17.06.2020
Bundesliga, Profis

"In der Mannschaft steckt extreme Energie"

Eine gewisse Wundertüte waren die Partien gegen Hartberg bisher für uns, und eines konnte man ihnen nie vorwerfen: Dass es einen Mangel an Toren und Spektakel gab. Rechnet man die letzten sechs Partien Rapids gegen die Oststeirer zusammen, so kommt man auf einen Torschnitt von an die sechs Treffer pro Match (!) und auch das letzte Aufeinandertreffen im Frühjahr, vor dem Corona-bedingten Stopp, reiht sich hier ein. Unsere Mannschaft lag bis zur Nachspielzeit mit 1:2 zurück, ehe der damalige Neuzugang Ercan Kara im ersten Einsatz den sogleich den Ausgleich beisteuerte. An denselben Ort kehrt Rapid nun am Mittwoch zurück (Anpfiff: 18:30 Uhr, live auf SKY und im Ticker via Rapid App) - und möchte es diesmal, wenn möglich, einfacher gestalten.

"Hartberg spielt meistens Hopp oder Dropp, das macht sie so gefährlich", betont Kapitän Stefan Schwab, der nach seiner Gelb-Sperre vom vergangenen Wochenende nun wieder zur Verfügung steht. Das belegen auch die letzten Resultate: Überraschenden Siegen wie beim LASK (2:1) oder WAC (4:2) stehen Heimniederlagen gegen Salzburg (0:6) und Sturm Graz (1:2) gegenüber. Rapid wiederum gewann am Sonntag zum dritten Mal in Serie, was auch bedeutet: Platz Zwei ist vorerst abgesichert, "und diesen Rückenwind, den wir haben, nehmen wir auch am Mittwoch mit, um dort wieder zu punkten." Auch diesmal wird es wieder zumindest eine personelle Änderung geben: Der aktuell ausgezeichnete Dejan Ljubicic, der sich auch in seiner Rolle als Innenverteidiger gefällt, fehlt aufgrund seiner fünften Gelben Karte. Hier wird man umdisponieren müssen, ansonsten ändert sich wohl nichts zum Personalstand vom Wochenende. Aber dieses Rotieren, es ist zu einem gewissen Vorteil in Sachen Unberechenbarkeit geworden: Ganze 21 verschiedene Rapidler standen in den bisherigen Partien in der Meistergruppe in der Startelf. Und jeder trug seinen Teil zum Erfolg bei. "Obwohl wir viele Ausfälle und Verletzte haben - die Mannschaft entwickelt sich gut, in ihr steckt eine extreme Energie", lobt Didi Kühbauer vor dem Mittwochsspiel.

Dieses Video enthält Produktplatzierungen

Nach dem Schlusspfiff ist bereits die Hälfte der zu absolvierenden Partien im Finaldurchgang vorbei. Und Rapid liegt in der gewünschten Erfolgsspur in Richtung anvisierten Europacup-Platz. "Es sind, wie am Sonntag, oft die Kleinigkeiten, die den Unterschied ausmachen", bemerkt unser Cheftrainer: "Aber das soll die Leistung der Mannschaft nicht schmälern, denn gegen den WAC sind wir wieder gut gestanden und haben kaum etwas zugelassen." Mit dem Wissen, "dass sich alles irgendwann ausgleicht", geht auch eine gewisse Gelassenheit einher - die von Selbstvertrauen und der notwendigen Einstellung zeugt. Um gegen Hartberg zum nächsten Erfolg zu eilen, eine hoffentlich einfachere Geschichte, als in den letzten Begegnungen: "Wünschen würde ich mir, dass wir die Aufgabe für uns klarer erledigen werden und es diesmal nicht so knapp wird."

Bundesliga, 27. Runde:
TSV Hartberg - SK Rapid
Mittwoch, 17. Juni 2020
Anpfiff: 18:30 Uhr

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(gub)

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