27.12.2009 17:59
Verein

Rapid blieb im März ungeschlagen und ging im April als Derbysieger vom Platz

März:Rapid startete als Tabellenzweiter und mit sieben Punkten Rückstand auf Leader Salzburg in den März. Bevor sich die Hütteldorfer wieder der Verfolgungsjagd widmen konnten, wurde noch ein Testspiel in Lindabrunn absolviert. Gegen Lok Moskau musste sich die Pacult-Truppe mit 2:4 geschlagen geben. Stützen wie Hofmann, Heikkinen und Boskovic spielten nur eine Halbzeit, der angeschlagene Maierhofer pausierte. Rapids Tore erzielten Hoffer (48.) zum 1:2 und Boskovic (80.) zum 2:4.Drei Tage danach stand das Gastspiel in Mattersburg auf dem Programm. Um sich ideal auf das Spiel zu konzentrieren, entschloss sich Trainer Peter Pacult dazu, seine Mannschaft nach dem Abschlusstraining im Hanappi-Stadion in Marz bei Mattersburg einzukasernieren. Und die Kasernierung machte durchaus Sinn: 3:0 besiegte Rapid den SV Mattersburg. Mit dem Sieg in Mattersburg wurde auch eine kleine Negativserie ad acta gelegt. Erstmals seit dem 31. Oktober (2:0 in Kapfenberg) waren die Grün-Weißen wieder in einem Auswärtsmatch erfolgreich. Boskovic hob seine Bedeutung für Rapid hervor, der Montenegriner erzielte erstmals seit dem 3:0 im Derby von August 2008 einen Doppelpack. Hoffer markierte das 3:0.Diashow: SV Mattersburg - SK Rapid 0:3Im nächsten Heimspiel war Kapfenberg im Hanappi Stadion zu Gast. Rapid spielte sich in einen Rausch und fertigte die Obersteirer mit 6:0 ab. „Rapid hatte mit Kapfenberg leichtes Spiel“ titelte die „Presse am Sonntag“ und Trainer Pacult war hochzufrieden: „Wir haben uns in einen Spielrausch gesteigert. Kompliment an die Mannschaft, dass die starke Leistung bis zum Schluss durchgezogen wurde.“Diashow: SK Rapid - Kapfenberg 6:0Eine Woche nach dem fulminanten Sieg gegen Kapfenberg setzte Rapid die März-Siegesserie gegen Kärnten fort. Hoffer war der Mann des Spiels. Er erzielte einen Doppelpack und legte das 3:0 von Maierhofer auf. Sandro erzielte in der Schlussminute den Ehrentreffer für die Kärntner. Diashow: SK A. Kärnten - SK Rapid 1:3April:Die Länderspielpause stand an, Österreich probierte gegen Rumänien sein Glück. Und Rapidler „Jimmy“ Hoffer traf erneut auf dem Klagenfurter Rasen im Doppelpack. Österreich siegte übrigens mit 2:1. Im „Retourspiel“ gegen die Klagenfurter musste Pacult aber auf den Parade-Sturm Hoffer (verletzt) und Maierhofer (gesperrt) verzichten. Doch der Ausfall des Stürmerduos machte sich nicht bemerkbar. Hofmann (2), Kavlak und ein Eigentor der Kärntner führte Rapid auf die Siegerstrasse. Coach Peter Pacult durfte sich im 93. Spiel auf der Rapid-Betreuerbank über den 50. Liga-Sieg freuen. Und für den Kapitän gab es lobende Worte: „Steffen Hofmann ist ein Kapitän, den sich ein Trainer wünscht, ein Vorbild in allen Belangen.“Diashow: SK Rapid - SK A. Kärnten 4:2Rapid war somit weiterhin seit dem 1. Dezember 2007 im Hanappi-Stadion ungeschlagen (18 Siege, drei Remis). Gegen Sturm Graz kam diese eindrucksvolle Serie zu einem Ende. Am Ostersonntag 2008 legte Rapid mit dem historischen 7:0-Triumph in Salzburg den Grundstein zum 32. Meistertitel. Am Ostersonntag 2009 lief es nicht ganz so glücklich. Die Statistik sprach zwar ganz klar für Rapid: 23:6 Schüsse, 10:2 Ecken und 56 Prozent Ballbesitz. Diese Vorteile bringen aber wenig, wenn nur der Gegner trifft. Mario Haas schloss nach 37 Minuten einen Konter ab. Vor dem Auswärtsspiel in Altach wurde der Vertrag mit „Kampfgelse“ Stefan Kulovits vorzeitig bis 2011 verlängert. Rapid schien zunächst alles unter Kontrolle zu haben. Hoffer und Maierhofer wirbelten die Vorarlberger-Verteidiger heftig durcheinander. Der „Lange“ brachte Rapid auch in Front, doch in Halbzeit zwei wollte der grün-weiße Motor nicht mehr so richtig laufen. Einzig Helge Payer kam auf Betriebstemperatur, unsere Nummer 24 musste ein ums andere Mal entscheidend eingreifen. Schließlich traf Kling per Kopf zum 1:1, welches gleichzeitig den Endstand bedeutete.Diashow: Altach - SK Rapid 1:1Legendenabend„Es ist ein Heimspiel, wir werden die Punkte einfahren“, gab sich Sportdirektor Ali Hörtnagl in einem Interview vor dem 289. Wiener Derby zuversichtlich. Zuvor beschenkte sich Rapid zum 110. Geburtstag quasi selbst. Schalke 04 und der FC Liverpool wurden in diesen Tagen als Gegner der Jubiläumsspiele präsentiert. Und das muntere Geschenke verteilen ging im Derby weiter. Wieder beschenkte Rapid sich selbst. Rapid gewann 3:2, stellte in der Derbybilanz auf 120:105 Siege, der Erzrivale wartet seit nunmehr schon fünf Jahren auf einen Auswärtssieg im Hanappi-Stadion.Diashow: 3:2-Derbysieg(chb)