31.08.2026Rapidlerinnen II

Rabenschwarze Auswärtsfahrt

Der Spielbericht zur 1:7-Niederlage gegen die Frauenfußball Akademie OÖ

In der 5. Runde der Future League mussten sich die Rapidlerinnen II auswärts in der Kleinmünchner Andrea-Binder-Arena der Frauenfußball Akademie OÖ mit 1:7 geschlagen geben. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch Stefanie Schlosser hielten die Grün-Weißen die Partie in der ersten Hälfte noch offen, nach der Pause setzten sich die Linzerinnen jedoch deutlich durch.

Die Rapidlerinnen II erwischten in Kleinmünchen einen schwierigen Abend. Die Gastgeberinnen präsentierten sich von Beginn an spielstark, kombinierten sicher und sorgten mit viel Bewegung ohne Ball immer wieder für Probleme. Bereits in der achten Minute brachte Clara Hahn die Akademie OÖ mit 1:0 in Führung.

Trotz des frühen Rückstands fanden die Rapidlerinnen II zunächst eine gute Antwort. In der 24. Minute gelang Stefanie Schlosser der Ausgleich zum 1:1. In weiterer Folge blieben die Oberösterreicherinnen allerdings das spielbestimmende Team. Nach einem Zweikampf im Rapid-Strafraum entschied Schiedsrichter Friedrich Brunmayr auf Elfmeter, den Florentine Dorfer in der 30. Minute zur neuerlichen Führung der Gastgeberinnen verwertete. Mit dem 1:2 aus grün-weißer Sicht ging es in die Pause.

Für den zweiten Durchgang hatten sich die Rapidlerinnen II vorgenommen, gegen den Ball kompakter zu stehen und im eigenen Spiel vermehrt die einfachen Lösungen zu suchen. Der Start in die zweite Hälfte verlief jedoch nicht nach Wunsch. Jasmin Schaur traf in der 50. und 55. Minute innerhalb kurzer Zeit zweimal und erhöhte auf 4:1.

Die schnellen Gegentreffer hinterließen Wirkung. Die Rapidlerinnen II verloren zunehmend den Zugriff auf die Partie und schafften es in dieser Phase nur selten, sich aus dem Druck der Gastgeberinnen zu befreien. Sophie Marcella Stumpf sorgte mit drei Treffern in der 61., 69. und 73. Minute schließlich für den 7:1-Endstand.

„Wir haben heute gegen einen sehr starken Gegner gespielt. Nach der Pause sind wir durch die schnellen Gegentore aus dem Konzept gekommen. Uns haben zu oft die Bewegung ohne Ball und die einfachen Lösungen gefehlt. Positiv war, dass wir uns in der Schlussphase wieder gefangen und weitergekämpft haben“, resümierte Trainerin Julia Trieb.

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