22.04.2018 18:37
Profis, tipico Bundesliga, Spielbericht

Mit 4:1 zum 5. Liga-Sieg in Folge!

Klare Sache: Stefan Schwab und Co. kamen zu einem verdienten 4:1!

Gemischte Gefühle gab es vor dem drittletzten Heimspiel in dieser Saison bei uns: Beim Gastspiel der Admira in Hütteldorf am Sonntag Nachmittag waren wir drauf und dran, den fünften Liga-Sieg in Folge zu verbuchen. Die Stimmung war jedenfalls dementsprechend - obwohl man ja noch am Mittwoch das bittere Cup-Aus gegen Sturm zu verkraften hatte. Aber das frühsommerliche Wetter passte, in unserem Kader gab es keine weiteren Ausfälle und so hofften auch 18.600 Rapid-Fans auf den nächsten Erfolg in Grün-Weiß. Und ja, er sollte sich auch einstellen!

Von Start weg machte Rapid Druck und dominierte die Begegnung. Gut so, schließlich galt es ja auch, sportlich Revanche bei der Admira zu nehmen, für das 1:2 zu Beginn des Frühjahrs. So stellten sich für uns dann auch die ersten Chancen der spielfreudigen Rapid ein: Ein Weitschuss von Stefan Schwab wurde von Goalie Leitner gehalten (7.) und nach einer Flanke von Boli Bolingoli köpfelte der heranstürmende Louis Schaub drüber (8.). Im Gegenzug lief Schmidt nach einem Lochpass auf unseren Schlussmann Richi Strebinger zu, dieser blieb besonnen und wehrte ab - auch den Nachschuss (9.). So flott die Begegnung begonnen hatte, wurde sie danach ausgeglichener, und man verlagerte sich zunächst auf Zweikämpfe und, um das jeweilige Revier abzustecken.

Es war knapp eine halbe Stunde gespielt, und da wurde es wieder konkret: Eine Flanke von Thomas Murg fand Giorgi Kvilita, dessen Kopfball in leichter Rücklage immer länger wurde und an der Stange landete (28.). Dann versuchte es auf unserer Seite Veton Berisha mit einem Weitschuss (30., zu zentral und gehalten) bzw. aufseiten der Südstädter Zwierschitz mit einem Flachschuss - dieser sah ungefährlich aus, wurde dann aber unangenehm, Strebinger griff ein (34.). In diesen Spielfluss stellte sich dann aber auch endlich der Torerfolg ein, der hier irgendwie in der Luft gelegen hatte: Weiter Ball von Kapitän Schwab in den Lauf von Murg, der seinem Verteidiger davonlief, im Strafraum einen überlegten Haken machte und dann flach ins Eck einschoss - 1:0 (39.)! Direkt in den Jubel hinein musste Cheftrainer Goran Djuricin den ersten Wechsel vornehmen, als Stephan Auer Boli Bolingoli ersetzte - Letzterer schied mit einer Verletzung im Sprunggelenk aus, eine MR-Untersuchung in den nächsten Tagen bringt weitere Erkenntnisse. Noch vor der Pause durften wir aber über den zweiten Treffer jubeln: Louis Schaub hatte sich im Mittelfeld den Ball erkämpft, direkt auf Murg gepasst und dieser ganz locker ins Eck eingeschoben  genau so, 2:0 (45.)!

 

Ehrenkapitän am Ball: Steffen Hofmann lieferte den Assist zum 4. Treffer.

Unsere Mannschaft hatte nun offenkundig Lust auf mehr bekommen, das zeichnete uns schon seit Wochen aus. Man machte nämlich genau da weiter, wo man aufgehört hatte: Berisha mit einer Flanke, Schaubs Kopfball ging übers Gehäuse (49.). Nur eine Minute später bediente der überragende Murg mit einer Flanke Giorgi Kvilitaia, dessen Kopfball von Leitner gerade noch mit dem Fuß abgewehrt wurde, danach klärte Wostry auf der Linie (50.). Ehe ein Schwab-Flachschuss knapp am Gehäuse vorbeizog (50.). Und der eingewechselte Philipp Schobesberger probierte es ebenso mit einem Schuss, allerdings in die Arme des Admira-Schlussmanns.

Was kam, lag auch irgendwie in der Luft, der dritte Treffer: Nach einem Eckball kam aus dem Hinterhalt Manuel Thurnwald zum Abschluss und unser Rechtsverteidiger hatte das Glück des Tüchtigen - sein Weitschuss aus rund 24 Metern wurde entscheidend abgefälscht, keine Chance für Tormann Leitner - 3:0 (64.)! Großer Jubel brandete danach auf, als Doppeltorschütze Murg das Feld verließ und unser Steffen Hofmann ins Spiel kam. Der Ehrenkapitän war auch am wichtigen vierten Tor beteiligt und lieferte prompt den Assist: Nach einem Schaub-Schuss entschied das Schiedsrichter-Gespann auf Eckball – hier trat Steffen an, und seine Flanke köpfelte sein Schleifen-Nachfolger Stefan Schwab zum 4:0 ins Netz (78.)! Warum das Tor so wichtig war? Nun, die Gegner kamen nochmal nach vorne, als Hausjell aus Abseitsposition noch der Anschlusstreffer gelang (81.). In der Schlussphase stellte sich noch die ein oder andere Halbchance ein, aber es blieb beim verdienten 4:1 an diesem Spieltag. Und damit haben wir uns auch Platz 3 wieder zurückerkämpft - RAPID!!!!

(gub)

 

tipico Bundesliga, 31. Runde:
SK Rapid - FC Admira 4:1 (2:0)
Allianz Stadion, 18.600 Zuschauer, SR Drachta

Tore: 1:0 Murg (39.), 2:0 Murg (45.+1), 3:0 Thurnwald (62.), 4:0 Schwab (79.), 4:1 Hausjell (81.);

SK Rapid: Strebinger - Thurnwald, M. Hofmann, Galvao, Bolingoli (40. Auer) - Ljubicic, Schwab - Schaub, Murg (70. S. Hofmann), Ve. Berisha - Kvilitaia (59. Schobesberger);

FC Admira: Leitner - Zwierschitz, Lackner, Wostry, Scherzer - Ebner, Merkel - Sax (66. Vorsager), Jakolis (46. Hausjell), Grozurek - Schmidt;

Gelbe Karten: Thurnwald; Leitner

 

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Anzahl der Stimmen: 979
(1) Richard STREBINGER
2%
(3) Lukas GALVAO
0%
(5) Boli BOLINGOLI
1%
(7) Philipp SCHOBESBERGER
1%
(8) Stefan SCHWAB
14%
(9) Veton BERISHA
1%
(10) Louis SCHAUB
1%
(11) Steffen HOFMANN
9%
(13) Giorgi KVILITAIA
1%
(19) Thomas MURG
63%
(20) Maximilian HOFMANN
1%
(24) Stephan AUER
1%
(38) Manuel THURNWALD
6%
(39) Dejan LJUBICIC
1%