03.02.2020
eBundesliga

eSports: Das war das eBundesliga-Finale 2020

Am vergangenen Wochenende fand das eBundesliga-Finale in der Expedithalle in Wien statt. Die besten FIFA-Spieler aus Österreichs vereinten sich unter einem Dach und duellierten sich dabei im Team- als auch Einzelbewerb. Der Austragungsort ähnelte einer großen virtuellen Spielwiese mit bis zu 50 Konsolen und einer großen Mainstage. Erstmals hatten auch eSports-Fans die Möglichkeit beide Finaltage live vor Ort mit zu verfolgen. So herrschte in der ehemaligen Anker-Expedithalle, einst eine der größten säulenfreien Räume Europas, richtige Fußballatmosphäre. 

Große Bühne für den eSports

Die Expedithalle präsentierte sich als optimale Location für das Finalevent. Für eine ebenso optimale Berichterstattung sorgten dutzende Kameras von SKY. Die Liveübertragung von Sky Sport Austria im TV sowie die Live-Streams via Twitch und Facebook ermöglichte den zahlreich interessierten eSports-Fans in ganz Österreich, diesen Finaltag auch von der Ferne aus hautnah miterleben zu können. 

Perfekte Bedingungen waren für alle Gamer gegeben.

Den Anfang machte am Samstag der große Teambewerb. Alle zwölf Bundesligisten waren dabei mit sechs Spielern vertreten. Die Spielregeln waren simpel, pro Runde stellte jede Mannschaft fünf Spieler. Somit gab es pro Spieltag für ein jedes Team 15 mögliche Punkte zu gewinnen. 

Die grün-weißen Farben vertraten Mario Viska, Nico Pankratz, David Hendler, Emrullah Demirci, Resul Demirci und Dominik Maier. Euphorisch und mit der Zielsetzung die Top 3 heuer zu erreichen startete Rapid ins Turnier. Und lange sah es sogar danach aus, als könnte man heuer den ganz großen Coup landen. Nach den ersten fünf gespielten Runden lachten unsere Hütteldorfer von der Tabellenspitze mit insgesamt 45 Punkten. Auch drei Runden vor Schluss war der Meistertitel noch zum Greifen nahe, auf Platz zwei hinter dem Titelverteidiger aus Salzburg hatte unsere Gamer im Duell mit den Mozartstädtern alles in den eigenen Händen. Aber genau in dieser Begegnung verließ uns das Spielglück am virtuellen Rasen und so sorgte RB Salzburg für die Vorentscheidung. Dieses Duell hinterließ Spuren im Spiel unserer eSportler und so vergeigte man den letzten Spieltag gegen den TSV Hartberg und fiel auf den 5. Platz zurück. Nico Pankratz gewann die interne Qualifikation für das Einzelfinale und auch Mario Viska wurde für seine starken Leistungen als einer der vierbesten Zweiten mit einem Finalticket belohnt. Den eBundesliga-Meistertitel sicherten sich wie im Vorjahr die Gamer aus Salzburg! 

Unsere Gamer mussten sich letztendlich mit dem 5. Platz zufrieden geben.

Hammerlos für Grün-Weiß 

Der Einzelfinaltag am Sonntag startete mit der Auslosung – und dabei hätten es unsere beiden Rapidler kaum schwieriger erwischen können. Nico Pankratz bekam es mit dem eBundesliga-Meister von 2018 zu tun, Sercan Kara (RB Salzburg) und ebenso anspruchsvoll war auch der Gegner von Mario Viska, welcher auf Max Maierhofer (RB Salzburg) traf, jenen Spieler der am Vortag im Teambewerb ohne einer einzigen Niederlage die meisten Punkte einspielen konnte. Zwei Achtelfinalspiele mit Finalspielcharakter – während Nico Pankratz nach Hin- und Rückspiel lediglich ein Tor auf die Verlängerung fehlte, setzte sich der erfahrene mehrfache österreichische Meister, Mario Viska nach einem unglaublich spannenden Duell im Elfmeterschießen durch. Damit schaffte ein Grün-Weißer die erste Hürde und stand im Viertelfinale. Der nächste Prüfstein hieß Ajdin Islamovic und spielte für WSG Wattens Tirol. Auch dieses Spiel zweier FIFA-Fachexperten hätte spannender nicht verlaufen können. Mario Viska sicherte sich im ersten Spiel einen 2:1 Sieg, musste sich im Rückspiel jedoch mit 0:1 geschlagen geben. So ging es in ein drittes Entscheidungsspiel, wo das erste Tor die Partie entscheiden würde. Aber auch hier stand es nach zweimal 45-Minuten unentschieden und so folgte noch die Verlängerung ehe dann das Elfmeterschießen anstand. Soweit kam es aus Rapid-Sicht leider nicht mehr, denn in der zweiten Hälfte der Verlängerung vollendete der junge Tiroler einen Angriff kaltschnäuzig zum viel umjubelten 1:0 Erfolg! Somit war auch der letzte Rapidler am Einzelfinaltag mit viel Pech ausgeschieden! 

Raiffeisen Rookie-Cup 

Erstmals gab es auch einen FIFA-Cup für den Nachwuchs. So lieferten sich junge Gamer, welche aufgrund ihres Alters noch nicht für die eBundesliga spielberichtigt waren, ein Kräftemessen an der Konsole. Dabei dominierten die Farben Grün-Weiß den gesamten Bewerb und so standen im Halbfinale bereits vier Spieler, die Rapid als Team auswählten. Den Sieg holte sich der Rapid-Fan Eldin Todorovac

Cookie Settings