Noch ein Schritt zum Play-off
Mittwoch (Ankick bereits um 18:00 Uhr): Rückspiel gegen Paide aus Estland:
Nach dem 4:1-Auswärtssieg in Estland hat Rapid beste Chancen, erneut das Play-off der Conference League zu erreichen. Gibt es den 8. Pflichtspielsieg in Folge?
Zwar hatten die Grün-Weißen in Tallinn hart zu kämpfen, aber mit einem starken Finish konnte im fünften Pflichtspiel der Saison der fünfte Sieg eingefahren werden. Dabei ist anzumerken, dass Paide davor in bisher zwölf Europacup-Heimspielen noch nie mehr als zwei Gegentore zugelassen hat. Gegen Anderlecht aus Belgien oder AIK Solna aus Schweden verloren die Esten jeweils nur mit 0:2.
Auswärts hingegen verlor Paide bisher zwei Mal mit jeweils sechs Gegentoren - jeweils in Schweden: 1:6 gegen BK Häcken, den Ex-Klub von Romeo Amane (am 7. August 2024 Torschütze zum 1:0 und 2:0 in der fünften und sechsten Minute) und 0:6 bei AIK Solna. Auf der Habenseite stehen drei Auswärtssiege im Europacup, darunter ein 3:2 beim früheren Europacupsieger Dinamo Tiflis.
Zum ersten Mal trifft Rapid in Wien auf einen Verein aus Estland. Im Europacup war das Duell in der vergangenen Woche das erste Aufeinandertreffen mit dem Land aus dem Baltikum. Darüber hinaus gab es im Jänner 2025 einen 4:2-Sieg im Trainingslager in Benidorm gegen Levadia Tallinn, wobei in diesem Testspiel die Spielzeit 120 Minuten betrug.
Ankick ist am Mittwoch aufgrund des UEFA Supercup-Finales am gleichen Tag bereits um 18.00 Uhr: ORF 1 überträgt live, außerhalb von Österreich (und Estland) wird die Partie bei „One Football“ um 4,99 Euro zu sehen sein – hier der Link zum Stream: https://tv.onefootball.com/en/live-matches/2714828
© SK Rapid|Widner
Wieder mehrere Tore in Hütteldorf?
Nachdem Rapid in der vorjährigen Ligaphase der Conference League insgesamt nur drei Tore erzielen konnte – durchwegs auswärts – läuft es nun zumindest in der Qualifikation deutlich besser. Zwar blieben die Grün-Weißen in keinem der letzten neun Europacupspiele ohne Gegentor, dafür gelangen in den drei bisherigen Europacupspielen der Saison 13 Treffer.
Großen Anteil daran hat Ercan Kara, der nach seinen drei Toren im Heimspiel gegen Santa Coloma bereits bei zehn Europacuptoren hält. Damit zählt er zu den Top-10-Torschützen Rapids in der Geschichte des Europacups und lässt damit Vereinsgrößen wie Guido Burgstaller, Christian Keglevits, Jörn Bjerregaard oder Christian Stumpf hinter sich.
Die aktuelle Nummer 2 in dieser Liste ist Louis Schaub, der möglicherweise die Gelegenheit erhält, gegen Paide sein Torkonto (bisher 20 Treffer) weiter zu erhöhen und näher an Topscorer Steffen Hofmann (25 Tore) heranzurücken.
Allzu unwahrscheinlich ist das nicht, da damit zu rechnen ist, dass Trainer Johannes Hoff Thorup in diesem Spiel wieder einige personelle Änderungen vornimmt. So wäre auch ein Einsatz von Moritz Oswald möglich, der – nachdem er im Vorjahr noch für den SCR Altach gespielt hat - damit zu seinem 100. Einsatz für Rapid in einem Pflichtspiel kommen würde.
Nach dem 2:1-Sieg in Ried am vergangenen Wochenende hält Rapid bereits bei sieben Pflichtspielsiegen in Folge (sechs in der laufenden Saison). Eine derartige Siegesserie gab es zuletzt in der Saison 2017/18. Gelingt gegen Paide ein weiterer Sieg, so wäre das die längste Siegesserie seit der Saison 1994/95, als es unter Ernst Dokupil neun Siege in Folge gab.
Die längste Siegesserie der Rapid-Geschichte liegt bei zwölf Pflichtspielen. Das gelang bisher zwei Mal: in der Saison 1912/13 unter Dionys Schönecker und saisonübergreifend im Jahr 1987 unter Trainer Otto Barić.
Mehr News zum Rückspiel wird es sicher bei der internationalen Pressekonferenz von Coach Johannes Hoff Thorup (gemeinsam mit unserer Nummer 7 Marco Tilio) geben, die ihr dann am Dienstagnachmittag auf unserem YouTube-Kanal und auf Rapid TV in voller Länge sehen könnt.
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Rapid-Bilanz im Europacup (seit 1955, inklusive UI-Cup 2007):
344 Spiele / 141 Siege / 65 Unentschieden / 138 Niederlagen / Tore: 526: 483
Heimbilanz:
168 Spiele / 95 Siege / 34 Unentschieden / 39 Niederlagen / Tore: 320:176