Frauen II holen späten Punkt gegen Schönbrunn
Nach zweimaligem Rückstand beweisen die Rapidlerinnen Moral und sicherten sich mit einem späten Ausgleich ein 2:2-Unentschieden
Die Rapidlerinnen erwischten keinen optimalen Start in die Begegnung. Unkonzentriertheiten in der Anfangsphase führten dazu, dass Schönbrunn bereits früh mit 1:0 in Führung ging. Die Grün-Weißen ließen sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen und fanden schnell die passende Antwort: Mit dem Ausgleich zum 1:1 durch Sophia Honemann war die Partie wieder völlig offen.
In weiterer Folge machten sich die Rapidlerinnen das Leben allerdings selbst schwer. Zahlreiche Eigenfehler und Ballverluste verhinderten einen geordneten Spielaufbau und sorgten dafür, dass die Grün-Weißen ihr spielerisches Potenzial nicht wie gewünscht entfalten konnten.
Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Rapidlerinnen verbessert und fanden zunehmend besser in die Partie. Trotz längerer Ballbesitzphasen gelang es jedoch nur selten, zwingende Torchancen herauszuspielen. Schönbrunn hielt kämpferisch dagegen und nutzte schließlich einen Distanzschuss, um erneut mit 2:1 in Führung zu gehen.
Moral und Kampfgeist bis zum Schlusspfiff
Doch wie bereits in den vergangenen Begegnungen bewies unser Team auch diesmal großen Zusammenhalt und eine starke Mentalität. Anstatt sich vom erneuten Rückstand entmutigen zu lassen, erhöhten sie den Druck, kämpften um jeden Ball und drängten entschlossen auf den Ausgleich.
Dieser Einsatz wurde in der Schlussphase schließlich belohnt: Mit dem verdienten Treffer zum 2:2 durch Teodora Nikolic sicherten sich die Grün-Weißen zumindest einen Punkt. Für eine vollständige Wende reichte die verbleibende Spielzeit allerdings nicht mehr aus.
So stand am Ende ein Unentschieden, das angesichts des Spielverlaufs durchaus gemischte Gefühle hinterließ. Während die Mannschaft erneut ihre Moral und ihren Kampfgeist unter Beweis stellte, verhinderten zu viele vermeidbare Fehler ein besseres Ergebnis.
Foto: Christian Müller