08.12.2017 21:22
eBundesliga, SK Rapid, Verein

Rapid belegt Platz 5 im krone.at-eBundesliga-Finale

Das grün-weiße eSports-Team.

Im gut gefüllten Studio 44 fanden sich am heutigen Feiertag alle zehn Bundesliga-Teams mit ihren eSports-Kadern zusammen, um sich den ersten Titel im Mannschafts- und Einzelbewerb der krone.at-eBundesliga auszuspielen. So war für Rapid und Kapitän Armin Kamenjasevic, der sich als Sieger des Klub-Events durchsetzte, das erklärte Ziel klar: "Wir wollen den Titel nach Hütteldorf holen." Auch eSports-Profi Mario Viska, der von Beginn an als eSports-Botschafter für unseren Verein im Einsatz ist, die meiste Erfahrung mitbringt und sich über das Wildcard-Online-Turnier qualifizierte, eine Herzensangelegenheit für Grün-Weiß ins Rennen zu gehen. "Ein Selbstläufer wird es allerdings nicht werden, für den Sieg wird eine außerordentlich starke Teamleistung notwendig sein", versicherte Viska im Vorfeld, der um die Stärken der anderen Teams bescheid weiß.

Guter Start in das Finalturnier der eBundesliga

Der Auftakt verlief aber ganz nach Wunsch für die grün-weiße Auswahl, die sich gegen Mattersburg mit vier Siegen und einem Unentschieden klar durchsetzen und sofort Selbstvertrauen tanken konnte. Doch gleich in der zweiten Runde setzte es eine deutliche Niederlage gegen stark aufspielende St. Pöltner – nur unser Kapitän rettete mit einem 2:1-Erfolg drei Punkte für die Hütteldorfer. Und gegen den Wolfsberger AC nahm man sogar nur einen Zähler mit. Eine schwierige Situation, mit der unsere Spieler bisher noch nicht konfrontiert waren. Umso wichtiger war es, möglichst schnell wieder in die Spur zu finden.

 

Rapid entscheidet das Derby klar für sich - 4 Siege, 1 Unentschieden.

Alexander Kukolja holt einen 5:1-Sieg gegen die Austria.

Nach einem Derby-Sieg kann man schon einmal zufrieden sein,

Rapid meldet sich kurzzeitig im Turnier zurück

Selbst Mario Viska kämpfte mit großen Problemen, die drei Spiel in Folge andauerten: "Die Niederlagen muss ich in erster Linie auf meine Kappe nehmen, ich habe zu sehr versucht das Spiel zu machen und wurde meistens eiskalt ausgekontert." Aber dank einer guten Mannschaftsleistung gegen die Admira konnten vier wichtige Siege einfahren. Im nächsten Duell wartete jedoch eine stark aufspielende Grazer-Mannschaft, die zu diesem Zeitpunkt bereits deutlich auf Platz eins der Tabelle lag. Lediglich Viska konnte sich mit einem 2:0 aus der "Krise" schießen, verlor ab diesem Zeitpunkt keine einzige Partie mehr und wies zudem eSports-Profi Andres Torres von Salzburg mit 3:1 in die Schranken. Rapid war aber spätestens jetzt raus aus dem Rennen um den Titel.

Derby-Sieg als grün-weißes Highlight des Bewerbs

Somit lag das Duell mit dem Lokalrivalen im Fokus, das auch auf der Playstation für viele Emotionen sorgte und schlussendlich deutlich zu unseren Gunsten ausfiel. 4 Siege, 1 Unentschieden und ein Torverhältnis von 20:8 standen mit Schlusspfiff zu Buche! Zwar ging es beim Mannschaftsbewerb im Aufeinandertreffen mit einem guten Linzer-Team um nicht mehr viel, Alexander Kukolja, Mario Viska und Armin Kamenjasevic fighteten aber noch um den Einzug in den Einzelbewerb. Schlussendlich löste Mario mit einem Punkt Vorsprung das Ticket. Die Hütteldorfer reihten sich beim ersten Event dieser Art auf dem fünften Gesamtrang ein, waren aber dennoch überaus stolz unseren Verein vertreten zu dürfen. Den Titel sicherte sich mehr als verdiente das eSports-Team von Sturm Graz.

 

Salzburg als Gegner im Viertelfinale.

Schade! Aber Mario Viska hat bewiesen was er drauf hat.

Viska scheitert im Viertelfinale

Nach der anschließenden Siegerehrung stand auch schon der Einzelberwerb auf dem Programm, wo der 30-Jährige auf seinen Salzburger Kontrahenten traf. Die Chancen waren ausgeglichen, aber bereits nach wenigen Spielminuten lag der Rapidler mit 0:3 in Rückstand und haderte im Anschluss mit den vielen Eigenfehlern: "Das Spiel habe ich selbst verloren und anfänglich dumme Fehler gemacht. Die Torschuss-Statistik sprach zwar für mich, aber wenn man die Tore nicht macht, dann hilft mir das auch nichts." Mario verkürzte zwischenzeitlich (2:3) und drückt auf den Ausgleich, bekam aber durch einen weiteren vermeidbaren Fehler den 2:4-Gegentreffer, der das Ausscheiden besiegelte. Den Titel im Einzelbewerb sicherte sich der LASK. 

Kapitän Armin Kamenjasevic: "Sehr Schade, dass wir nicht mehr rausholen konnten, aber wir sind stolz, dass wir dabei sein und unsere Farben vertreten durften."

Beim morgigen Heimspiel gegen den SV Mattersburg treffen wir das komplette eSports-Team des SK Rapid beim Facebook-Live-Einstieg (15:15 Uhr) zum Interview an.

(cw)

 

Impressionen vom eBundesliga-Finale

 

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