangen (26.). Auch bei einem weiteren tief in den Strafraum getretenen Freistoß von Zöger war die Schlussfrau der Gäste vor den Rapidlerinnen am Ball (29.).
In der 30. Minute wurde Lisa Rammel in Richtung Strafraum geschickt, kam aber einen Schritt zu spät. Noch gefährlicher wurde es vier Minuten später: Aldijana Masinovic setzte sich im Zweikampf durch und spielte Lilli Brandl mit einem Lochpass frei. Die Flügelspielerin zielte ins lange Eck, scheiterte jedoch an Busse (34.). Ein weiterer Freistoß von Zöger brachte kurz vor der Pause keinen Erfolg (40.). Somit ging es torlos in die Kabinen.
Mit vereinten Kräften in der Defensive. © Christian Müller
Gegentor unmittelbar nach Wiederbeginn
Nach Wiederbeginn dribbelte Rammel in der 47. Minute in den Strafraum und legte auf Brandl ab, deren Abschluss im letzten Moment geblockt wurde. Praktisch im Gegenzug folgte jedoch der Rückschlag: Nach einem Altacher Eckball stieg Lea Marie Reisinger am höchsten und köpfte zur 0:1-Führung für die Gäste ein (48.).
Die Rapidlerinnen brauchten anschließend einige Minuten, um sich vom Gegentreffer zu erholen. In der 61. Minute bot sich nach einem Altacher Eckball eine Konterchance. Zöger brachte den Ball nach vorne und spielte quer auf die mitgelaufene Brandl, die sich das Leder jedoch etwas zu weit vorlegte und nicht mehr zum Abschluss kam.
Die vermeintlich größte Chance auf den Ausgleich folgte wenig später – zählte allerdings nicht. Brandl chippte den Ball in den Strafraum zu Rammel, die ihre Gegenspielerin überlupfte und für Masinovic auflegte. Die Nummer 24 setzte den Ball an die Latte, unmittelbar danach ertönte allerdings der Abseitspfiff (64.).
Vier frische Kräfte für die Schlussphase
In der 68. Minute reagierte Cheftrainerin Katja Gürtler erstmals personell: Vanessa Rauter und Jasmin König kamen für Aldijana Masinovic und Sophia Zöger in die Partie. Vier Minuten später trat König bereits zu einem Eckball von rechts an, Altachs Torfrau konnte diesen jedoch sicher aufnehmen (72.).
Rapid suchte weiter den Weg nach vorne. Eine Hereingabe von Holl landete im Außennetz (77.), ehe Brandl auf der anderen Seite mit einer starken Defensivaktion einen Altacher Abschluss blockte (79.). In der 83. Minute kam Brandl selbst noch einmal zum Abschluss, ihr Versuch aus spitzem Winkel ging allerdings direkt in die Arme der Torfrau.
Für die Schlussminuten brachte Grün-Weiß weitere frische Kräfte. Milla Puck ersetzte Ilvy Taucher (84.), vier Minuten später kam Annika Seidl für Kapitänin Sandrina Haupt in die Begegnung (88.). Auch in fünf Minuten Nachspielzeit warfen die Rapidlerinnen noch einmal alles nach vorne, der Ausgleich wollte jedoch nicht mehr gelingen.
So blieb es beim knappen 0:1 und einer bitteren Niederlage im ersten Heimspiel der ADMIRAL Frauen Bundesliga. Nächste Woche geht es in Linz weiter. Am Samstag, 29. August trifft die Gürtler-Elf im Hofmann Personal Stadion auf FC Blau-Weiß Linz / Kleinmünchen (15:00 Uhr).
Ein umkämpftes Spiel endete zugunsten der Altacherinnen. © Christian Müller
ADMIRAL Frauen Bundesliga | 4. Runde | Trainingsgelände Allianz Stadion
Tore: Reisinger (47.)
Rapid-11: Van Niehoff, Hoke, Holl, Moser, Haupt (88. Seidl), Rammel, Brandl, Taucher (84. Puck), Masinovic (68. Rauter), Zöger (68. König), Charwat
Ersatz: Zotter, Leitner-Garcia, König, Seidl, Puck, Rauter, Aitenbichler
Fotos: © Christian Müller
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