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14.09.2021
Profis, UEFA Europa League

Wiedersehen mit alten belgischen Bekannten

Zum bereits neunten Mal konnte sich unsere Mannschaft in dieser Saison für die Gruppenphase der seit 2009 in dieser Form (heuer erstmals mit nur 32 Klubs, bis dahin mit 48) ausgetragenen UEFA Europa League qualifizieren. Nur die SS Lazio aus der italienischen Hauptstadt Rom und die PSV Eindhoven aus den Niederlanden waren gleich oft dabei. Ein Stammgast ist auch der Koninklijke Racing Club - kurz KRC - Genk. Die Belgier sind zum fünften Mal in der UEL-Gruppenphase und konnten zudem bei den bisherigen vier Teilnahmen stets überwintern! Zweimal kreuzten sich die Wege zwischen Grün-Weiß und den Blau-Weißen aus Genk. Dazu später mehr.

Darüber hinaus qualifizierte sich der KRC in den letzten zehn Jahren auch zweimal für die Gruppenphase der UEFA Champions League. 2011/12 blieben sie in vor eigenem Publikum gegen Bayer Leverkusen, Chelsea und Valencia ungeschlagen (aber auch sieglos), auswärts setzte es aber teilweise klare Niederlagen (0:5 in London und 0:7 im Mestalla). 2019/20 holten sie in einer Gruppe mit Salzburg, Napoli und Liverpool einen Punkt (0:0 in Genk gegen die SSC aus Neapel).

In der Europa League-Gruppenphase schaut die Bilanz wesentlich besser aus für die Belgier. Nach zwei gescheiterten Versuchen (2009 gegen Lille und 2010 gegen Porto) konnten sie sich 2012 nach Siegen in Duellen gegen Aktobe aus Kasachstan und dem FC Luzern aus der Schweiz erstmals für eine Gruppenphase der UEL qualifizieren. Dort blieben sie ungeschlagen und qualifizierten sich mit 12 Punkten (Gruppengegner waren Sporting Lissabon, der FC Basel und Videoton) für die K.O.-Phase, wo aber gegen den VfB Stuttgart nach einer 0:2-Heimniederlage und einem 1:1-Auswärtsremis die Reise zu Ende ging. Bei der bislang letzten UEL-Teilnahme in der Saison 2018/19 (qualifiziert nach sechs Siegen gegen Fola Esch/LUX, Lech Posen/POL und Brøndby Kopenhagen/DEN) holte Genk starke 11 Punkte gegen Malmö FF/SWE, Sarpsborg 08/NOR und Besiktas Istanbul/TUR, musste sich dann aber im Sechszehntelfinale Slavia Prag aus Tschechien geschlagen geben.

2013/14 und 2016/17 standen Genk und Rapid in der gleichen Gruppe. Vor acht Jahren endeten beide Duelle mit einem Remis, in Belgien 1:1 (Neo-Bayern München-Spieler Marcel Sabitzer konnte in der 82. Minute den Endstand erzielen), zwei Wochen später im Ernst-Happel-Stadion mit 2:2 (die grün-weißen Tore erzielte Terrence Boyd mit einem Doppelpack in der 40. und 45. Minute vor 34.300 Zuschauern), bei beiden Partien saß unser aktueller Geschäftsführer Sport Zoran Barišić auf der grün-weißen Trainerbank. Drei Jahre später, in unserer ersten Saison im Allianz Stadion, bedeutete das Hinspiel das erste UEFA-Gruppenspiel überhaupt im neuen Zuhause, das in UEFA-Bewerben auch offiziell Weststadion heißt. Nach einem 0:1-Pausenrückstand reichten der damals von Mike Büskens betreuten Rapid-Elf neun "magische" Minuten, in denen drei Tore fielen. Zunächst der Ausgleich durch Stefan Schwab in der 51. Minute, dann die Führung des mittlerweile längst in der englischen Premier League engagierten Joelinton in der 59. Minute und nur eine Minute darauf ein kurioses Eigentor von Verteidiger Colley, dessen harmloser Rückpass aufgrund eines Platzfehlers von Torhüter Bizot verfehlt wurde. Das 2:3 aus Sicht der Belgier in der letzten Minute war nur mehr kosmetischer Natur. Im Rückspiel, bei Rapid auf der Trainerbank mittlerweile Damir Canadi, setzte es dann im November eine knappe 0:1-Niederlage für Grün-Weiß. Genk stieg jeweils als Gruppensieger auf (2013/14 Out im Sechszehntelfinale gegen Anzhi Makhachkala/RUS; 2016/17 überstanden die Genker gegen Astra Giurgiu/RUM und die Landsleute vom KAA Gent die ersten zwei K.O.-Runden und war erst im Viertelfinale gegen Celta de Vigo aus der spanischen La Liga Endstation), Rapid schied jeweils als Gruppendritter aus. Das darf heuer gerne umgekehrt sein....

