06.04.2021
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Grün auf Weiss - #dieAnalyse

Grün auf Weiß

Das Gastspiel in Wolfsberg entwickelte sich zu einem wahren grün-weißen Festtag. Cheftrainer Didi Kühbauer feierte am Ostersonntag seinen 50. Geburtstag, die Mannschaft gratulierte dem Trainer zum halben Jahrhundert mit einem furiosen 8:1 Auswärtserfolg beim WAC – der perfekte Start in die Meistergruppe! Dank der Schützenhilfe der WSG Tirol konnten die Grün-Weißen den zweiten Tabellenplatz festigen und den Vorsprung auf den Verfolger aus Linz auf vier Zähler ausbauen.

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„Es ist wunderbar. Wenn man 50 Jahre wird, so ein Geschenk zu bekommen, ist unglaublich schön“, freute sich Cheftrainer Didi Kühbauer über das Geburstagsgeschenk seiner Mannschaft. Das Geschenk beinhaltete Dominanz, Qualität, Präzession und schlussendlich viele Tore. Die Grün-Weißen, die am Sonntag in den Gründungsfarben Blau-Rot aufliefen, starteten mit Anpfiff an mit der optimalen Zubereitung der Geburtstagsüberraschung. Das Produkt von spielerischer Überlegenheit war nach knapp einer halben Stunde Spielzeit eine 2:0 Führung. Die Kung-Fu-Attacke von Lochoshvili an Kara und der damit einhergehende Platzverweis erleichterte nicht unbedingt die Ausgangslage der Wölfe. Die ein oder anderen Kritiker würden daher auch die 70% Ballbesitz von Rapid auf die nummerische Überzahl auf dem Rasen zurückführen. Ok! 620 gespielte Pässe mit einer Passquote von (!) 88,7% unterstreichen dann aber doch die hohe Qualität, die die Hütteldorfer am Ostersonntag auf den Rasen in der Lavanttal Arena gezaubert haben. Insbesondere im Revier der Wölfe, in deren Spielhälfte, agierten die Mannen von Cheftrainer Didi Kühbauer präzise und zielgerichtet. Die Passquote in der gegnerischen Spielhälfte lag bei 78,2%. Der Wölfe-Keeper stand fast unter Dauerbeschuss, insgesamt 19 Schüsse gab Rapid ab, davon gingen 14 direkt aufs Tor. Acht der 14 Torschüsse landeten im Nest des WAC – das wiederum entspricht einer Erfolgsquote von 57,14 % -Chapeau! Triple-Packer Taxi Fountas wusste zum Ehrentag seines langjährigen Cheftrainers drei seiner vier Torschüsse zu verwerten – griechische Kaltschnäutzigkeit gepaart mit technischen Gustostückerl, wie beim Führungstreffer zum 1:0. Damit aber nicht genug, unsere Nummer 9 war auch mit 80% gewonnener Zweikämpfe der stärkste Rapid-Spieler an diesem Tag im Duell Mann gegen Mann. Max Ullmann nutzte seine geliebte linke Außenbahn vermehrt als Überholspur, brachte das Spielgerät am häufigsten von allen Feldspielern, insgesamt 5 Mal, ins Zentrum. Geflankt wurde mit links, geschossen mit rechts – sein „schwacher“ rechter Fuß schlenzte das Leder nach dem Seitenwechsel ins Kreuzeck, sein erster Saisontreffer leitete das Offensivfeuerwerk in Hälfte zwei ein.

Seit Gründung der Bundesliga (1974/75) gelangen unserer Mannschaft nur zweimal acht oder mehr Tore bei Auswärtsspielen. Am vergangenen Sonntag in Wolfsberg und am 27. September 1985, damals konnte eine Mannschaft sogar zweistellig (10:0) gewinnen, der kürzlich viel zu früh verstorbene Zizo Kranjcar traf damals viermal gegen den GAK!  

Fazit: Auswärtsspiele an einem Ostersonntag sind „wunderbar“, „unglaublich schön“.

Unsere Tore im Video

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