Flutlicht-Freitag gegen WSG
Am 18. September ab 19:30 Uhr in Hütteldorf gegen die Gäste aus Tirol:
Vor der Unterbrechung des Liga-Alltags will sich Rapid mit einem Heimsieg über die WSG Tirol im Spitzenfeld der Tabelle behaupten. Die Daten sprechen durchaus dafür. Erstmals seit zweieinhalb Jahren findet wieder ein Bundesliga-Heimspiel Rapids an einem Freitag statt. Zuletzt gab es am 25. März 2024 ein 0:0 gegen den LASK.
Die ersten drei Heimspiele der laufenden Bundesliga-Saison hat Rapid allesamt gewonnen und ließ im Allianz Stadion erst einen Gegentreffer zu. Nach einem 1:0 zum Auftakt gegen Altach und dem 8:0 über den GAK konnte zuletzt Vizemeister Sturm Graz mit 3:1 bezwungen werden. Gegen Wattens soll nun der vierte Heimsieg folgen – das wäre auch der sechste Sieg im siebenten Ligaspiel.
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Stabile Bilanz gegen Wattens
Um auf eine Niederlage Rapids gegen die WSG Tirol zu stoßen, muss man bis zum 13. Dezember 2020 zurückblättern. Inmitten der Corona-Pandemie feierte die Wattener im leeren Allianz Stadion einen deutlichen 3:0-Auswärtssieg über die Hütteldorfer. Auf Rapid-Seite waren damals bereits Paul Gartler, Yusuf Demir und Ercan Kara mit dabei. Es war einer von insgesamt drei Siegen der Tiroler über Rapid in 25 Pflichtspielen (24 in der Meisterschaft).
Seitdem hat Rapid 16 Spiele in Folge – davon 15 in der Meisterschaft – gegen Wattens nicht verloren. Dabei gewann Rapid 12-mal und spielte viermal Remis. Wobei es wiederum in den letzten sechs Begegnungen nur noch drei Rapid-Siege und ebenso viele Unentschieden gab.
In Hütteldorf konnte Rapid jedoch sechs der letzten sieben Spiele gegen die WSG Tirol für sich entscheiden. Das letzte Aufeinandertreffen im Allianz Stadion liegt fast genau ein Jahr zurück. Am 14. September 2026 siegte die damals noch von Peter Stöger betreute Mannschaft souverän und bei der Premiere des dritten Trikots mit 4:1. Mit Nikolaus Wurmbrand, Claudy Mbuyi, Nenad Cvetković und Marco Tilio gab es vier verschiedene Torschützen. Knapp zwei Monate später gab es im bislang letzten Duell in Innsbruck ein 1:1, bei dem Ercan Kara für den Ausgleichstreffer sorgt.
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Wattens kürzlich siegreich in Wien
An ihre letzte Auswärtsreise in die Bundeshauptstadt haben die Tiroler beste Erinnerungen. Erst Anfang September konnten sie im zehnten Bezirk ihr Gastspiel im Nachtragsspiel bei der Wiener Austria verdient mit 1:0 gewinnen. In der Bundesliga-Form-Tabelle der letzten drei Runden liegt die Elf von Coach Philipp Semlić mit sieben Punkten auf Platz 2, immer zu den besten Spielern zählte mit Moritz „Momo“ Oswald (siehe Foto weiter unten) ein Leihspieler aus dem Hause Hütteldorf, der vor wenigen Wochen nach 99 Pflichtspieleinsätzen für Rapid für diese Saison ins Heilige Land wechselte. Seit exakt einem Monat sind die Tiroler auf alle Fälle ungeschlagen, im Cup setzten sie sich sicher mit 4:0 beim Leithaprodersdorf (in der ersten Runde noch Stolperstein für die Admira) durch, in der Liga tankten die Tiroler vor dem erwähnten „Dreier“ am Verteilerkreis Selbstvertrauen mit einem 4:0-Derby-Auswärtssieg bei einer weiteren Austria, in dem Fall jener aus Lustenau. Und letzte Runde holten sie nach einem 0:2-Pausenrückstand im von ihnen ungeliebten Innsbrucker Tivoli-Stadion vor nicht einmal 2.000 Fans immerhin noch ein 2:2!
Bei unserer Mannschaft steht Goalie Niklas Hedl vor seinem 200. Pflichtspieleinsatz für Rapid! Er steht am Donnerstagnachmittag so wie Coach Johannes Hoff Thorup im Rahmen des obligatorischen Medientermins für Informationen und Fragen der Medien zur Verfügung. Dort sind auch News zum Kader zu erwarten, die Pressekonferenz wird morgen dann gegen 15:00 Uhr auch auf Rapid TV und unserem YouTube-Kanal in voller Länge abrufbar sein!
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Viele Rapidler trafen bereits gegen Wattens
Es ist auffällig, dass ein großer Teil des aktuellen Rapid-Kaders in der Bundesliga bereits gegen die WSG Tirol getroffen hat. Das trifft nicht nur auf die Stürmer Ercan Kara (mit fünf Treffern Topscorer), Nikolaus Wurmbrand und Claudy Mbuyi zu. Neben Kapitän Matthias Seidl sowie den Offensivspielern Yusuf Demir und Marco Tilio trugen sich auch die Verteidiger Serge-Philippe Raux-Yao, Nenad Cvetković und Jonas Auer in die Schützenliste ein.
Die meisten der aktuellen Rapidspieler haben noch nie ein Spiel gegen die WSG Tirol verloren. So blieb – der zuletzt jedoch verletzte - Jonas Auer in allen neun Duellen mit den Tirolern im Rapid-Dress unbesiegt (7 Siege, 2 Remis), ebenso wie Torhüter Niklas Hedl in seinen bisher acht Begegnungen (6 Siege, 2 Remis).
Meisterschaftsbilanz Rapid – WSG Tirol:
Gesamtbilanz: 24 Spiele / 17 S / 4 U / 3 N – Tore: 51:18
Heimbilanz: 12 Spiele / 9 S / 1 U / 2 N – Tore: 25:9
1. Spiel gegeneinander: 24.11.1968 (5:0 in Wattens)
1. Heimspiel gegeneinander: 31.05.1969 (0:2 auf der Pfarrwiese)
Höchster Sieg: 5:0 (24.11.1968 / 01.10.2022)
Höchster Heimsieg: 4:0 (25.04.2021)
Höchste Niederlage: 0:3 (13.12.2020)
Höchste Heimniederlage: 0:3 (13.12.2020)