02.01.2017 09:55
Verein, ÖFB Samsung Cup, Jahresrückblick

Rückblick 2016 - Rapid im ÖFB-Cup

Diesen Elfmeter von Schwab parierte Siebenhandl - der Anfang vom Cup-Ende!

Enttäuschung gegen die Admira

Rapid und der ÖFB-Cup - leider keine große Liebe, denn seit 1995 warten die grün-weißen Anhänger auf den 15. Titel in diesem Bewerb, ebenfalls bereits fast 12 Jahre her ist die letzte Finalteilnahme. Nicht umsonst galt der Gewinn des nationalen Pokals daher spätestens mit dem Start ins neue Jahr und davor liegenden Siegen gegen Weiz, Amstetten und Austria Salzburg als großes Ziel! Noch dazu, da im Viertelfinale ein Heimspiel auf dem Programm stand. Aber die Unserie ging weiter. An einem kühlen Februar-Abend fanden sich etwas mehr als 6.000 der treuesten Rapid-Anhänger im weitläufigen Happel-Stadion ein und zogen unzufrieden wieder von dannen. Kurz vor Schlusspfiff sorgte nämlich mit Lukas Grozurek ausgerechnet ein Ex-Rapidler für die Entscheidung zugunsten der Admira, vorher verhinderte der Golie der Gäste bei einem Elfmeter von Stefan Schwab ebenso wie Aluminium nach einem perfekt getretenen Freistoß von Steffen Hofmann die in der Luft liegende Führung....

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Keine Probleme gegen Karabakh

Neue Saison, neues Glück! Eine Woche vor allen anderen ging es für Rapid im Juli los. Grund: Zum regulären Auftakttermin des ÖFB-Samsung-Cup 2016/17 stand die Eröffnung des Allianz Stadions auf dem Programm, dankenswerterweise stimmten der Fußballbund und die teilnehmenden Klubs schon Monate vorher der Vorverlegung unserer Partie zu! Der Gegner Karabakh Wien musste auf den Sportclub-Platz in Hernals ausweichen, niemand hätte geglaubt, dass an dieser Stelle noch zwei weitere Cup-Partien für Rapid folgen sollten. Ohne groß zu glänzen fuhr Grün-Weiß vor rund 4.000 Fans, davon wohl weit mehr als 3.500 im Rapid-Lager, einen sicheren 3:1-Sieg ein, die Tore erzielten Joelinton (per Ferse), Steffen Hofmann und Stefan Schwab. Der Anschlusstreffer fiel erst in der 90. Minute mit dem ersten Torschuss der auf fremden Platz tapfer kämpfenden Gastgeber!

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Die Tore vom 3:1 gegen Karabakh Wien


Minimalisten-Ergebnis vs Leobendorf

Und im September musste der nächste Cup-Gegner, der SV Leobendorf, ebenfalls ein Ausweichstadion suchen und die Wahl fiel auf den Sportclub-Platz! Gegen den Viertligisten kamen abermals weit über 3.500 auf die Kult-Heimstätte des WSK und diese mussten sich mit Magerkost begnügen. Da im Cup aber nur der Aufstieg zählt, war das 1:0, das Innenverteidiger Christoph Schösswendter per Kopf nach einem Eckball erzielte, absolut genug! In der Nachspielzeit gelang Leobendorf fast der Ausgleich, nicht auszudenken, welch Nervenkrimi dann die Verlängerung geworden wäre....

 

Stimmen und das Goldtor vom Cup-Match vs Leobendorf


Premiere für Giogri Kvilitaia - erstes Pflichtspieltor für Rapid gegen BW Linz! In Europa League und Bundesliga sollten vier weitere folgen!

Kantersieg gegen Blau Weiß Linz

Das Los für das Achtelfinale brachte den emotionalen Nachfolgeverein des legendären SK VOEST, nämlich Blau Weiß Linz, als Gegner. Wer jetzt dachte, dass damit nicht am Wiener Sportclub Platz gespielt würde, lag ordentlich daneben, da die Linzer Gugl aufgrund der Karate-WM nicht verfügbar war und die Stahlstädter in Oberösterreich kein geeignetes (auch aus wirtschaftlicher Sicht) Ersatzstadion fanden, ging es abermals in Wien-Hernals zu Werke!

Nach sechs Partien ohne Sieg (der letzte datierte vom Duell gegen Leobendorf!) fürchteten viele eine abermalige Cup-Überraschung. Doch 4.500 Zuschauer in Wien und rund 100.000 vor den TV-Geräten wurden erfreulicherweise eines Besseren belehrt. Auf einem Rasen, der teilweise an eine Spielstätte der Beach-Volleyball-WM erinnerte, machte die Elf von Mike Büskens schon in der ersten Halbzeit alles klar! Tore von Louis Schaub, Thomas Murg und Giorgi Kvilitaia sorgten für den 3:0-Pausenstand, in Halbzeit 2 machte Matej Jelic mit dem 4:0 das Ergebnis perfekt!

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Die Tore vom 4:0-Kantersieg vs BW Linz


Next Stopp - Sankt Pölten

Im Viertelfinale spielt Rapid dann erstmals seit längerer Zeit im Pokal nicht in Wien! Es geht nach Niederösterreich, der Gegner am 5. April 2017 (Ankick 20.30 Uhr) heißt SKN St. Pölten und gespielt wird in der Landeshauptstadt.

(pk)

 

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