11.12.2016 16:15
tipico Bundesliga, Profis, Spielbericht

Voller Erfolg zum Heimspiel-Abschluss!

Letzter Anpfiff in Hütteldorf: Rapid empfing die SV Ried.

Der Kaltstart, und das weniger wegen der Temperaturen, stellte sich bereits nach vier Minuten ein: Die Partie der 19. Bundesliga-Runde war kaum angepfiffen, da lagen wir schon in Rückstand. Die SV Ried hatte über Möschl die erste Offensiv-Aktion gesetzt, dessen Hereingabe in unseren Strafraum brachten wir nicht konsequent genug weg, und Elsneg war der Nutznießer, staubte aus kurzer Distanz ab (4.). So hatte sich im grün-weißen Lager niemand das letzte Heimspiel des Jahres vorgestellt. Aber: Wie schon die vergangenen Partien zeigten, konnte Rapid mit einer Entschlossenheit antworten, die am Ende nur eine Zielsetzung beinhaltete: Einen Heimerfolg! 15.700 Fans im Allianz Stadion sahen aber zunächst eine weitere gefährliche Hereingabe der Innviertler vorbeistreichen (10.).

Unsere Mannschaft sollte aber immer besser ins Spiel finden. Erneut zeigte sich, dass das vom Trainerteam um Damir Canadi einübte 3-5-2 sukzessive griff und funktionierte. Rapid ließ den Ball gefällig laufen, sicherte nach hinten mehrfach ab und kam vorne zu Möglichkeiten. Wie diese: Perfekte Flanke von Thomas Murg, aber Giorgi Kvilitaias wuchtiger Kopfball ging daneben - eine Großchance (14.)! Knapp zehn Minuten später fiel der Ausgleich: Ecke von Arnor Traustason, wieder ein Kopfball, diesmal von Mario Sonnleitner - 1:1, der Rettungsversuch eines Rieders hinter der Linie kam zu spät (26.). Weitere gute Angriffe folgten, da und dort kam der letzte Pass aber nicht an. Chancen auf den zweiten Treffer noch vor dem Pausenpfiff waren aber da: Nach einem Murg-Freistoß verzog Christopher Dibon per Kopf (41.), dann faustete Tormann Gebauer einen Traustason-Schuss aus spitzem Winkel weg (43.).

 

Der Ausgleich: Gegen Mario Sonnleitners Kopfball war die Rieder Defensive chancenlos!

Zur zweiten Halbzeit gab es zunächst zwei Wechsel bei uns: Tamas Szanto und Manuel Thurnwald ersetzten Ivan Mocinic und Arnor Traustason. Und Rapid blieb weiter die dominantere Mannschaft, am Drücker und im Vorwärtsgang - den Schwung aus der ersten Hälfte hatte man sichtbar mitgenommen. Da schickte Louis Schaub Kvilitaia mit einem Lochpass, dessen Stangplass Joelinton mit der Ferse zu verarbeiten versuchte, knapp vorbei, das wäre wohl Anwärter auf das Tor des Monats geworden (51.)! Nach einer gelb-roten Karte gegen den Rieder Zulj wegen einer Schwalbe verstärkte sich unser Druck weiter: Die Mannschaft suchte nun die Entscheidung, geduldig zwar, jedoch mit der nötigen Konzentration.

 

Erfolg zum Heimspiel-Abschluss - das freute auch Trainer Damir Canadi.

Nach Flanke von eingewechselten Srdjan Grahovac war es wieder Kvilitaia, dessen Kopfball vorbeiging (74.). Besser machte es unser georgischer Stürmer zwei Minuten später: Wieder Schaub, diesmal schickte er den jungen Thurnwald, dessen perfekten Stanglpass Kvilitaia nur noch hinter die Linie drücken brauchte - 2:1 (77.)! Und nach einem Foul von Özdemir am vorbeiziehenden Joelinton im Strafraum gab es Elfmeter: Kvilitaia traf vom Punkt cool, 3:1, das Spiel war entschieden (82.)! Rapid verwaltete die Schlussphase souverän, die Rieder gaben sich geschlagen. Somit gingen wieder drei sehr wohltuende Punkte auf unser Konto. Und noch wichtiger: Durch den Sieg sammelten wir weiteres Selbstvertrauen vor dem Schlager in der Abschlussrunde, wenn wir nächste Woche noch nach Altach müssen. Das freute auch unseren neuen Geschäftsführer Sport Fredy Bickel, der vor dem Spiel präsentiert wurde, und der Mannschaft im Stadion auf die Füße schaute.

Abseits des Rasens sind nicht nur wir, sondern auch der gesamte Verein und unsere Fans gedanklich bei unserem langjährigen Mitarbeiter Ivica, auf dass er seine schwere Krankheit überstehen möge - schnelle und baldige Genesung!!!!

(gub)

 
 

tipico Bundesliga, 19. Runde:
SK Rapid - SV Ried 3:1 (1:1)
Allianz Stadion, 15.700 Zuschauer, SR Eisner

Torfolge: 0:1 Elsneg (4.), 1:1 Sonnleitner (26.), 2:1 Kvilitaia (77.), 3:1 Kvilitaia (81./Elfmeter);

SK Rapid: Strebinger - M. Hofmann, Sonnleitner, Wöber - Dibon (70./Grahovac) - Traustason (46./Thurnwald), Mocinic (46./Szanto), Schaub, Murg - Joelinton, Kvilitaia;

SV Ried: Gebauer - Bergmann, Reifeltshammer, Özdemir, Prada - Ziegl, Brandner - S. Nutz (55./P. Zulj), Elsneg, Möschl (54./Walch) - T. Fröschl (79./Ademi);

Gelbe Karten: Mocinic bzw. Brandner, Özdemir;

Gelb-Rote Karte: P. Zulj (66.);

 

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Anzahl der Stimmen: 654
(6) Mario SONNLEITNER
17%
(10) Louis SCHAUB
3%
(13) Giorgi KVILITAIA
48%
(15) Srdjan GRAHOVAC
0%
(17) Christopher DIBON
1%
(18) Tamas SZANTO
0%
(20) Maximilian HOFMANN
0%
(23) Arnor Ingvi TRAUSTASON
5%
(26) Ivan MOCINIC
1%
(29) Thomas MURG
1%
(30) Richard STREBINGER
0%
(34) JOELINTON
2%
(38) Manuel THURNWALD
7%
(39) Maximilian WÖBER
0%
Der 12. Mann
12%

Tabelle

Pl. Team Spiele Tore Punkte
1. FC RB Salzburg 26 +37 56
2. SCR Altach 26 +10 49
3. FK Austria Wien 26 +11 47
4. SK Sturm Graz 26 +16 45
5. FC Admira Wacker 26 -14 33
6. Wolfsberger AC 26 -10 32
7. SK Rapid 26 +6 30
8. SKN St. Pölten 26 -16 27
9. SV Mattersburg 26 -17 24
10. SV Ried 26 -23 23

Die Pressekonferenz nach dem Match

von sportreport.biz