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(Artikel wird unterhalb fortgesetzt)

So möchten wir unsere Mannschaft gerne am kommenden Donnerstag wieder jubeln sehen - es wäre ein willkommenes Deja Vu exakt fünf Jahre und einen Tag nach dem 3:2-Heimsieg im allersten UEFA Europa League Gruppenspiel im neuen Stadion!

Gute Europacup-Heimbilanz für Grün-Weiß seit 2016

Auch diesmal gilt der vierfache belgischer Meister (zuletzt 2019) und aktuelle Pokalsieger als aussichtsreicher Kandidat auf den Aufstieg, aber im Falle eines erfolgreichen Auftakts ist auch für die Grün-Weißen in der Gruppe H mit den weiteren Gruppengegnern Dinamo Zagreb und West Ham einiges möglich.

Seit dem letzten Heimspiel gegen Genk hat Rapid im Allianz Stadion 15 Europacupspiele bestritten. Dabei gab es neun Siege und vier Unentschieden. Die einzigen Heimniederlagen gab es 2019 und 2020 gegen die Topklubs Inter Mailand (0:1) und Arsenal (1:2).

In der noch jungen Saison 2021/22 hat Rapid bereits sechs Europacupspiele bestritten. Dabei gelangen gegen starke Gegner in der Qualifikation zur Champions League und Europa League immerhin vier Siege.

Hingegen hat Genk in der laufenden Saison bisher nur zwei internationale Spiele absolviert. In der Qualifikation zur Champions League verloren die Belgier gegen Schachtar Donezk zwei Mal mit 1:2 und starten damit ebenfalls wieder in der Europa League.

Zum 16. Mal gegen Belgier

Das Heimspiel gegen Genk wird das 16. Mal sein, dass Rapid im Europacup auf eine belgische Mannschaft trifft. Öfter spielen die Grün-Weißen international nur gegen Teams aus Italien (23 Mal), Spanien (19 Mal) und der Türkei (18 Mal).

Die Gesamtbilanz fällt mit fünf Siegen und sechs Niederlagen sowie vier Unentschieden recht ausgeglichen aus. Zu einem Aufstieg reichte es für Rapid nur in den ersten beiden K.o.-Duellen gegen den FC Brügge in den Saisonen 1986/87 und 1989/90 (dreimal trafen wir aber in Gruppenphasen auf belgische Klubs, einmal auf den FC Brügge in der UCL 2005 und wie oben erläutert zweimal auf Genk in der UEL 2013 und 2016; gegen Lüttich, Anderlecht und im Vorjahr Gent war hingegen in K.O.-Duellen Endstadion).

Fotos: GEPA Pictures

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(pk/gp)

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Das war unsere Startelf beim bislang letzten Europa League-Heimspiel gegen KRC Genk - Richard Strebinger könnte als einziger Rapidler auch fünf Jahre später wieder dabei sein!

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