01.12.2016 01:41
Profis, tipico Bundesliga

Stimmen zum Remis im Burgenland

Das waren die ersten Reaktionen im Rahmen der Interviews bei Sky Sport Austria nach dem 1:1-Remis des SK Rapid im Pappelstadion zu Mattersburg:

Damir Canadi (Trainer SK Rapid):

…nach dem Spiel: „Wir sind natürlich nicht ganz zufrieden, in der 45. müssen wir finalisieren und Kvilitaia versucht den Tormann zu überheben, dann gehst du mit einem 1:0 in die Pause. Gleich nach der Pause hat Schaub die große Chance – dann steht es 2:0 und so gewinnst du solche Spiele. In der 92. Minute müssen wir den Stanglpass konsequenter spielen und dann gewinnst du. Positiv war, dass wir den Rückstand gleich ausgleichen konnten. Natürlich sind wir nicht zufrieden, man merkt die Verunsicherung im Kombinationsspiel. Es ist nicht mühsam Rapid-Trainer zu sein, natürlich hätte ich es mir anders vorgestellt. Die Mannschaft ist mehr verunsichert als erwartet und dann muss man auch einmal einen Schritt zurückgehen und ich werde der Mannschaft die Hilfestellung geben. Dibon hat uns auf dieser neuen Position heute gute Impulse mit dem Ball in der Vorwärtsbewegung gegeben. Ich freue mich auf diese Aufgabe nach wie vor und wir werden schauen, dass wir noch mit den nötigen Punkten in den Winter kommen. In dieser Phase kann die Mannschaft sehr viel lernen und mitnehmen. Wir müssen diese Situation annehmen und ich werde der Mannschaft Lösungen anbieten.“
 
Ivica Vastic (Trainer SV Mattersburg):

…nach dem Spiel: „Das Unentschieden ist gerecht, beide Mannschaften hatten ihre Möglichkeiten. Schade für uns, weil wir in Führung gegangen sind, vielleicht haben wir zu viel Kraft beim Jubeln verbraucht und dann so schnell den Ausgleich bekommen.“
 
Philipp Malicsek (Torschütze SK Rapid):

…nach dem Spiel: „Ich bin froh, dass ich das Tor gemacht habe und wir wenigstens ein X gemacht haben, in der Situation hilft uns aber nur ein Sieg. Die wenigen Chancen müssen wir gegen tief stehende Mattersburger nützen. Wir kommen da gemeinsam raus. Ich gebe immer Vollgas im Training und hoffe, dass ich mehr Einsatzzeit bekomme. Wir müssen von Spiel zu Spiel schauen und dann kommt das Glück wieder auf unsere Seite.“

 

Erfreulich: Philipp Malicsek gelang in seinem erst dritten Bundesligaspiel für Rapid sein erstes Tor - in der Vorsaison traf er zweimal für die Admira, einmal davon im Pappelstadion